Weihnachtsaktion: Krippenweg durch Rondorf

In der Adventszeit möchte die Interessengemeinschaft der Rondorfer Unternehmen und Gewerbetreibenden die Schaufenster der ansässigen Geschäfte weihnachtlich erscheinen lassen.Deshalb sind alle Rondorfer Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich aufgerufen mitzumachen und ihre Krippe als Leihgabe auszustellen.

Wer seine Krippe als Leihgabe über die Adventszeit in einem der mitwirkenden Unternehmen und Geschäfte im Schaufenster ausstellen möchte, meldet sich bitte kurzfristig spätestens bis Anfang Dezember unter Angabe der Größe seiner Krippe wegen des Platzbedarfs. Die Krippen werden dann ab Anfang Dezember nach Absprache in den jeweiligen Schaufenstern ausgestellt für den 1. Rondorfer Krippenweg. Ab dem 6. Januar 2021 können die Krippen dann nach Absprache wieder von den Besitzern abgeholt werden. Kontakt: Die Hörakustiker Gunnar Klee /Timo Schmidt, Rodenkirchener Straße 160. Telefon: 02233-7131507 oder per E-Mail unter: info@ig-rondorf.de 

Zündet ein Friedenslicht an!

Das Coronavirus hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. Unter diesem Gedanken laden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres Veedels in diesem Jahr ein, am 14. Dezember gemeinsam ein Friedenslicht anzuzünden.

Die Aktion will alle Menschen guten Willens einladen, das Friedenslicht aus Bethlehem an zahlreichen Orten in ganz Deutschland zu verteilen und somit allen Menschen den Zugang zu dem Licht zu ermöglichen. Das Friedenslicht aus Bethlehem wird über Wien nach Köln gebracht. Die Aktion 2020 steht unter dem Motto: „Frieden überwindet Grenzen“. Um die Entgegennahme und vielfältige Weitergabe an alle Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, stehen die Jugendlichen am Montag, 14. Dezember ab 19:00 Uhr vor der Kirche Heilige Drei Könige an der Hahnenstraße und geben das Friedenslicht an alle aus. 

Hier gibt’s den Flyer zum Herunterladen und Weitergeben:

Hinweis: Leider mussten unsere Pfadfinder wegen der Corona-Auflagen den geplanten Weihnachtsmarkt und auch die Aktion „Ein Koffer voller Wärme“ für dieses Jahr absagen. 

Church Rocking tritt wieder auf

Nach längerer Pause lädt das beliebte Ensemble „Church Rocking“ in der Adventszeit erstmals am Nikolaustag wieder zu einem musikalischen Event ein unter dem Motto „Was trägt“. Seit dem Jahre 2004 begeistert die Musikgruppe mit neuen geistlichen Liedern in einer Mischung von Rock, Pop, Gospel und Chanson.

Die Idee wurde im Laufe der Jahre ein großer Erfolg weit über den Ursprung in Rondorf hinaus. Der Termin für den stimmungsvollen Nachmittag mit “Gedanken & Musik” ist der 2. Adventssonntag, 6. Dezember, 15:00 Uhr in der Kirche Heilige Drei Könige. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon: 0170/ 77 14 708. Einlass ab 14:30 Uhr gemäß den aktuellen Infektionsschutzbestimmungen. 

Wie feiern wir dieses Jahr Weihnachten?

Ob er Weihnachten diesmal so feiern kann wie früher, das ist für ihn eher fraglich: Der Fernmeldetechniker aus dem Osten Rondorfs hat gerade mit viel Glück seine schwere Corona-Erkrankung überstanden, ist erst seit wenigen Tagen wieder aus der Klinik zurück. Dass er seine Familie womöglich nicht sehen kann, schmerzt ihn. Trotzdem möchte er anderen Mut machen, sich jetzt nicht in die Einsamkeit zurückzuziehen. Wie können wir in diesem Ausnahmejahr überhaupt Weihnachten feiern? Darüber machen sich auch die Kirchengemeinden in unserem Veedel intensiv Gedanken und haben eigene Projekte entwickelt.

