Veedeltest: Rondorf ist highlight

Tolle Aktion eines jungen Kölner Familienvaters: Mit dem Fahrrad hat Daniel Wauben in den letzten Wochen alle 86 Veedel der Domstadt erkundet. Und zum Abschluss festgestellt: „Rondorf und Umgebung war eines meiner persönlichen Highlights. Einfach sehenswert“. Warum es ihm hier am besten gefallen hat, schildert er im SÜDBLICK.

Es waren die unberührten Felder und die dörfliche Atmosphäre, die ihn am meisten begeistert haben bei seiner Veedelstour rund um Rondorf. Und so fing der besondere Tag an: Am Ostersonntag ist der Geschäftsführer von ChemCologne, einem Branchennetzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, mit seiner kleinen Tochter über den äußeren Grüngürtel nach Rondorf und dann Richtung Meschenicher Kiesgrube gefahren. Von dort weiter nach Immendorf zur Kirche und wieder über Rondorf zurück. Über diesen Erlebnistag erzählte Daniel Wauben dem SÜDBLICK: „Der äußere Grüngürtel war bei dem tollen Osterwetter proppenvoll und da war es eine Wohltat, über die vielen Felder einmal Rondorf und Umgebung zu erkunden. So gut wie kein Verkehr, nur wenige Wanderer und Radfahrer. Einfach anders als die innerstädtischen Wald- und Grünanlagen, nämlich mit einem phantastischen, weiten Blick. Fast so wie wir es aus der Eifel kennen, wo wir herkommen. Diese besondere Atmosphäre haben wir ganz besonders genossen. “

Da er Bekannte in Rondorf hat, fragte sich der 40jährige immer wieder, wie es dort wohl aussehen mag. Und was hat ihn dann dort vor allem überrascht? „Uns war zum Beispiel nicht bewusst, dass in Rondorf Spargel gestochen wird. Die Kleingartenvereine kannten wir natürlich auch nicht. Ebenso kannte ich auch die britische Schule nicht. Wir dachten von weitem, dass es eine Kaserne sei“. 

Doch wie kam Daniel Wauben auf die ausgefallene Idee einer Radtour durch alle 86 Kölner Veedel? „Ich spiele eigentlich einmal die Woche Fußball. Als dies aufgrund von Corona flachfiel, dachte ich, etwas körperliche Betätigung zum Ausgleich muss trotzdem sein. Da ich mich eigentlich nur innerstädtisch bewege und die Stadt sonst mit ihren vielen Veedeln leider nicht besonders gut kenne, habe ich mir gedacht, beides miteinander zu verknüpfen. Meine Frau und ich arbeiten beide aus dem Homeoffice. Wir können aber nicht beide gleichzeitig arbeiten, da einer sich immer um unsere Tochter Elisa kümmern muss. 1,5-jährige Kinder können sich leider noch nicht so gut selbst beschäftigen. 😉 Wenn meine Frau arbeitete, schnappte ich mir unsere Tochter und machte eine der Erkundungstouren. Das Wetter war zum Glück sehr gut für dieses Vorhaben“, schilderte er im SÜDBLICK-Gespräch. Eine Idee, sehr zur Nachahmung empfohlen: Urlaub einmal anders – Warum in die Ferne schweifen? Rondorf ist auch schön!

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