Ein Koffer voller Wärme: Anpacken und einpacken!

Bereits zum dritten Mal engagieren sich unsere Rumenthorper Pfadfinder für die Obdachlosen unserer Stadt und wollen in der kalten Jahreszeit wieder dahin gehen, wo warme Sachen am dringendsten benötigt werden. Deshalb stehen in den nächsten Wochen in den Kirchen von Rondorf, Immendorf, Godorf und Meschenich Koffer bereit für noch gut erhaltene und brauchbare Mützen, Schals, Handschuhe, Jacken, Schlafsäcke und Decken.

Es wäre schön, wenn auch dieses Jahr diese hilfreichen Koffer reichlich mit „warmherzigen“ Spenden gefüllt werden. Die Spenden werden später zum Dom Forum und in die angrenzenden Straßen gebracht, um die Menschen, die es weniger gut haben und in Köln auf der Straße leben, zu wärmen. „Von außen durch unsere geschenkte Kleidung und von innen durch ein paar nette Worte“ wie die Initiatoren betonen. In diesem Jahr wollen die Pfadfinder noch intensiver auf die Bedürftigkeiten der Kölner Obdachlosen schauen, denn mit zwei Jahren Erfahrung im Umgang mit den Menschen auf der Straße und durch die wachsende Verbundenheit mit dem Obdachlosenpfarrer, Bruder Markus, ist ihr Engagement noch größer geworden. 

Besonders erfreulich: Die Aktion „Ein Koffer voller Wärme“ wird ergänzt durch „Juttas Suppenküche“, die die Obdachlosen mit Lebensmittel versorgt. Hier hat sich eine freundschaftliche Kooperation entwickelt. Die Mützen, Schals, Handschuhe, Jacken, Schlafsäcke und Decken, die in den Kircheneingängen gespendet werden, können im kommenden Winter für die Obdachlosen Lebens rettend sein. Aber eine Bitte: Legen Sie nur diese erbetenen Kleidungsstücke in die Koffer. Ungewaschene und zum Teil kaputte Kleidungsstücke sollte dort niemand abgeben und entsorgen.

„Ein vorzügliches Projekt. Wir unterstützen die großartige Jugendarbeit unserer Pfadfinder deshalb sehr gerne“ kommentiert Peter Heinzlmeier, Rondorfer Mitglied in der Bezirksvertretung Rodenkirchen, die Initiative. Daher fördert die Bezirksvertretung das vielfältige Engagement der Rondorfer Pfadfinder auch aus ihren Mitteln für die Jugend- und Kinderhilfe. So werden u.a. die Jugendleiter fachlich weitergebildet oder auch Maßnahmen durchgeführt, die den inneren Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Pfadfinder stärken. „Dieses Engagement strahlt weit über unser Wohngebiet positiv hinaus“ freut sich Peter Heinzlmeier.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.