„Ja, ich habe vor allem nachts große Angst gehabt und erstmals darüber nachgedacht, es könnte mit mir zu Ende gehen.“ Die Stimme stockt noch immer, wenn der hoch gewachsene Rondorfer über die Wochen seit Mitte Oktober spricht. Wochen, in denen er sich so hilflos fühlte wie nie zuvor. Es fing bei ihm an mit Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber, Appetitlosigkeit, Rückenproblemen. Er fühlte sich so elend, dass er noch nicht einmal etwas Suppe essen konnte. Doch der Corona-Test war zunächst negativ. Danach drehte sich die Abwärtsspirale allerdings immer schneller: Der Geruchsinn blieb weg, die Atmung wurde zunehmend schwächer. Der zweite Test brachte dann die bittere Wahrheit: Der 62jährige hatte sich tatsächlich mit dem berüchtigten Virus Covid-19 angesteckt. Und musste ins Krankenhaus. Dort wurde auch eine Lungenentzündung festgestellt.

Heute weiß er, dass er sich wohl während einer Autofahrt bei einer älteren Dame infiziert hat, bei der sich ebenfalls ein positives Testergebnis herausgestellt hat. Auch wenn es langsam wieder aufwärts geht, fühlt sich der Mann immer noch arg schwach. Viele Gedanken gehen ihm durch den Kopf. Vor allem hat die kritische Zeit bei ihm ein neues Bewusstsein dafür geweckt, „wie wertvoll Leben ist“. Und dann gibt er noch einen Rat: „Niemand sollte mit seiner Hilflosigkeit allein bleiben. Auch wenn persönliche Kontakte nicht möglich sind, es gibt immer noch das Telefon.“ Gerade für die Tage an Weihnachten und den Jahreswechsel ist ihm das wichtig. 

Gottesdienste an Weihnachten

Die Evangelische Kirchengemeinde lädt in den kommenden Wochen mittwochs, um 19:00 Uhr ein zu musikalisch besonders gestalteten Abend-Andachten. Am 02. Dezember wirkt das Ensemble der Cologne Concert Brass mit, am 09. Dezember 2020 mit seiner Violine: Peter Stein und am 16. Dezember spielt Frank Stanzl an den beiden historischen Orgeln.

In der Zeit der Corona-Pandemie sollen diese Termine Gemeinschaft vermitteln, die im Rahmen eines verantwortungsbewussten Infektionsschutzkonzeptes geschieht. Daher Anmeldung erforderlich über die Internetseite der Kirchengemeinde www.rondorf.de

Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde an den Weihnachtsfeiertagen:

AKTUALISIERUNG 19.12.2020: Das Presbyterium hat entschieden, alle Weihnachtsgottesdienste wegen der Pandemie abzusagen.

24. Dezember – Heiligabend
Familiengottesdienst I, 13:30 – 14:00 Uhr für Familien mit Kindern 
Christvesper I, 15:00 – 15:30 Uhr 
Familiengottesdienst II 16:30 – 17:00 Uhr,
Christvesper II, 17:45 Uhr-18:15 Uhr 
Christmette, 24:00 Uhr mit konzertanter Orgelmusik über bekannte Weihnachtslieder 

25. Dezember 2020 – 1. Weihnachtstag
Gottesdienst, 11:00 Uhr

26. Dezember 2020 – 2. Weihnachtstag
Gottesdienst, 11:00 Uhr 

27. Dezember 2020
Gottesdienst nach dem Christfest, 11:00 Uhr 

Die katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln informiert:

Zu allen Gottesdiensten ist eine Anmeldung im Internet unter www.heilige-drei-koenige.de erforderlich! 
Sofern kein Zugang zum Internet besteht, kann die Anmeldung per Telefon im Pfarrbüro unter 02233-21410 möglich.
Anmeldezeitraum: 08.12.-20.12.2020

