Redakteure und Spürnasen gesucht – der SÜDBLICK sucht dringend Verstärkung!

Der SÜDBLICK wird in Kürze drei Jahre alt. Mit der Erstellung unserer Webseite hatten wir schon in 2015 eine Art Newsletter aufgesetzt. Wusste bloß fast niemand. Der bessere E-Mail-Verteiler hat unsere spärliche Blogartikel an einige wenige Leserinnen und Leser verteilt. Von deren “Begeisterung” wollen wir hier gar nicht sprechen. Und heute? 

Der SÜDBLICK hat sich als festes Online-Medium im Kölner Süden etabliert. Die lokal relevanten Inhalte erfreuen sich großer Beliebtheit und erreichen inzwischen nahezu jeden dritten Haushalt in unseren Ortschaften. Die Anzahl derjenigen, die den Newsletter öffnen und lesen, ist ungebrochen hoch. Das positive Feedback ebenso. Diese Eigenschaften haben den SÜDBLICK inzwischen auch zu einem attraktiven lokalen Anzeigenmedium für Unternehmen uns Selbstständige werden lassen, mit deren Erlösen die Dorfgemeinschaft ihre gemeinnützige Arbeit teilweise finanziert.

Unsere Redaktion erstellt sämtliche Inhalte mit viel Kompetenz und hohem journalistischen Engagement. Neben Themen, die uns von öffentlicher und privater Seite zugetragen werden, entwickeln wir eigene Themen und Geschichten, diskutieren hierüber mit unseren Leserinnen und Lesern und berichten selbstverständlich über sämtliche Feste und Veranstaltungen in unseren Vierteln.

Wie geht es weiter? Persönliche Veränderungen lassen demnächst eine große Lücke in unserer Redaktion entstehen. Diese möchten wir schnellstmöglich füllen, um auch künftig den SÜDBLICK monatlich in der gewohnten Form herausgeben zu können.

Wir suchen Sie/Dich/Euch!

Wer hat Lust, mitzuarbeiten? Wer fühlt sich berufen, mit einer Portion Spürsinn und Neugier in unseren Veedeln unterwegs zu sein und selbst Artikel über interessante Themen, Menschen oder was auch immer zu erstellen? Je mehr Menschen mitmachen, desto breiter wird das inhaltliche Spektrum. 

Wir freuen uns auf jeden, der die Dorfgemeinschaft bei diesem Projekt ehrenamtlich unterstützt!

Interesse, Fragen oder sonst etwas unklar? Schreiben Sie uns an newsletter@dorfgemeinschaft.koeln. Wir nehmen gerne den Kontakt zu Ihnen auf und besprechen alles weitere persönlich.

Rondorf Nord-West: Einladung zur Bürgerinformation am 1. Juli

In einer Online-Veranstaltung am Donnerstag, 1. Juli 2021, ab 19 Uhr informiert die Stadt Köln unter Beteiligung des Investors AMELIS die Bürger*innen über den aktuellen Stand des Großprojekts Rondorf Nord-West. Dabei geht es im Wesentlichen um Informationen zum neuen Wohnquartier und zu den Varianten für die geplante Entflechtungsstraße, aber auch um Teilprojekte wie die Verlagerung des Galgenbergsees und eine künftige Stadtbahnanbindung. Der Login zur Online-Veranstaltung erfolgt am Veranstaltungstag über einen externen Link sowie über das Beteiligungsportal der Stadt Köln. 

Links zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung:

https://www.meinungfuer.koeln/

https://multibc-pep.de/player/stadtkoeln-dk0701/

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Über eine Chat-Funktion besteht auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft, Markus Greitemann, wird alle Teilnehmer*innen der Online-Veranstaltung begrüßen und einen Überblick über die Themen des Abends geben. Als Vortragende nehmen außerdem Vertreter*innen der beteiligten städtischen Ämter und Verantwortliche des Investors teil. 

