Wir helfen mit: Jährliche Haussammlung bittet um Ihre Unterstützung

In den kommenden Wochen sind Ehrenamtliche in unseren Straßen unterwegs und bitten um Ihre finanzielle Mithilfe. Wenn also unsere Spendensammler demnächst bei Ihnen klingeln und ihre Sammlerausweise zeigen, öffnen Sie ihr Herz! So unterstützt die Dorfgemeinschaft zum Beispiel soziale Einrichtungen, Vereine und örtliche Initiativen, finanziert aber auch eigene Veranstaltungen wie den Seniorennachmittag, den Frühjahrsempfang oder das Brunnenfest. Ebenso werden Jubilare mit einem Geschenk geehrt.

Wenn Sie besondere Wünsche oder Anregungen haben, sprechen Sie uns an: Wo ist eine Förderung besonders wichtig? Wo können wir mit unserem Engagement helfen? Denn mit Ihrem Geld wollen wir Gutes tun für unsere Gemeinschaft. Gern können Sie ihren Spendenbetrag auch direkt überweisen: Volksbank Köln Bonn eG, IBAN:  DE53 3806 0186 7013 1490 16. 

Sparkasse Köln Bonn IBAN:  DE88 3705 0198 1002 3726 78

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Mitsingkonzert “Mit Hätz un Stimm”

Schon zum 11. Mal lädt das „Haus der Familie“ am Samstag, 23. November zu seinem beliebten Mitsingkonzert „Mit Hätz un Stimm“ ein. Zeigen Sie zu Gitarrenklängen, was sie stimmlich drauf haben! Vor allem die Fans der Hits aus den 80er Jahren kommen dieses Mal voll auf ihre Kosten: Rock, Pop, Kölsch … Auf dem Programm steht eine bunte Mischung aus deutschen, internationalen und natürlich kölschen Liedern, die jeder mitsingen kann. Die Texte werden jeweils per Beamer an die Wand projiziert. Motto des Abends: Mit guter Laune einfach mitsingen, ab man singen kann oder nicht – das spielt keine Rolle! Übrigens: Während des Konzertes können auf Wunschzetteln Lieder gewünscht werden, die nach Möglichkeit in den nächsten Mitsingkonzerten berücksichtigt werden. 

Wer dabei sein will bei diesem Benefizkonzert mit Liedern aller Stilrichtungen: Samstag, 23. November, 20.00 Uhr (Einlass 19:30 Uhr) im Haus der Familie, Reiherstraße 21. Der Eintritt ist frei. Spenden erwünscht.

SÜDBLICK-Aktion: So schonen Sie Geldbeutel und Klima! Energieberaterin kommt kostenlos zu Ihnen nach Hause

Mit den jüngsten Klimabeschlüssen der Bundesregierung wird die energetische Gebäudesanierung noch attraktiver. So gibt es ab 2020 eine zusätzliche massive steuerliche Förderung. Doch welche Modernisierung ist für mein Eigenheim sinnvoll? Wie kann ich zum Beispiel für eine neue Heizung künftig die „Austauschprämie“ nutzen? Wo sollte in Haustechnik oder ganz grundlegend in die Bausubstanz wie Dach, Wände, Fenster investiert werden? Besitzer und Käufer eines Bestandsgebäudes sehen sich ebenso mit vielen Fragen konfrontiert wie jene, die neu bauen wollen: Was ist für mich das Richtige? Denn die neue Energiewelt ist komplex. Im Rahmen der SÜDBLICK-Aktion „So schonen Sie Geldbeutel und Klima“ kommt deshalb die unabhängige Energieexpertin Heidrun Volkmuth für eine kostenlose Erstberatung zu Ihnen nach Hause. Was Sie tun müssen.

„Wer eine alte Heizung, minimale Dämmung sowie undichte Fenster und Türen hat, dessen Heizkostenabrechnung klettert schnell auf mehrere tausend Euro. Mit einer neuen Dämmung der Außenwände, des Kellers und des Dachs, hochwertigen Wärmeschutzfenstern und einer modernen Heizungs- und Lüftungsanlage lässt sich da viel Geld sparen, oft bis zu 80 Prozent. Gleichzeitig steigt nicht nur der Wohnkomfort, sondern auch der Wert der Immobilie“ berichtet Heidrun Volkmuth im SÜDBLICK-Gespräch. „Und Sie tun sehr viel sehr konkret für unser Klima!“ fügt sie hinzu.