24. Dezember Heiligabend
Hl. Drei Könige, Rondorf 
14:00 Uhr Kinderkrippenfeier 
15:30 Uhr Kinderkrippenfeier 
17:00 Uhr Familien-Christmette 
19:00 Uhr Christmette 
21:00 Uhr Christmette 

St. Servatius, Immendorf 
15:00 Uhr Christmette 
17:00 Uhr Kinderkrippenfeier

Pfarrgarten St. Blasius, Meschenich 
16:00 Uhr Familien-Krippenfeier 

St. Blasius, Meschenich 
17:00 Uhr Christmette 

St. Katharina, Godorf 
19:00 Uhr Christmette 

25. Dezember 2020 – 1. Weihnachtstag

Hl. Drei Könige, Rondorf 
11:00 Uhr Weihnachtsmesse 
18:00 Uhr Familienmesse / Weihnachtsfest

St. Blasius, Meschenich 
09:30 Uhr Weihnachtsmesse 

St. Katharina, Godorf 
11:00 Uhr Weihnachtsmesse 

26. Dezember 2020 – 2. Weihnachtstag
Hl. Drei Könige, Rondorf 
11:00 Uhr Heilige Messe 

St. Katharina, Godorf 
17:00 Uhr Heilige Messe 

St. Servatius, Immendorf 
18:30 Uhr Heilige Messe 

 In allen Hl. Messe am Samstag und Sonntag ist Kindersegnung! 

Den Flyer mit allen Gottesdiensten gibt’s hier zum Herunterladen und Weitergeben:

Videoaufzeichnung eines Familienweihnachtswortgottesdienstes mit Krippenspiel vom 24.12.2020 – 27.12.2020.

Die Kirchengemeinde Heilige Drei Könige bietet an den Weihnachtstagen viele unterschiedliche Weihnachtsgottesdienste an.  Da die Zahl der Gottesdienstbesucher sehr eingeschränkt ist, wurde ein Familien-Weihnachts-Wortgottesdienst mit Krippenspiel auf einem Video aufgezeichnet.
Kinder der Kirchengemeinde spielen die Weihnachtsgeschichte an „Drehorten“ rund um und in der Rondorfer Kirche. Der Link  für das Anschauen und Mitfeiern des kurzen Gottesdienstes, sowie der Gottesdienstplan an den Feiertagen finden sie auf der Homepage der Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln unter der Rubrik „Aktuelles“. Das Video ist vom 24.12.2020 – 27.12.2020 dort eingestellt.

Wir wünschen ihnen ein hoffnungsvolles und gesegnetes Weihnachtsfest.

Ihr Pfr. Ramirez – Cubillo und das Pastoralteam

Jazzmusiker Bruno Müller: Die Menschen sehnen sich nach Nahrung für die Seele

Goldfinger an der Gitarre – so hat sich Bruno Müller mit seinem ganz eigenen groove einen Spitzenplatz in der internationalen Pop- und Jazzszene erspielt. Der Rondorfer begleitet seit Jahren Weltstars auf der Bühne und im Studio. Wie kommt der 51jährige damit klar, dass Corona seine Branche nahezu stillgelegt hat? Dem SÜDBLICK gab er dazu sehr ehrliche Antworten.

SÜDBLICK: Sie waren mit dem Jazztrompeter Til Brönner zur Jahreswende noch auf Welttournee. Dann kam Corona und legte auch das Musikgeschäft lahm. Wie haben Sie selbst dies erlebt?

