Willkommen: Nadine Henke kümmert sich um soziale Fragen

Anfang März hat Nadine Henke die Aufgabe der Sozialraumkoordination für Rondorf und Meschenich übernommen. Die Diplomsozialpädagogin hat bisher vor allem in der Jugendarbeit berufliche Erfahrungen sammeln können. Außerdem hat sie sich als Medienpädagogin viel an Schulen um das Thema Cybermobbing gekümmert.

Die 43jährige, die bei der Caritas angestellt ist, ist derzeit dabei, sich bei den verschiedenen Einrichtungen einen Überblick zum jeweiligen Handlungsbedarf zu verschaffen. Einer der Schwerpunkte ist für sie in diesem Jahr das Thema Kindergesundheit. Auf die neue Herausforderung freut sich Nadine Henke: „Mein Ziel ist es, die Menschen aus den beiden durchaus unterschiedlichen Stadtteilen näher zusammenzubringen.“

Sie erreichen sie per E-Mail unter Nadine.Henke@caritas-koeln.deDas Büro befindet sich in einer Einrichtung gemeinsam mit dem Caritas-Jugendbüro für Arbeit und Beruf im Kampshof Meschenich, Brühler Landstraße 402, 50997 Köln, Rufnummer: 02232 500748-3.

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Verkehrsgefahr Brühler Landstraße

Wir möchten gern auf die gefährdende Verkehrslage im Bereich Brühler Landstraße in Höhe Haus 59/65 sowie An den Höninger Garten Richtung Militärringstraße aufmerksam machen. Dort ist es leider mehrfach zu Unfällen gekommen. So wurde z.B. am 1. Februar die Beleuchtungseinheit komplett beschädigt. Die Geschwindigkeitsvorschriften von 60 km werden bei weitem nicht eingehalten. (Was wir im Bereich der Bushaltestelle und des Überwegs ohnehin nicht nachvollziehen können.) Insgesamt ist eine sehr schlechte Beleuchtungseinrichtung zu beklagen. Stichwort: Verkehrsinsel.

Leider wurde im Sommer 2019 die Drückampel entfernt und durch eine Verkehrsinsel ersetzt. Eine Geschwindigkeitsdrosselung wurde nicht herbeigeführt. Somit wäre im Haltestellenbereich Höniger Siedlung ein Erhalt der Ampel sinnvoller gewesen. Hier die Straße zu überqueren, um die entsprechende Haltestelle / Wohngebäude zu erreichen, ist sehr viel schwieriger geworden, da kaum ein Verkehrsteilnehmer den Sinn des Überwegs versteht. Wir bitten Sorge zu tragen, dass hier mehr Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden.

Katarzyna und Marek Golota

Verkehrsknoten Wasserwerkwäldchen

Bei den Überlegungen/Planungen zur „Entflechtungsstraße“ wird aus meiner Sicht ein ganz wesentliches Problem überhaupt nicht mit einbezogen, und zwar die Situation Straße “Wasserwerk” mit der Problemzone Ecke “Militärring”. Die vorgesehenen Entflechtungsstraßen sind okay. Aber: Dies ist Ein absoluter Schwerpunkt für die Bewohner, die mittels Autos in Richtung Innenstadt oder umgekehrt fahren wollen/müssen; sie nutzen zwangsläufig das Wasserwerkswäldchen (die Situation brauche ich wohl nicht näher zu erläutern). Auch trotz der vorgesehenen Entflechtungsstraßen wird sich unter Einbeziehung Rondorf Nord-West in und aus Richtung Innenstadt der Verkehr, insbesondere auch in diesem neuralgischen Bereich, sicher wesentlich erhöhen. Insofern muss gerade in dem Bereich des Militärringes eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen werden. Und da bietet sich m. E. die vorhandene weitere Zugangsstraße am Militärring über die Autobahnbrücke und damit genau in das vorgesehene Neubaugebiet an. Ansonsten kann man nur noch weiter sich verschlechternde Zustände gerade im dem erwähnten Bereich erwarten.
Peter Hüsch