Der Stadtteil Rondorf im Kölner Süden soll um ein neues Quartier mit rund 1.300 Wohneinheiten erweitert werden. Es sind Mehrfamilienhäuser, aber auch Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen geplant, 30 Prozent des Wohnraums sollen öffentlich gefördert werden. Die Planung sieht einen Quartiersplatz mit Geschäften sowie eine weiterführende Schule, zwei Grundschulen und vier Kitas vor. Daneben sind öffentliche Grünflächen und Spielplätze angedacht. Gleichzeitig gilt es, die Entwicklung Rondorfs über Infrastruktureinrichtungen und Verbesserungen für den Straßenverkehr langfristig zu stärken. Darum ist der Bau einer Entflechtungsstraße wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des neuen Quartiers. Mit der Fertigstellung der Straße ist nach aktueller Schätzung bis Mitte 2024 zu rechnen.

Bis zu einer Bürgerinformationsveranstaltung im März 2020 wurden von Stadt und Gutachterbüros bereits 16 verschiedene Alternativen für den Verlauf einer Entflechtungsstraße bewertet. Politik und Verwaltung favorisierten letztlich eine südlich verlaufende Anbindung. Die Verwaltung hat inzwischen acht denkbare Trassenverläufe im Rahmen einer kleinräumigen Variantenuntersuchung geprüft. Nach der Sommerpause in diesem Jahr soll der Rat den erweiterten Planungsbeschluss inklusive einer Vorzugsvariante fassen, auf dessen Grundlage das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird.  

Konkret geht es um den Neubau einer Straße mit einer Länge von rund vier Kilometern – hinzu kommt eine Länge von rund einem Kilometer für den Umbau von einmündenden und querenden Straßen. Neben der Fahrbahn für den motorisierten Individualverkehr soll auf der gesamten Länge ein Geh- und Radweg mit einer Breite von dreieinhalb Metern angelegt werden. 

Die Entflechtungsstraße wird durch eine West-Ost-Achse die B51 (Brühler Landstraße), beziehungsweise die B51n (als neue Ortsumgehung Meschenich) mit dem vorhandenen Kreisverkehr L 150 (Kiesgrubenweg) verbinden. Durch eine Nord-Süd-Achse soll außerdem die Anbindung an die L92 (Kapellenstraße) und an das neue Wohnquartier sichergestellt werden. Diese Anbindung ersetzt teilweise die vorhandene K31 (Bödinger Straße).

Links zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung:

https://www.meinungfuer.koeln/https://multibc-pep.de/player/stadtkoeln-dk0701/

Carsharing: Jetzt auch in Rondorf möglich

Teilen liegt im Trend, gerade auch bei Autos: Immer mehr Fahrer entscheiden sich dafür, einen Pkw mit anderen zu teilen, statt selbst einen anzuschaffen. Jetzt hat der Anbieter „Cambio“ auch in Rondorf eine Station eingerichtet und zwar mit zunächst zwei Fahrzeugen. Geplant ist ein Ausbau des Angebotes und später auch der Einsatz von Elektrofahrzeugen, wenn die dafür nötige Ladeinfrastruktur und Nachfrage gegeben ist. 

Auf dem Stellplatz vor dem Haus Rodenkirchener Str. 157, schräg gegenüber der Straßenmündung Am Höfchen stehen aktuell zwei Wagen des Modells Fiesta 2017, 5-türig, Benziner zur Verfügung. Das Angebot wird nach Unternehmensangaben sehr gut angenommen. Eins der Autos sei in der Regel jeden Tag gebucht, besonders an den Wochenenden auch beide. Eine Sprecherin: „Das ist für eine neue Station ungewöhnlich und zeigt uns, dass es die richtige Entscheidung war, auf Rondorf zu bauen.“ Deshalb sollen perspektivisch, soweit sich geeignete Grundstücke hierfür finden lassen, weitere Stationen hinzukommen. Vorzugsweise auf der Rodenkirchener Straße in Richtung Blumental/Weißdornweg/A555 sowie im künftigen Baugebiet Rondorf Nordwest.