Dreiviertel aller Wohnungen und Wohngebäuden in Deutschland stammen aus der Zeit vor 1978. Manche der Gebäude aus den 1950er und 1960er wurden vielleicht bereits modernisiert, aber die meisten dieser alten Wohngebäude genügen nicht den heutigen Anforderungen an Wärmeschutz, Heiztechnik und Komfort. Was tun? Heidrun Volkmuth, anerkannte Beraterin auf der DENA-Expertenliste weiß aus Erfahrung: „Eine einheitliche Formel für notwendig gewordene Modernisierung gibt es nicht. Doch es lohnt sich immer nach dem Kauf eines Hauses oder im Zuge von Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen über Möglichkeiten der Energieeinsparung nachzudenken.“

Ein Grund ist eine deutliche Reduzierung der laufenden Kosten. Immerhin 75 Prozent des gesamten Energieverbrauchs entfallen in einem Altbau auf die Beheizung von Wohnraum. Der Rest wird für die Warmwasserversorgung und für elektrische Energie benötigt. Der Einbau einer modernen Heizungsanlage, die Nutzung alternativer Energien und von Maßnahmen, die verhindern, dass Wärme durch die Außenhülle des Gebäudes verloren geht, ergeben große Einsparpotentiale.                

Hinzu kommt der Schutz der Umwelt. Private Haushalte haben mit jährlich 113 Tonnen CO2-Emmisionen einen 15 prozentigen Anteil am gesamten CO2-Ausstoß in Deutschland. Der weitaus größte Teil davon ist auf schlecht gedämmte und technisch unzureichend ausgestattete Bestandsgebäude zurückzuführen.

„In nachhaltig und effizient sanierten Häusern ist das Raumklima besser. Im Sommer bleibt es kühler, im Winter warm im Haus. Zugleich wird die Bausubstanz geschützt und der Wert des Gebäudes für die Zukunft gesichert“ weiß zum Beispiel die Architektenkammer Nordrhein Westfalen.

SÜDBLICK-Frage an Heidrun Volkmuth: „Wann ist eine Energieberatung sinnvoll?“

Ihre Erfahrung lautet so: „Eine Gebäudeenergieberatung lohnt sich schon bei kleinen energetischen Problemen etwa wenn im Haus der Energieverbrauch überdurchschnittlich hoch ist. Mögliche Ursachen werden bei einer Beratung ermittelt und Hinweise zu einfachen technischen Maßnahmen gegeben. Für die Hausbesitzer ist ein Termin mit dem Energieberater daher der beste Einstieg, um aus dem eigenen Zuhause ein energiesparendes Haus bis hin zu einem Effizienzhaus zu machen. Um diverse staatliche Förderungen zu erhalten, ist ein Energieberater sogar Pflicht, denn dafür müssen besondere bauliche Anforderungen erfüllt werden, die der Berater plant und begleitet“.

Heidrun Volkmuth lebt bereits seit 2001 mit ihrer Familie in Rondorf als gelernte Bauzeichnerin und staatlich geprüfte Bautechnikerin. Und wie kam sie auf das Thema Energieberatung? Dem SÜDBLICK erzählt sie: „Alles fing an mit dem Erwerb und der Sanierung eines Hauses aus dem Jahr 1988. Wir wussten schon vor dem Kauf, dass wir dieses Haus energetisch sanieren lassen müssen, also neue Fenster, neue Heizung, neues Dach. Um das Haus auch später vermieten zu können und den dazu benötigten Energieausweis dafür ausgestellt zu bekommen, um staatliche Fördermittel für die energetische Sanierung in Anspruch nehmen zu können, benötigten wir auch einen Energieberater. Da ich als Bautechnikerin beruflich schon viel mit der Sanierung und Modernisierung von Wohnhäusern in der Planung und Bauleitung zu tun hatte, war es für mich leicht, einen fachlich kompetenten Energieberater anhand der Energie-Experten-Liste von DENA zu finden. Dieser war es auch, der mich ermutigte, in die Energieberatung einzusteigen.“