Bleiben Sie weiter gut informiert: Online-Anmeldung zum monatlichen SÜDBLICK unter www.dorfgemeinschaft.koelnOder per E-Mail: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

Der nächste SÜDBLICK erscheint Ende April. Redaktionsschluss ist der 23. April 2020. Senden Sie Infos an: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

CORONA-KRISE: Füreinander – Miteinander

Liebe Mitmenschen,

Sie haben wegen der aktuellen Corona-Krise Probleme, Ihren Alltag zu organisieren? 
Sie brauchen jemanden, der für Sie einkauft oder Sie bei anderen Aufgaben unterstützt,  da dies in Ihrem persönlichen Umfeld niemand erledigen kann? 
Sie suchen jemanden, um sich auszutauschen?  

Katholische und evangelische Christen unserer Kirchengemeinden haben ein Netzwerk gebildet, um Sie zu unterstützen. Dabei arbeiten wir mit einem  seriösen Sicherheitskonzept.

Melden Sie sich bitte! Wir versuchen, Ihnen zu helfen. 
Melden Sie sich bitte auch, wenn Sie selbst Hilfe anbieten können.

Sie erreichen uns per E-Mail unter: mailto:fuereinander.miteinander@gmx.de
und telefonisch von 9 – 17 Uhr. Wir rufen zurück, wenn Sie uns nicht erreichen.

Anette Bezani                           Tel.:  0163 / 31 16 009                            
Katja Kröll                                 Tel.:  0175 / 58 10 139   
Günther Stein                           Tel.:  0171 / 37 40 826 
Conny Wiese-Robrecht          Tel.:  0170 / 77 14 708
Haus der Familie e.V.             Tel.:  02233 / 20  10  516     (Mo, Di, Fr:   9 -12 Uhr) 

Die Seelsorger stehen Ihnen außerdem gern zum Gespräch zur Verfügung. 
Die Telefonnummern entnehmen Sie bitte den kirchlichen Veröffentlichungen.

Wir beachten Vertraulichkeit, Datenschutz und die Vorgaben des Gesundheitsamts.

Die Initiative wird unterstützt von:           
Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
Katholische Kirchengemeinde Hl. Drei Könige Köln
Katholische Frauengemeinschaften
Haus der Familie e.V.
Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen e.V.

Den Flyer zum Auslegen, Verteilen und Weitergeben finden Sie hier zum Herunterladen.

Einladung zum Frühjahrsempfang: Diskutieren Sie mit unserer Umweltministerin.

+++ AKTUALSIERUNG: Aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus müssen wir den diesjährigen Frühjahrs-Empfang leider absagen. Wir bitten um Entschuldigung. +++

Wie können wachsende Städte wie Köln gleichzeitig den Erfordernissen des Klimaschutzes gerecht werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Frühjahrsempfangs der Dorfgemeinschaft am Samstag, 21. März, 11:00 Uhr in der St. George´s School in der Husarenstraße. Als prominenter Gast spricht NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu dem Thema: „Stadt im Klimawandel“. Dazu stellt sie sich auch den Fragen unserer Bürgerinnen und Bürger. Berno Huber, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft: „Wir stehen mit dem Neubaugebiet Rondorf Nordwest und anderen wichtigen örtlichen Bauprojekten mitten in dieser Debatte. Ich hoffe, wir finden mit den Experten, die an diesem Tag mit uns diskutieren, auch einige Antworten, die uns weiterführen“. Beim anschließenden get together besteht Gelegenheit, auch über weitere lokale Themen miteinander zu diskutieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu diesem Frühjahrsempfang eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bürgerversammlung: Stadt Köln informiert über Verkehrsplanung

Am Montag, 2. März 2020, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr führt die Stadt Köln in der Turnhalle der Anne-Frank-Schule, Adlerstraße 13 in Rondorf eine öffentliche Informationsveranstaltung durch. Thema: Um das geplante neue Stadtquartier „Köln-Rondorf Nordwest“ verkehrlich angemessen in die Umgebung einzubinden, sind mehrere Infrastrukturmaßnahmen geplant. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Entflechtungsstraße, die um Rondorf herum verläuft und den Ortskern von Durchgangsverkehren entlasten soll.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an Themeninseln über die unterschiedlichen geplanten Maßnahmen zu informieren und im Rahmen des Informationsabends mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften, und Markus Greitemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, werden die Anwesenden begrüßen. Die einleitenden Vorträge werden Eva Herr, Leiterin des Stadtplanungsamtes sowie Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrsentwicklung halten. Über die Planungen hat der SÜDBLICK in einer Sonderausgabe vom 18. Januar 2020 ausführlich berichtet. 

