Kommunalwahl: Rondorf bekommt einen neuen Nachbarn

Am Sonntag, 13. September sind Kommunalwahlen: Der/die Kölner Oberbürgermeister/in, der Kölner Stadtrat, die Bezirksvertretung Rodenkirchen und der Integrationsrat werden gewählt. Soweit so gut. Und doch wird bei uns alles ein bisschen anders sein als bisher. Denn der Wahlkreis, zu dem Rondorf gehört, bekommt einen veränderten „Zuschnitt“.

Weil es der NRW-Verfassungsgerichtshof so will, müssen nämlich auch in Köln alle bisherigen Wahlkreise neu geordnet werden. Ergebnis: Rondorf bildet wie bisher mit Immendorf, Hahnwald, Meschenich sowie zusätzlich einem Stimmkreis von Raderthal den neuen Wahlkreis 10. Godorf gehört dann nicht mehr dazu. Insgesamt bekommt der Bezirk Rodenkirchen durch die neue Einteilung einen zusätzlichen Wahlkreis.

Warum diese Reform notwendig ist, erklärt die derzeitige Wahlkreisvertreterin im Kölner Stadtrat, Monika Ross-Belkner, die erneut antritt, so: „Das NRW-Verfassungsgericht hat am 20. Dezember 2019 in Münster geurteilt, dass die Stichwahlen bei Kommunalwahlen bleiben. Es hat gleichzeitig aber auch zur Größe der Wahlkreise entschieden, dass diese höchstens 15 Prozent von der durchschnittlichen Zahl der dort lebenden Wahlberechtigten abweichen dürfen. Deshalb muss Köln – wie viele andere Städte auch – nahezu alle Wahlkreise neu ordnen“. In einem Wahlkreis werden rund 18.000 Frauen und Männer ab 16 Jahren am 13. September wahlberechtigt sein.

Bei der Kommunalwahl 2014 waren in Rondorf 7.674 Personen wahlberechtigt.

Die Wahlbeteiligung lag allerdings nur bei 53,1 Prozent.

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