BRUNO MÜLLER: Ja, die Erinnerungen an diese tolle Weihnachtstournee, die uns bis nach Beijing, Shanghai und Tokio geführt hat, sind noch sehr präsent. Es war das Highlight des letzten Jahres mit fantastischen Kollegen. Die Tage im März vor dem ersten Lockdown habe ich in Baden-Baden verbracht. Dort findet regelmäßig seit 2008 ein dreitägiges Jazzfestival statt, bei dem ich schon seit vielen Jahren in der Festivalband mitwirke. Der erste Abend lief noch wie geplant, allerdings mit weniger Publikum als sonst; der zweite Abend, Freitag, der 13., durfte dann nicht mehr stattfinden. Aus Frust über dieses Verbot hat der Festivalchef ganz spontan ein Kamerateam organisiert und wir haben das Konzert als Livestream im Internet durchgeführt. Besser als gar nicht zu spielen, aber trotzdem war es auch eine komische Erfahrung. Auf der Bühne alles zu geben und dann nicht das direkte Feedback vom Publikum zu bekommen, ist für einen leidenschaftlichen Musiker keine schöne Situation.

SÜDBLICK: Was fehlt Ihnen derzeit am meisten?

BRUNO MÜLLER: Als Musiker fast alles. Das gemeinsame Musikmachen in Bands, die Proben, Auftritte und Tourneen. Besonders das Reisen fehlt mir. Zwar waren im Sommer einige Konzerte möglich und ich war nie ganz untätig. Mit einigen Projekten habe ich im Studio produziert. Zum Beispiel bin ich jetzt auf der „50 Jahre Bläck Fööss“- Jubiläums-CD mit einem Titel vertreten, weil ich, aus Corona bedingter Langeweile heraus, angefangen habe, kölsche Lieder in jazziger Art und Weise neu zu arrangieren. Durch einen Zufall haben die Fööss davon Wind bekommen und mich gefragt, ob ich nicht mit dem Song „En minger Bud“ auf der CD dabei sein wollte. Das hat mich riesig gefreut. Also mal ein Fall von positiver Corona-Auswirkung.

SÜDBLICK: Till Brönner sagt in einem YouTube Aufruf: „Wir in der Kulturbranche sind noch immer zu leise. Aber Kultur ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht.“ Was fordern Sie konkret inmitten der globalen Pandemie für die Musikszene?

BRUNO MÜLLER: Da hat Till natürlich vollkommen recht. Die Kultur und im speziellen die Musik hat ja schon vor Corona im Zuge der Digitalisierung – sie ist eben Fluch und Segen zugleich – mit der fast flächendeckenden kostenlosen Verfügbarkeit durch YouTube, Spotify und Co. immens an Wertschätzung bei vielen Menschen verloren. Nur noch wenige sind bereit, Musikangebote angemessen zu bezahlen. Livekonzerte bleiben deshalb für viele Künstler die einzige sichere Einnahmequelle. Wenn Konzerte dann aus Pandemiegründen nicht mehr möglich sind, sieht es ganz übel aus. Man kann nur hoffen, dass die Politik sich dessen bewusstwird und dementsprechend die Kulturbranche mit den nötigen Hilfen ausstattet. Das war bis jetzt alles viel zu halbherzig.

SÜDBLICK: Wie groß ist Ihre Sorge, dass in der Musik- und Kulturbranche vieles wegbricht?

BRUNO MÜLLER: Die Sorge ist relativ groß im Moment. Denn das entscheidende Problem ist, dass unserer Kulturbranche die große Lobby fehlt. Sparten wie Auto, Logistik, Banken haben mächtige Gewerkschaften und bekommen von der Politik vollste Aufmerksamkeit. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass unserer Gesellschaft schließlich bewusstwird, dass eine funktionierende Kulturlandschaft absolut überlebensnotwendig für sie ist. Wenn die Pandemie irgendwann vorüber sein wird, werden wir mit Sicherheit wieder voll an den Start gehen. Es ist nur sehr traurig, dass bis dahin viele, vor allem kleinere Kulturbetriebe dieser Situation zum Opfer gefallen sein werden.

SÜDBLICK: Wie überbrücken Sie selbst diese Zeit, in der es kaum Aufträge und Termine gibt?