+++ Ergänzung 27.02.2020 +++
Die gemeinsame Broschüre von Stadt Köln und Amelis steht zur Online-Ansicht bzw. zum Download bereit.

Infobroschüre zu Rondorf Nordwest

Sie haben Fragen zu dem Großbauprojekt Rondorf Nordwest? Projektentwickler Amelis hat eine umfangreiche Infobroschüre erstellt, die zum Stand der Planungen Auskunft gibt. Amelis-Geschäftsführer Michael Buchholz hat dem SÜDBLICK dazu einige Fragen beantwortet.

SÜDBLICK: Welche Bedeutung hat das Thema Entflechtungsstraße für Rondorf Nord-West?

Michael Buchholz: Der Bau der neuen Entflechtungsstraße ist wesentliche Voraussetzung für die Realisierung der weiteren Planungsschritte. Die Entflechtungsstraße ordnet die Verkehrsbeziehungen von Süd-West nach Nord-Ost unter zukünftiger Umgehung der Ortslage Rondorf und bindet den neuen Stadtteil direkt an das übergeordnete Verkehrsnetz an. Damit wird klar, was der Bau der Straße grundsätzlich bedeutet. In der gesamten Diskussion sollte aber auch nicht untergehen, dass die nördlich gelegene Erschließungsstraße durch die Anbindung an den Weißdornweg ebenfalls eine entlastende Funktion für den Ortskern hat. Aus unserer Sicht werden hier zwei Optionen genutzt, um die Verkehrsströme ideal zu organisieren.

SÜDBLICK: Ursprünglich wurde eine nördliche Variante diskutiert. Wie erklären Sie sich, dass die Verwaltung jetzt eine südliche Variante bevorzugt?

Michael Buchholz: Inzwischen wurden von Stadt Köln und Gutachtern 16 verschiedene, theoretisch machbare Varianten für den Verlauf einer Entflechtungsstraße bewertet. Aufgrund neuer Ergebnisse der Gutachter, die geplante Wohnbauprojekte (Aufsiedlungen) aber auch konkret angedachte Verkehrsmaßnahmen (z.B. die KVB-Anbindung) im Umfeld bis zum Jahr 2030 berücksichtigten, favorisiert die Verwaltung gegenüber ersten Überlegungen jetzt die südliche Variante. Ich bin sicher, dass diese Haltungsänderung somit gute, fachliche Gründe hat – auch wenn diese Neuerung den Bürger jetzt ein wenig überrascht. Bei genauerem Hinsehen ist aber auch ersichtlich, dass die nördliche Erschließungsstraße Teilaufgaben der ehemaligen nördlichen Entflechtungsstraße übernimmt.

SÜDBLICK: Viele Einzelfragen werden derzeit diskutiert: Entflechtungsstraße, Verkehrsberuhigung, Seeverlegung, Neubaugebiet mit Schulen und Kindertagesstätten. Gibt es eine Möglichkeit, sich da einen Überblick zu verschaffen?

Michael Buchholz: Amelis und die Stadt Köln sind sich der Komplexität des Projektes bewusst: Wir haben mit Blick auf die Bürgerinformation aktuell eine Informationsbroschüre produziert, die in Form eines Fragen- und Antwortkataloges über wesentliche Themen informiert. Veröffentlicht wird auch ein Zeitplan, der je nach Verfahrensstand im Laufe der Zeit noch angepasst werden muss, der aber eine gute Orientierung bietet. Wir können da sicher nicht jede Frage beantworten, aber viele. Wir wollen alle Beteiligte bestmöglich informieren. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft durch geeignete Veranstaltungen in Abstimmung mit der Stadt, der Dorfgemeinschaft oder anderen Beteiligten alle Informationen auf den Tisch zu legen. 