Durch die jüngsten Klimabeschlüsse der Bundesregierung wird es nach ihrer Einschätzung noch interessanter, sich über eine energetische Modernisierung des Hauses konkrete Gedanken zu machen. „Wer daran mit, aber auch ohne staatliche Förderung interessiert ist, den berate ich gerne in einer kostenlose Erstberatung“ lautet ihr Angebot. Sie zeigt auf der Grundlage des energetischen Ist-Zustands der Wohnimmobilie Möglichkeiten zum Energiesparen auf. Bei dem einen geht es vielleicht um eine neue Heizung; ein Viertel der Anlagen in Deutschland sind 25 Jahre alt oder sogar noch älter. Immer mehr setzen für die Zukunft auf Wärmepumpen, die mit erneuerbarem Strom arbeiten oder auf Bioenergie, Solarthermie, Geothermie. Vielleicht geht es auch um einen Energieausweis, der zur Vermietung oder dem Verkauf einer Immobilie benötigt wird. Andere suchen eine zuverlässige Erledigung von Anträgen für Fördermittel. Der nächste sucht eine energetische Baubegleitung von der Unterstützung bei der Angebotseinholung bis hin zur Endabnahme der energetischen Maßnahmen seines Vorhabens. Heidrun Volkmuth verspricht: „Ich zeige anhand von Beispielkosten auf, welche Kostenunterschiede sich bei den einzelnen Maßnahmen ergeben können, stelle vor, welche Förderung möglich ist und womit man unterm Strich am meisten sparen kann.”

Kontaktaufnahme unter www.energieberatung-volkmuth.de oder Telefon 02233-209873

Email: info@energieberatung-volkmuth.de

Autodiebstahl: Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Hinweise: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15.-16. Oktober)wurde von Unbekannten ein grauer Mercedes SUV gestohlen, der an der Hahnenstraße geparkt war. Gegen 9 Uhr bemerkte der Halter (44) das Fehlen des W 166, den er am Vorabend gegen 20.45 Uhr nahe seiner Wohnanschrift geparkt hatte. In beiden Fällen griffen die Täter nach derzeitigem Kenntnisstand die Signale der Funkschlüssel ab, um die Wagen zu entriegeln. Aus einer Hauseinfahrt im nahen Ortsteil Sürth entwendeten bislang Unbekannte in der Folgenacht von Mittwoch auf Donnerstag (16.-17. Oktober) einen schwarzen Mercedes R1ES. Um ein Abgreifen von Funksignalen zu verhindern, empfiehlt die Polizei, Autoschlüssel in einer Blechdose oder eigens hierfür gedachten, sogenannten Keyless-Go-Schutzhüllen zu lagern.

Wer hat Beobachtungen zu den Diebstählen? Das Kriminalkommissariat 74 bittet Zeugen dringend um Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Mitgliederversammlung am 19.10.2019 – Vorstand wiedergewählt.

Der Einladung des Vorstandes zur ordentlichen Mitgliederversammlung folgten am vergangenen Samstag im Pfarrzentrum der katholischen Kirchengemeinde Heilige Drei Könige rund 30 Mitglieder sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger. 

Berno Huber führte als 1. Vorsitzender durch die Versammlung. Neben den üblichen formellen Themen schlug der Vorstand Satzungsänderungen vor, welche einstimmig genehmigt wurden. Der Bericht der Schatzmeisterin bestätigte die solide finanzielle Situation.

Die Ende 2017 zum eingetragenen Verein gewordene Dorfgemeinschaft bietet Familienmitgliedschaften zu einem Jahresbetrag von EUR 24,00 an. Inzwischen wurde die Marke von 100 Mitgliedern zuzüglich der jeweiligen Familienmitglieder deutlich überschritten. Ziel ist, die Basis an Mitgliedern sukzessive auszuweiten, um durch regelmäßige Beiträge eine verlässliche Finanzierungsquelle sicherzustellen.

Bei der anschließenden Neuwahl wurden alle Mitglieder des bisherigen Vorstandes einstimmig wiedergewählt. Der Vorstand der Dorfgemeinschaft tritt künftig in dieser Besetzung an:

Berno Huber (1. Vorsitzender), René Brück (stv. Vorsitzender), Torsten Röcher (Geschäftsführer), Carsten Fischer (Schatzmeister), Ulrike Neuß (Besitzerin), Peter Heinzlmeier (Beisitzer), Paul Link (Beisitzer).