In Köln ist Cambio einer von derzeit acht Carsharing-Anbietern. Das Unternehmen deckt das Kölner Stadtgebiet sowie die angrenzenden Gemeinden mit derzeit 54 Stationen ab. Der Kölner Mittelständler ist Anfang der 90er aus der Umweltbewegung hervorgegangen und hat sich im Jahr 2000 mit Stadtauto Bremen und Stadtteilauto Aachen zur cambio-Gruppe zusammengetan. 

Der Fahrzeugzugang für Nutzer ist dank Bordcomputer einfach: Cambio-Karte bzw. das freigeschaltete VRS e-Ticket an das Lesefeld in der Frontscheibe des gebuchten Fahrzeugs halten oder per App mit der Funktion „Fahrt beginnen“. Eine detaillierte Anleitung findet sich unter www.cambio-carsharing.de StichwortService/Anleitungen/Fahrzeuge mit Bordcomputern. Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich über die Kölner Geschäftsstelle oder die Webseite informieren. Tel.: 0221/9499700. Wer sich bereits sicher ist, es auszuprobieren, kann komplett online über die Webseite Kunde werden und den Führerschein validieren lassen. Oder auch offline über die Geschäftsstelle oder eines der Kundencenter der KVB. ÖPNV-Dauerkunden des VRS (Job Ticket, Abo Ticket) sparen sich die Anmeldegebühr und erhalten zehn Prozent Umweltverbund-Rabatt auf die Fahrpreise. Außerdem gibt es Angebote und Tarife für Studenten und Geschäftskunden.

Die deutsche Carsharing-Branche meldet starkes Wachstum: 2,3 Millionen Autofahrer sind bereits als Kunden registriert. Das Angebot lohnt sich vor allem für Gelegenheitsfahrer. Laut Stiftung Warentest sparen dabei vor allem Nutzer, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Pkw unterwegs sind. So fallen vor allem Fixpositionen für Anschaffung, Versicherung oder Kfz-Steuer, Wartung, Reparaturen weg. Doch auch die Umwelt profitiert, denn wenn sich mehrere Fahrer ein Auto teilen, reduziert sich die Anzahl der genutzten Pkws, Verkehr und Umwelt werden entlastet. 

Nach dem Anschlag: Volksbank arbeitet normal weiter – Neuer Lesespass für Kinder

Die Sprengung eines Geldautomaten im Regionalcenter der Rondorfer Volksbank in der Rodenkirchener Straße 170 Ende Mai hat an dem Gebäude deutliche Spuren hinterlassen. Aber Filialleiter Miguel Cuevas kann dennoch beruhigen, dass die Geschäfte normal weiterlaufen. „Ich kann unseren Kundinnen und Kunden mitteilen, dass der Betrieb in der Filiale ganz normal weitergeführt wurde und wird“ sagte er dem SÜDBLICK. Die Räumlichkeiten sind trotz der Baumaßnahmen weiterhin geöffnet. Zwei Männer hatten am frühen Freitagmorgen, 28. Mai kurz vor vier Uhr einen der beiden Geldautomaten in der Filiale gesprengt und sind danach mit einem Roller geflüchtet. Zunächst in Richtung Kapellenstraße und dann rechts abbiegend in die Straße „Am Höfchen“.

Für Familien gibt die Volksbank Köln Bonn pünktlich zu Urlaubsbeginn das kostenlose „Köbozino Ferienmagazin“ heraus. Köbozino ist ein Waschbär und das Maskottchen der Bank. Die Magazininhalte fokussieren sich auf die Ferien zu Hause, insbesondere in unserer Region. Mit Ausflugstipps für Region, Reportagen aus Kindersicht, Rätseln und Experimenten bringt die Bank etwas Abwechslung in die Kinderzimmer. Die Stiftung Lesen lobt das Heft für sein Lese- und Sprachvermögen. Das Magazin kann auch über die Seite  www.volksbank-koeln-bonn.de/koebozino heruntergeladen werden. Dort gibt die Bank eine Übersicht aller Familien-Ausflugstipps der Mitarbeiter, die aufgrund der großen Menge nicht vollständig ins Heft gepasst haben. Mit der Mischung aus Aktivitäten für die Ferien und dem Themenbezug zur Region will die Volksbank  den durch Pandemie und Lockdown gebeutelten Familien einen kleinen Ausgleich anbieten.