SÜDBLICK: Wann wollen Sie konkret mit dem Bau von Wohnungen und Häusern beginnen?

Michael Buchholz: Grundsätzlich liegt es jetzt in der Hand der Politik und den Bewohnern von Rondorf. Wenn wir gemeinsam davon überzeugt sind, dass die positiven Aspekte überwiegen, besteht sicher die Möglichkeit, dass im Jahr 2023 nach der Fertigstellung der Entflechtungsstraße und dem Ende der Erschließung in Rondorf Nord-West die ersten Häuser bezogen werden können, auch könnte dann die erste Schule und die erste Kindertagesstätte in Rondorf Nord-West fertiggestellt sein. Wichtig ist uns, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen (Straße, Schule) vor dem Bezug der ersten Wohnungen soweit vorhanden sind, dass diese einen positiven Effekt auf Rondorf insgesamt haben. Die Schaffung von Wohnraum für 3.000 bis 3.500 Menschen ist auch eine wichtige Voraussetzung für die Förderfähigkeit des Stadtbahnprojektes, mit dem Rondorf und Meschenich durch die Kölner Verkehrs-Betriebe angebunden werden sollen. Wichtig ist jetzt, dass mit der positiven Entscheidung für die von der Verwaltung vorgeschlagene Verkehrsvariante im Rat der Stadt Köln die Planungen weiter konkretisiert werden können.

Die Broschüre soll bei der Informationsveranstaltung der Stadt am 02.03.2020 ausliegen. Sobald uns ein Exemplar als PDF vorliegt, werden wir dies hier zum Download bereitstellen.

+++ Ergänzung 27.02.2020+++
Die gemeinsame Broschüre von Stadt Köln und Amelis stehtzur Online-Ansicht bzw. zum Download bereit.

Nachgefragt: Geht den Apotheken die Medizin aus?

Patienten müssen leider leiden: Warum geht den Apotheken die Medizin aus?

Ist Ihnen das auch in letzter Zeit passiert? Sie brauchen ein Mittel aus der Apotheke, aber das Medikament ist nicht verfügbar: „Lieferengpass“ heißt die Auskunft. Wo hakt es? Der SÜDBLICK hat bei Dominik Straub in der Dreikönigen-Apotheke nachgefragt.

SÜDBLICK: Wie viele Kunden müssen Sie momentan pro Woche vertrösten?

Dominik Straub: In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit der Substitution eines Präparates durch eine Alternative. Hierdurch kann allerdings die Therapietreue leiden. Es gibt Umfragen unter Apotheken, die von 20 bis 80 Kunden pro Woche ausgehen, denen keine Alternative angeboten werden kann oder die nicht auf eine Alternative umsteigen möchten bzw. können.

SÜDBLICK: Welche Medikamente sind von den Lieferproblemen vor allem betroffen?

Dominik Straub: Die offiziellen Meldungen über Lieferengpässe betreffen etwas über 200 Arzneimittel, wobei ein Lieferengpass erst ab einer über zwei Wochen hinausgehenden Lieferunterbrechung gewertet wird. Schauen wir uns den Zeitraum unterhalb zwei Wochen an, so kann die Zahl wahrscheinlich verdoppelt werden. Dabei handelt es sich um Medikamente aus verschiedenen Indikationsbereichen, wie Blutdrucksenker, Antibiotika, Hormone und Impfungen. 

SÜDBLICK: Was sind die Ursachen dieser Engpässe?