Die Neuverteilung der Verantwortlichkeiten führte zu einer Rotation:

Torsten Röcher übernimmt das Amt des Geschäftsführers von Carsten Fischer. Er ist künftig zuständig für die Bereiche Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Medien sowie den Newsletter SÜDBLICK. Carsten Fischer übernimmt von von Ulrike Neuß das Amt des Schatzmeisters.

Unterstützt wird der Vorstand durch weitere engagierte Bürger, die entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen weitere Themen verantwortlich begleiten. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, ist jederzeit herzlich willkommen.

Berichte über die einzelnen Ressorts und Aktivitäten rundeten die informative Veranstaltung ab.

Der gesamte Vorstand der Dorfgemeinschaft dankt den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen und freut sich darauf, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadtteile auch in der kommenden Wahlperiode zu vertreten.

Toll gemacht: Ehrenamtspreis für unsere Pfadfinder

Große Auszeichnung für unsere Rondorfer Pfadfinder: Mit ihren Aktionen für sozial Benachteiligte, Obdachlose oder Flüchtlinge engagieren sie sich seit vielen Jahren vorbildlich für Menschen, die oftmals am Rand der Gesellschaft leben. Für ein ganz besonderes soziales Projekt am Kölnberg erhielten sie jetzt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ den Ehrenamtspreis für soziales Engagement.

Sie haben ihre gesamte Freizeit eingesetzt, um für die Aktion Brotkorb in Meschenich die Essens- und Lebensmittelausgabestelle aufwendig zu renovieren, damit es jetztwieder für alle eine schöne, saubere und lebenswerte Anlaufstelle gibt. Dafür wurden alle alten Möbel entsorgt, neue Regale und Schränke aufgestellt. Aus Mosaiksteinen haben sie eine riesige Weltkarte gestaltet, aus der man erkennen kann, aus welchen Ländern die Bedürftigen kommen. Ein Obdachlosencafé wurde eingerichtet und Menschen in Not angesprochen, die Lebensmittelhilfe künftig auch anzunehmen. 

Es wurden Lebensmittel und Haushaltswaren gesammelt, die zweimal den gesamten Pfarrsaal füllten. Darüber hinaus haben die Pfadfinder eine Friseurin engagiert, die kostenlos Haare geschnitten hat, was sehr gut angekommen ist. Den Schluss der Aktion bildete vor der Kirche eine Messe zusammen mit Obdachlosenpfarrer Bruder Markus. 

Ziel des Projektes am Kölnberg war es, Menschen aus unterschiedlichen Gruppen, von Personen ohne Wohnsitz bis zu Drogenabhängigen Zeit zu schenken: Spielen mit den Kindern, Gespräche mit den Erwachsenen, Gestalten einer Grafittiwand und vieles mehr. „Uns ist dabei aber auch aufgefallen, wie viele Mitbürger das ganze Jahr über am Kölnberg oft im verborgenen Gutes tun und aktiv sind“ lobten sie in ihrem Bericht. 

Fazit: Es war eine Aktion, die oft anstrengend war, aber bei der sich vom jungen Wölfling (7 Jahre) bis zum Leiter (ältester Mitte 50) jeder einbringen konnte. So wurden Ängste und Vorurteile abgebaut, und viele haben mal wieder gemerkt, wie gut es uns geht! „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unseren Stammesmitgliedern die Welt ein Stückchen besser zurücklassen können, als wir sie vorgefunden haben. DAS WAR ES WERT!“ 

Auch die Dorfgemeinschaft gratuliert zu diesem tollen Einsatz!

Ente gut, alles gut – Wie SÜDBLICK-Leser die chinesische Küche entdecken

Wer möchte das nicht: Einmal eintauchen in die phantasievolle wunderbare Welt der 3000 Jahre alten asiatischen Küche. Zwei Rondorfer haben es getan. Sie durften einen Abend lang Küchenchef Chiu Kam Yuen in seinem mittlerweile berühmten ZEN-Kochstudio zur Hand gehen. Bis die Peking-Ente fertig war. Der SÜDBLICK hat mit in den Wok geschaut. Tun Sie es doch auch!