Unfallschwerpunkt in Hochkirchen: Junge Radfahrerin von Auto erfasst

Und wieder ist es passiert: Mitte Juni wurde an der Einmündung Rodenkirchener Straße/Bonner Landstraße eine junge Radfahrerin von einem Auto erfasst und musste in eine Klinik gebracht werden. Schon seit längerem bemängeln besorgte Bürgerinnen und Bürger diesen Gefahrenschwerpunkt an der Querung beim Bushaltestellenunterstand. Dort nimmt vor allem die Werbung die Sicht. Der SÜDBLICK fragt: Wie kann diese Unfallhäufungsstelle entschärft werden?

So kam es zu dem tragischen Unfall: mittags, gegen 13:50 Uhr war eine 13-jährige Radfahrerin an der Querungshilfe auf die Fahrbahn gefahren. Dabei wurde sie vom Pkw Hyundai einer 50-jährigen Kölnerin erfasst. Ein Rettungswagen musste das erheblich verletzte Mädchen zur stationären Behandlung in eine Klinik bringen. Ihm geht es nach SÜDBLICK-Informationen inzwischen den Umständen entsprechend gut. Sie wird zudem von Unfallopferschützern betreut. Wir wünschen dem Mädchen von Herzen rasche Genesung! Doch es ist nicht das erste Mal, dass sich die Querung am Unterstand der Bushaltestelle als Gefahrenpunkt für die Verkehrssicherheit erweist. Deshalb wurde diese Örtlichkeit von der Polizei bereits als Unfallhäufungsstelle an die Unfallkommission der Stadt Köln gemeldet. Ihre Aufgabe ist es jetzt, Möglichkeiten von baulichen Verbesserungen zu prüfen und umzusetzen. Der SÜDBLICK fragt: Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesem kritischen Straßenbereich? Was muss geändert werden? Schreiben Sie an: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

Bombenfund in Rondorf: Bauarbeiten gehen weiter

Nach den jüngsten Bombenfunden im Westen von Rondorf soll dort nach WDR-Informationen die Suche nach weiteren Blindgängern fortgesetzt werden. Dort waren am Morgen des 24. Juni bei Sondierungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Großprojekt Rondorf-Nordwest auf einem Feldgrundstück Am Höfchen Vier Fünf-Zentner- und drei Ein-Zentner-Bomben amerikanischer Bauart mit Heckaufschlagzündern entdeckt worden. Die Fliegergeschosse aus dem Zweiten Weltkrieg konnten bereits bis 14:00 Uhr erfolgreich entschärft oder gesprengt werden. Dennoch fragen besorgte Bürger jetzt: Ist mit weiteren Funden zu rechnen? Die Investorengruppe Amelis dementiert gegenüber dem SÜDBLICK Spekulationen über einen notwendigen vorübergehenden Stopp der weiteren Planungen. Sie sieht keine Auswirkungen auf den weiteren Baufortgang für Rondorf- Nordwest. ( Siehe auch Artikel zur Verlagerung Galgenbergsee).

Der Gefahrenbereich wurde am Donnerstagvormittag vom Ordnungsamt der Stadt Köln und  mehreren Teams des Kampfmittelbeseitigungsdienstes weiträumig in einem Umkreis von 500 Metern abgesperrt. Von den Maßnahmen zur Evakuierung waren rund 260 Personen betroffen. Sie mussten den Bereich vorübergehend verlassen. Dazu gehörten auch einzelne Krankentransporte. Eine Anlaufstelle für Anwohner*innen der Gefahrenzone wurde kurzfristig in der Grundschule Adlerstraße eingerichtet.

Gesperrt wurde eineinhalb Stunden lang die Autobahn 4 ab Köln Süd – Fahrtrichtung Aachen; auf den umliegenden Autobahnen kam es zu langen Verkehrsstaus. Auch der Luftraum wurde kurzzeitig unterbrochen. Kurz vor 14:00 Uhr erfolgte bereits Entwarnung: Fünf der sieben Weltkriegsbomben konnten entschärft werden, bei zwei Bomben war das nicht möglich, sie wurden kontrolliert gesprengt.