Dominik Straub: Es gibt verschieden Gründe für Lieferenpässe. Angefangen von Umstellungen in der Herstellungslogistik, die zeitlich aus dem Rahmen gelaufen sind über eine „überraschende“ Nachfrage nach bestimmten Impfungen, mit der mehrere Pharmazieunternehmen nicht gerechnet haben. Die wohl bedeutendste Begründung liegt allerdings in der Tatsache, dass immer weniger Hersteller die Produktion eines Arzneimittels durchführen. Dabei ist die Synthese des Wirkstoffes gemeint und nicht die Pressung und Verpackung des Endproduktes. Etliche Monate gab und gibt es zum Teil noch große Probleme bei einem der meistverkauften Schmerzmittel Ibuprofen und verschiedenen blutdruckregulierenden Arzneimitteln, da es weltweit nur noch ein paar Produktionsstätten – teilweise in Asien – gibt, was bei einem Ausfall kein Ausweichen auf andere Produktionsstätten ermöglicht. Bis in solchen Fällen eine Produktion wieder aufgenommen und freigegeben werden kann, kann es durchaus mehrere Wochen bis Monate dauern.

SÜDBLICK: Wie kann das Problem gelöst werden?

Dominik Straub: Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Aus Teilen der Pharmaindustrie wird ein geringerer Kostendruck durch Rabattverträge gewünscht, da dies zu einer vermehrten Verlagerung und Konzentration von Produktionsstätten in Billiglohnländer geführt hat. Beispielsweise gibt es in Deutschland keine nennenswerte Produktionsstätte für gängige Antibiotika mehr. Aus den Reihen der Krankenkassen wird dies bestritten und eher auf die Gewinninteressen der Pharmaindustrie verwiesen. 

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen. Die Gestaltung von Rabattverträgen könnte auf jeden Fall Lieferengpässe von einigen Wochen begrenzen. Dazu gibt es bereits ein paar politische Forderungen, dass das betreffende Arzneimittel von mindestens drei Anbietern und zwei Wirkstoffherstellern angeboten werden soll. Des weiteren könnten Sicherstellungsaufträge vergeben werden, was im Fall von Antibiotika aus Ärztekreisen gefordert wird. 

Politische Ideen wie nationale Reserven werden die Ursachen nicht verändern, sondern lediglich vertagen und unter Umständen sogar verstärken. Letztendlich bedarf es einer nationalen oder sogar europaweiten gesellschaftlichen Entscheidung, die nicht eine ökonomische Priorisierung bei der Arzneimittelversorgung in den Vordergrund stellt, sondern eine Unabhängigkeit von Drittstaaten und pharmazeutischen Monopolisten.

So schööööön war unser Veedelszoch

Nicht nur die beiden Zugführer Marcus Rura und Jupp Scheer strahlten über das ganze Gesicht: „So einen großen Zug haben wir noch nie gehabt!“, lobten sie die insgesamt 30 tollen Abordnungen des Veedelszoch mit mehr als 900 Teilnehmern, der am Rosenmontag mehr zahllose ausgelassene Närrinnen und Narren auf unsere Straßen lockte. Sie alle verwandelten die fröhliche Parade von Hochkirchen nach Rondorf in eine einzige schunkelnde Partymeile. Für Stimmung pur sorgten lautstark zahlreiche Bands – von „Samba del Rondo“ bis zur Schweizer Guggenmusik. Zu den gefeierten Newcomern des Jahres gehörte die Bautruppe der Dorfgemeinschaft, die mit ihrer parodistischen Anspielung auf das Neubaugebiet Rondorf Nordwest viel Begeisterung auslöste. Höhepunkt zum Schluss: Das Rodenkirchener Dreigestirn von der KG „Löstige Öhs“, das nach rund 150 Terminen in der Session hier auf heimischem Boden seinen größten Auftritt erleben durfte. Danach sollen sogar etliche Freudentränen geflossen sein!

Danke allen Aktiven, Organisierenden, Helfenden, Ehrenamtlichen, Aufpassenden, Straßenreinigern, Besuchern und natürlich dem phantastischen Dreigestirn!

Hier gibt’s zahlreiche Impressionen des Zuges.
(c) Fotos: Eigene Bilder, Uwe Volk, Der Papagraph. Danke an alle Fotografen!