BRUNO MÜLLER: Hier und da habe ich immer etwas zu tun. Glücklicherweise bin ich auch mit einem Lehrauftrag an der Musikhochschule Köln tätig. Da muss ich mich um meine talentierten Gitarrenstudenten kümmern. Aber natürlich habe ich als dreifacher Familienvater auch sonst nie Leerlauf. Die Pänz halten mich rund um die Uhr auf Trapp.

SÜDBLICK: Es geht auf Weihnachten zu. Können Sie sich die kommenden Wochen ohne Konzerte und Musikveranstaltungen vorstellen?

BRUNO MÜLLER: Ehrlich gesagt möchte ich das gar nicht, auch wenn es im schlimmsten Fall zwangsweise dazu kommt. Diese Wochen sind traditionell Hochsaison für viele Musiker. Die Menschen sehnen sich nach Nahrung für die Seele. Am Ende des Jahres sollte man zur Ruhe kommen, sich auf Wesentliches besinnen und Gefühle bewusst erleben und genießen. Dabei zu helfen ist auch unsere Aufgabe als Musiker. Wenn das nicht möglich ist, ist das sehr, sehr schade.

SÜDBLICK: Und welche Musik hören Sie ganz persönlich zu Weihnachten?

BRUNO MÜLLER: Da höre ich gerne mal Aufnahmen mit klassischer Gitarre. Wobei ich zur Weihnachtszeit vermehrt auch selbst klassische Stücke übe. Das ist technisch ein ganz anderes Instrument und man kann die klassische Gitarre mit der elektrischen Jazzgitarre gar nicht vergleichen. Das sind zwei Welten, auch wenn es hier und da mal Gemeinsamkeiten gibt. Für mich ist die Klassik ein schönes Hobby. Zum Fest höre ich dann aber auch sehr gerne Jazz- und Gospelmusik. Viele Jazzkünstler haben tolle Weihnachtsaufnahmen herausgebracht: Ella Fitzgerald, Oscar Peterson, The Singer Unlimited, Take 6 und auch Till Brönner, da habe ich übrigens selbst mitgewirkt.

Mehr über Bruno Müller: www.bruno-mueller-music.de 

Sein Auftritt mit Kanzlerin Angela Merkel und dem damaligen amerikanischen Präsidenten Barak Obama  https://www.youtube.com/watch?v=a4hfDsjItKU     

Gute Geschenkidee: Künstlerisch gestaltete Schutzmasken

Im letzten Jahr hat die Sopranistin Ludmila Larusso noch die Besucher unseres beliebten Adventskonzerts der Dorfgemeinschaft mit ihrer fantastischen Stimme und ihrer großen Ausstrahlung verzaubert. Doch auch sie kann wegen Corona seit Monaten nicht mehr auftreten. Stattdessen fertigt die gelernte Modedesignerin in ihrem Rodenkirchener Atelier „Ellara“ kunstvoll gestaltete Hygienemasken an. 

Schon mehrere tausend Stück fanden über Apotheken und Boutiquen begeisterte Abnehmer. Wer ein besonderes Geschenk sucht, kann sich bei ihr sogar ganz individuelle Exemplare etwa mit weihnachtlichen Motiven oder Winterstimmung machen lassen.

Eigentlich wäre Ludmila Larusso in diesen Tagen in Fuerteventura beim Internationalen Ärztekongress aufgetreten und würde in Köln ihr traditionsreiches Weihnachtskonzert in der Wolkenburg vorbereiten. Doch in diesem Jahr fielen bei ihr mehr als zwei Dutzend große Konzerttermine der Covid-19-Pandemie zum Opfer. Aber sie hat noch ein zweites Standbein: Sie schneidert seit mehr als 30 Jahren äußerst erfolgreich große Garderobe nach Maß und beliefert mit ihren exklusiven Kollektionen weltweit Boutiquen. „Doch im Moment haben die Menschen andere Gedanken als Feste zu feiern”, erzählt sie dem SÜDBLICK und gestaltet deshalb Anti-Corona-Masken für Mund und Nase aus besonders wirksamem Stoff, nämlich Samt. “Das Besondere daran ist, sie schützen nicht nur höchst wirksam, sondern sind auch umweltfreundlich, weil waschbar und langlebig”, schildert Ludmila Larusso ihre bisherigen Erfahrungen. Der Clou: Auf Wunsch stickt sie für Kunden auch ganz Individuelles auf – von Nikolausmotiven über Weihnachtssymbole bis zu Winterstimmung. Für 15 Euro kann so jeder in diesen Ausnahmezeiten Freunden und Angehörigen eine ganz persönliche Freude machen – und zugleich der Künstlerin helfen, durch die Krise zu kommen!