Die Stadt Köln wurde im Laufe des Zweiten Weltkriegs 262 mal bombardiert, mehr als jede andere deutsche Stadt, davon über 31 mal schwer. Aufschlagzünder brachten dabei eine Sprengladung beim Aufschlag auf den Boden oder ein Zielobjekt zur Detonation. In Rondorf wurde bereits Anfang August 2019 bei Sondierungsarbeiten auf dem Werksgelände eines Unternehmens an der Harry-Kloepfer-Straße in Höningen eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. 

Die Dorfgemeinschaft dankt allen, die mit Umsicht und Verantwortungsbewusstsein dazu beigetragen haben, dass die aktuellen Sicherungsmaßnahmen zügig und erfolgreich durchgeführt werden konnten.

Die Pressemitteilung der Stadt Köln finden Sie hier.

Veedelsimpressionen: Glückwunsch, Haus der Familie!

Darauf kann unser ganzes Veedel stolz sein: Seit nunmehr zehn Jahren ist das „Haus der Familie“ in der Reiherstraße sozialer Mittelpunkt für Begegnungen und Freizeitaktivitäten von Erwachsenen ebenso wie von Kindern und Jugendlichen. Was mit der Vereinsgründung vor 20 Jahren begann, hat sich seitdem zu einem beliebten gesellschaftlichen Zentrum entwickelt. Weil das Jubiläum bisher nicht groß gefeiert werden konnte, möchten Karin Mühlwitz und der SÜDBLICK im Namen aller Bürgerinnen und Bürger mit dieser „Veedelsimpression“, gemalt in einer Mischtechnik auf einer Aquarellgrundierung, den Haupt- wie Ehrenamtlichen vom „HdF“ DANKE sagen – und ein kleines Denkmal setzen! 

Unterwegs mit Kinderreporter Oskar im Pandemie-Alltag

Oskar ist zehn Jahre alt, liebt alles mit Computern, hat sogar kleine Spiele programmiert. Jetzt freut er sich, ab Herbst ein Gymnasium mit Computer-AG besuchen zu können, denn sein Berufsziel steht schon fest: Er will später einmal Chef bei Apple werden! Weil er auch gerne schreibt, arbeitet der begeisterte Fantasy-Leser künftig als Kinderreporter im SÜDBLICK-Team mit. Zum Start rechnet Oskar gleichmal mit dem verkorksten Schuljahr ab, das nunmehr zu Ende geht, mit Distanzunterricht, Masken auf dem Schulhof und anderen doofen Dingen.

Alles war normal. Wir hörten in den Nachrichten, dass das Corona-Virus sich schon in Italien breit gemacht hat. Und dann kam der erste Corona-Virus Fall zu uns nach Deutschland. Eine Woche verging mit Gedanken und Sorge. An einem tollen Tag im März 2020, Freitag, der 13., wie es auch heißt: Der Tag ist ein Pechtag. Das stimmte auch. Die Schule verging und die Lehrer waren sich nicht sicher, ob die Schule zumachen sollte. Um 14:00 Uhr stand fest, die Schule schließt. Das war schlimm! Mein Vater hat nämlich am nächsten Montag Geburtstag. Und ich zehn Tage später. Das fanden wir richtig doof.

Drei Dinge, die ich schrecklich fand außer Corona-Masken:

  1. Wir wussten nicht, wann das „Distanz-Lernen“ aufhört.
  2. Wir hatten nur eine E-Mail und da stand drauf: Bearbeite Seite bis Seite und, und, und.
  3. Alle meine Geschwister waren im Haus auf einem Haufen und man konnte sich null konzentrieren.

Meine Eltern waren so gestresst: Sie mussten Vollzeit arbeiten, zwei Kindergartenkinder bespaßen, meine kleine Schwester auf den Arm nehmen usw. Ich war nicht gestresst, aber fand das mit Corona so doof, dass ich es im Kopf mit tausenden von Schimpfwörtern beschimpft habe. #Tue ich eigentlich immer noch.