Kommunalwahl: Rondorf bekommt einen neuen Nachbarn

Am Sonntag, 13. September sind Kommunalwahlen: Der/die Kölner Oberbürgermeister/in, der Kölner Stadtrat, die Bezirksvertretung Rodenkirchen und der Integrationsrat werden gewählt. Soweit so gut. Und doch wird bei uns alles ein bisschen anders sein als bisher. Denn der Wahlkreis, zu dem Rondorf gehört, bekommt einen veränderten „Zuschnitt“.

Weil es der NRW-Verfassungsgerichtshof so will, müssen nämlich auch in Köln alle bisherigen Wahlkreise neu geordnet werden. Ergebnis: Rondorf bildet wie bisher mit Immendorf, Hahnwald, Meschenich sowie zusätzlich einem Stimmkreis von Raderthal den neuen Wahlkreis 10. Godorf gehört dann nicht mehr dazu. Insgesamt bekommt der Bezirk Rodenkirchen durch die neue Einteilung einen zusätzlichen Wahlkreis.

Warum diese Reform notwendig ist, erklärt die derzeitige Wahlkreisvertreterin im Kölner Stadtrat, Monika Ross-Belkner, die erneut antritt, so: „Das NRW-Verfassungsgericht hat am 20. Dezember 2019 in Münster geurteilt, dass die Stichwahlen bei Kommunalwahlen bleiben. Es hat gleichzeitig aber auch zur Größe der Wahlkreise entschieden, dass diese höchstens 15 Prozent von der durchschnittlichen Zahl der dort lebenden Wahlberechtigten abweichen dürfen. Deshalb muss Köln – wie viele andere Städte auch – nahezu alle Wahlkreise neu ordnen“. In einem Wahlkreis werden rund 18.000 Frauen und Männer ab 16 Jahren am 13. September wahlberechtigt sein.

Bei der Kommunalwahl 2014 waren in Rondorf 7.674 Personen wahlberechtigt.

Die Wahlbeteiligung lag allerdings nur bei 53,1 Prozent.

Autorenlesung: Die digitale Zukunft

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Können Sie sich vorstellen, im Alter von einem Roboter gepflegt zu werden? Oder würden Sie in einen Bus ohne Fahrer einsteigen? Die viel gefragte Autorin Andera Gadeib gibt am 3. März Antworten auf die Frage, wie der Einzelne und die Gesellschaft vom digitalen Wandel profitieren können. 

Die Digitalexpertin liest am 3. März 2020 ab 18:30 Uhr aus Ihrem erfolgreichen Buch “Die Zukunft ist menschlich“ in der Bücherei Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße. Der Buchtitel ist gelebte Überzeugung der anerkannten Expertin. In alle Lebensbereiche dringt Digitalisierung inzwischen vor: Bei den Themen Arbeit, Freizeit, Mobilität und selbst Gesundheit sind digitale Technologien nicht mehr wegzudenken. Die Autorin aus Aachen möchte mit Ihrem Buch zu einem neuen Chancendenken aufrufen, die Digitalisierung intelligent zu gestalten. Anhand von konkreten Zahlen, Studien und anschaulichen Beispielen aus allen wesentlichen Lebensbereichen zeigt sie, dass wir alle gefordert sind, ein Mindestmaß an Verständnis für die digitalen Möglichkeiten zu entwickeln und gleichzeitig die Verantwortung für unsere persönliche Zukunft, aber auch für die der Gesellschaft zu übernehmen. 

Die Wirtschaftsinformatikerin und -wissenschaftlerin Andera Gadeib berät als Mitglied des Beirats Junge Digitale Wirtschaft den Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik ebenso NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Karten gibt es im Vorverkauf sowie für Schüler und Studenten für 5 € während der Öffnungszeiten der Bücherei (dienstags von 15:00-16:00 Uhr, donnerstags von 17:30-19:00 Uhr und sonntags von 10:30-12:30 Uhr) oder per E-Mail. Am 3. März 2020 kosten die Karten an der Abendkasse 10 €.

Nach der Lesung kann das Buch für knapp 25 € vor Ort erworben und durch die Autorin signiert werden. 

Ein Plakat zum ansehen, ausdrucken oder verteilen gibt’s hier zum Download.