Entflechtungsstraße: Bürger üben Kritik

Eine Initiative von Rondorfer Bürgerinnen und Bürgern wendet sich gegen die Anbindung der Hahnenstraße an die geplante Entflechtungsstraße auf der Grundlage der Südvariante 4a.2 (L 92n). Im Übrigen stimmt sie jedoch der Planung der Vorzugsvariante an sich zu.

In dem Schreiben an den Bürgermeister und die Fraktionschefs im Bezirk Rodenkirchen heißt es zur Begründung: „Wir sind der Auffassung, dass dieser „Appendix“ die ihm zugeschriebene Funktion als Entlastungsstraße nicht erfüllen kann, sondern sich zu einer Belastungsstraße für die Anwohner gestalten würde, zwar nicht im Ortskern, dafür aber im östlichen Teil Rondorfs.“ Gegen diesen Punkt der Planung wird ferner u.a. angeführt: „Beim Bau dieses Streckenabschnitts würde eine relativ große Fläche versiegelt – das ist in Zeiten des Klimawandels kaum vertretbar. Die Landschaft würde so außerdem zerschnitten. PKW und LKW durch diesen Naherholungsbereich zu führen, ist nicht hinnehmbar“. Mehr als 200 Anwohner haben den Appell mit ihrer Unterschrift unterstützt.

Es gibt in unserer Bürgerschaft aber auch völlig andere Meinungen, die die sehr klare Auffassung vertreten: Nur die Anbindung der Hahnenstraße an die Entflechtungsstraße sorgt dafür, dass die Anwohner im Osten Rondorfs nicht zuerst in die Ortsmitte fahren müssen um den Ort zu verlassen; nur damit können wir den Verkehr in der Ortsmitte ausreichend entlasten. 

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