Kontakt: Ludmilla Larusso, Mittelstr. 1 50996 Köln, Tel.: 0221-3403 136, E-Mail: info@ellara.de

www.ellara.de; shop: www.corona-mundmasken.com

Dorfgemeinschaft meldet starken Mitgliederzuwachs

Einen neuen Höchststand an Mitgliedern meldet in ihrer Jahresbilanz die Dorfgemeinschaft Rondorf, Hochkirchen, Höningen. Inzwischen helfen dort 120 Personen aus dem Veedel aktiv mit, die vielfältigen Aufgaben zu erfüllen unter dem Leitgedanken: Mitmachen und Mitgestalten. Jeder, dem das Miteinander im Wohngebiet wichtig ist, kann Mitglied werden. Gemäß dem Motto: Wir alle sind Dorfgemeinschaft! 

Zwar mussten wegen der Corona-Auflagen die beliebten Veranstaltungen überwiegend entfallen, dafür laufen aber alle anderen Aktivitäten weiter auf Hochtouren. So ist es ein besonderes Anliegen, gerade in diesen Ausnahmezeiten die Älteren nicht allein zu lassen. Deshalb erhalten Jubilare weiterhin aus besonderen Anlässen eine Aufmerksamkeit mit persönlichen Glückwünschen – soweit solche Ehrentage rechtzeitig mitgeteilt werden. Damit der gesellschaftliche Zusammenhalt in unserem Veedel trotz der Pandemie nicht verloren geht, wirkt die Dorfgemeinschaft auch als Kooperationspartner in der lokalen Corona-Hilfe „Füreinander Miteinander“ mit.

Mit einem umfassenden Arbeitsprogramm begleitet die vor drei Jahren gegründete Bürgerwerkstatt die großen baulichen und verkehrlichen Veränderungen insbesondere durch das Bauprojekt Rondorf Nordwest. Schwerpunkte sind derzeit die Verkehrsplanung und neue Mobilitätskonzepte; die Gestaltung des neuen Ortszentrums sowie die Entwicklung eines modernen Sport- und Freizeitangebotes. 

Sie interessieren sich für den Jahresbericht der Dorfgemeinschaft mit weiteren Aktivitäten?

Sie wollen ebenfalls Mitglied werden? Die Dorfgemeinschaft freut sich über jeden, der sich hier engagieren möchte. Es geht ganz einfach: Online-Anmeldung auf der Homepage: www.dorfgemeinschaft.koeln. Oder per E-Mail: info@dorfgemeinschaft.koeln. Dann erhalten Sie einen Mitgliedsantrag. Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt zwei Euro. 

Galgenbergsee: Teilverlegung startet

Wieder ein Mosaikstein mehr im Zukunftsentwurf für Rondorf Nordwest: Noch bis 31. Dezember sind jetzt die Pläne zur Teilverlegung des Galgenbergsees im Norden Rondorfs öffentlich einsehbar. Durch diese Anpassung des fünf Hektar großen Gewässers soll Fläche gewonnen werden für das bekannte Großbauprojekt. Zugleich wird der See umfassend ökologisch aufgewertet. Mitte 2021 soll die Verlagerung, die ein Jahr dauert, beginnen. 