Wir hatten uns einen Stundenplan überlegt und der funktionierte nur so halb. Weil die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, nicht in den Zeitplan passten. #Das war so langweilig!

Ungefähr Ostern ging es wieder los. Aber wir haben nur Halbe-Klassen-Unterricht gemacht. Das bedeutet, dass die Klasse in zwei Teile gespalten wurde; allerdings durften beide Hälften der Klasse gleichzeitig Unterricht machen. Das war großartig!

Nach den Sommerferien (Die haben wir gebraucht) ging die Schule wieder los. Ohne Maske!!!!!!!!!!!

#Das vermisse ich sehr! Wir durften alle zusammen in der Kasse sitzen. Nur im Kreis und auf dem Pausenhof mussten wir wieder eine Maske tragen.

Irgendwann stiegen die Corona Zahlen und wir mussten auch beim Herumlaufen in der Klasse eine Maske tragen. Das war richtig blöd. Besser jedenfalls als jetzt.

Die Corona Zahlen waren so schlimm, dass wir in den Distanzunterricht mussten.

#Distanzunterricht steht auf meiner Liste, die ich abschaffen möchte.   

Corona 

Das ist so anstrengend  !!!!! 🤯🤯

Zum Glück ist jetzt lernen mit allen Mitschülern erlaubt.

Endlich ist es so weit. 😀😀😀

Hospiz: Nachbarn begrüßen Nachbarn

Das ist eine wirklich tolle Geste: Anlieger aus dem Rodderpfädchen haben eine Aktion gestartet, um künftig den Bewohnern des Hospiz St. Hedwig  Nähe zu zeigen. Ihr Ziel: Das eine oder andere interessante Erlebnis für die Schwerkranken realisieren und ihnen, wenn möglich, letzte persönliche Wünsche  erfüllen. Jetzt laden Sie alle ein: Wer macht mit?

Ein erster und mit der Hospiz-Leitung besprochener Schritt steht bereits: Eine kleine Aufmerksamkeit zur Begrüßung mit einer persönlichen Karte, in der die neuen Nachbarn angesprochen werden sollen, verbunden mit einem kleinen Geschenk. Um ein eindrucksvolles Hallo zu sagen, rufen die Initiatoren jetzt zu einer aktiven Unterstützung aus der Nachbarschaft auf. Wer will dabei sein? Details und Kontakt:heinrich@heinrich-gold.de. Tel. 0171/474 28 28. Über SMS/Whatsapp unter dieser Nummer freuen sich die Initiatoren Dirk und Gregor ebenfalls sehr.

“Veedel Ferien Feez – Entdecke deine Stadt!” Vol. 2 – 1. bis 3. Sommerferienwoche

Auch in diesem Jahr organisiert das Amt für Kinder, Jugend und Familie im Rahmen von „Veedel Ferien Feez – Entdecke deine Stadt!“ Vol. 2 drei Aktionswochen in der ersten Sommerferienhälfte im Stadtgebiet. 

Vom 05.07.2021 bis 09.07.2021 stehen in Mülheim, Kalk und Porz, vom 12.07.2021 bis 16.07.2021 in Chorweiler, Nippes und Ehrenfeld und vom 19.07.2021 bis 23.07.2021 in der Innenstadt, Lindenthal, Rodenkirchen verschiedene Spiel-, Sport- und Kreativaktionen auf dem Programm. Auf bis zu 10 Spiel- und Aktionsflächen können sich Kinder ab 5 Jahre von 13 bis 18 Uhr und Jugendliche bis 16 Jahre von 15 bis 20 Uhr Montag bis Freitag austoben und neue Erfahrungen sammeln.

Hier heißt es also: Einfach vorbeikommen, mitmachen und Spaß haben, Stempel sammeln und gewinnen. Ab 5 gesammelten Stempeln können die Preise dafür in der 4. Sommerferienwoche im kooperativen Kinder- und Jugendbüro am Alter Markt abgeholt werden. Außerdem gibt es dort die Möglichkeit an einer Tombola teilzunehmen.