Der nicht öffentlich zugängliche Galgenbergsee nördlich der Wohnbebauung von Rondorf im Ortsteil Hochkirchen zwischen Bundesautobahn BAB 4, Weißdornweg, Birkenweg und Am Höfchen war durch Nassauskiesung künstlich geschaffen worden. Er soll jetzt in Größe und Form neu angepasst werden auch um einen aktiven Schallschutz für die zukünftige Wohnbebauung gegen die im Norden verlaufende Autobahn A 4 zu ermöglichen. Bekanntlich sieht ein städtebauliches Konzept für die neue Siedlung Rondorf Nordwest die Errichtung von mindestens 1.300 Wohneinheiten, mehreren Schulen, Kindertagesstätten und weiteren sozialen und verkehrlichen Infrastrukturmaßnahmen vor.

Durch eine Ausweitung des Galgenbergsees in die westlich gelegene Ackerfläche bleibt er in seiner Größe erhalten, erhält aber für Flora und Fauna durch die Anlage von lebensraumtypischen Gehölzen sowie naturnahen Flachwasserbereichen eine nachhaltige ökologische Aufwertung. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung naturnaher Ufer mit Röhrichten sowie die Erhaltung und Entwicklung von Laubholzbeständen als Rückzugs- und Rastbiotop für Tier- und Pflanzenarten, insbesondere auch für ziehende Wasservögel. 

Zur besseren Entwicklung von Lebensräumen für Amphibien wird eine fischfreie/-arme Zone mit zwei Kleinstgewässern im Osten des Sees etabliert. Der derzeit bis zu sieben Meter tiefe See kann aber auch künftig aufgrund seiner sehr steilen Böschungen nicht öffentlich genutzt werden, sondern dient ausschließlich als Biotop für den Artenschutz insbesondere für verdrängte Tier- und Pflanzenarten.

Bis Jahresende können die Pläne auf der Internetseite des Planungsbüro Koenzen eingesehen werden: www.planungsbuero-koenzen.de/Daten/20200911_PFU%20Galgenbergsee.zip. In dieser Zeit erfolgt auch ein Aushang der Pläne im Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2, sowie im Bezirksrathaus Rodenkirchen, Hauptstraße 85. Bedingt durch die Corona-Einschränkungen ist eine Einsichtnahme nur nach individueller Terminvereinbarung möglich. Termine für das Stadthaus Deutz können unter der Rufnummer 0221 / 221-33585, sowie für das Bezirksrathaus Rodenkirchen unter der Rufnummer 0221 / 221-92313 vereinbart werden. Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zum 15. Januar 2021 bei der Stadt Köln, Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, erhoben werden. Weitere Informationen zu dem Vorhaben wurden auch im Amtsblatt der Stadt Köln am 11. November 2020 sowie auf den Internetseiten des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz veröffentlicht.

Titelfoto: (c) Planungsbüro Konzen

Einladung zur Jazz Time

Die Kölner Jazzformation «Nine Steps – Brass & Rhythm» ist am 20. Dezember zu Gast im Kulturatelier Link in der Rondorfer Hauptstraße. Das etwa zweistündige Konzert beginnt um 16:00 Uhr.

Der musikalische Köcher der Nine Steps umfasst ein breites Repertoire: Titel von Count Basie, Stan Getz, Carlos Puebla, Hank Mobley bis hin zu Amy Winehouse aber auch eigene Kompositionen und Arrangements. Die Anfänge der Band liegen im Jahr 2014. Damals formierten sich jazzaktive Rentner und noch Berufstätige zu einer Combo, zunächst auftretend als «Hövi Brassband». Aus den Anfängen entwickelte sich eine 9-köpfige Formation. Drei Frauen und sechs Männer; alle langjährig banderfahren, auftrittserprobt und hochambitioniert. Gleichwohl blieb die Gruppe „Hobby“-Band.  Termin: Sonntag, 20. Dezember, 16:00 Uhr, Rondorfer Hauptstraße 45. Anmeldung erforderlich: koeln@linkarchitekten.de. Mehr zu den Künstlern: www.ninesteps.de  Eintritt frei – Spende erbeten