Hände waschen, Schürze umbinden – und schon geht es mit einem Aperitif zur Begrüßung los: Mit freundlichem Lächeln führt Chiu Kam Yuen an diesem Abend eine bunte Schar von Kochschülern in seinem Asia-Kochstudio in die Geheimnisse der „Peking-Ente“ ein: Kochen mit ZEN. Willkommen! Auch Gabriele und Klaus Klinginger stehen voll gespannter Erwartung an dem riesigen Küchentisch in der Rondorfer Hauptstraße 35. Sie haben diesen Kochkurs im Sommerrätsel des SÜDBLICK gewonnen. Es ist ihr erster Kurs überhaupt. Klaus verrät schon gleich beim Reinkommen, warum er sich auf diesen Erlebnisabend ganz besonders freut: „Uns fehlt noch eine gute Idee für das Weihnachtsessen!“.

In diversen Schalen haben Coach Kam und seine charmante vietnamesische Frau Biggi liebevoll schon all das bereitgestellt, was in den kommenden vier Stunden von ihren neugierigen Gästen zubereitet werden soll. Gabriele, im Beruf Sonderpädagogin, bekommt sogleich die Aufgabe, die Bambussprossen schön sauber zu putzen und vor allem die kleinen Wurzeln zu entfernen. Ihr Mann ist derweil an der anderen Ecke der Kochplatte damit beschäftigt, sorgfältig, fast schon andächtig, die Wasserkastanien zu zerkleinern. Sie werden gleich gebraucht für die „panierten Teigtaschen mit Duroc-Schwein“, die zehn Minuten später an süß-scharfer Soße als Vorspeise gereicht werden. Dazu wiederum nehme man Koriander, Sesamöl, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Zucker, Salz … 

Die hauchdünnen Teigplättchen mit der verführerischen Masse zu Säckchen zu füllen und zu formen, dabei vorsichtig vor dem Austrocknen zu bewahren, ist offenbar gar nicht so einfach – jedenfalls wird auch viel gelacht an diesem Abend. Der größte Teil der Zeit, die für das Kochen aufgewendet wird, entfällt hier nämlich auf das Vorbereiten und Kleinschneiden von Gemüse oder Fleisch. 

Während in einer Pfanne bereits das Rapsöl erhitzt wird, erzählt uns Chiu Kam Yuen, wie es dazu kam, dass er hier im Kölner Süden seine eigene Kochschule aufgemacht hat: Er stammt aus einer richtigen Gastronomie-Familie; schon sein Vater und sein Bruder haben in den sechziger Jahren begonnen, die Deutschen von der fernöstlichen Kochkunst zu überzeugen. Und dann hat auch der heute 57jährige seine Heimat Hongkong 1975 verlassen, eine dreijährige Ausbildung als Koch in Köln absolviert und sogar gelernt, Wiener Schnitzel zuzubereiten. Aber er zog es vor, sein eigenes Restaurant mit chinesischen Spezialitäten mitten in der Stadt aufzumachen. In Rondorf erfüllte sich der leidenschaftliche Großmeister der fernöstlichen Genüsse Ende November 2013 seinen Lebenstraum: Ein eigenes Kochstudio. Es wurde ein Erfolg! 

Kunden kommen inzwischen von überall her, so wie heute Abend Michael, der extra aus Wetzlar angereist ist. Er träumte nämlich schon lange davon, endlich einmal eine richtige „Peking-Ente“ auf den Tisch zaubern zu können. Und das genau ist Thema dieses heutigen Abends. Aber im ZEN Asia-Kochstudio gibt es noch viel mehr Angebote für Lernwillige: Von Meeresfrüchten, chinesischen Gewürzen, Pasten und Saucen bis zur vietnamesischen Küche reicht die ungeahnte Palette der Ideen – sei es in individuellen Kursen oder in Einsteiger-Programmen. Die große Auswahl an Kochkursen im ältesten Teil von Rondorf vermittelt einen gelungenen Eindruck von der vielfältigsten Küche der Welt. Versteht sich von selbst, dass hier in jedem Kurs nur ausgewählte, frische Zutaten verwendet werden. Vor allem aromatische Gewürze, frische Kräuter und leckere Soßen runden das Profil der asiatischen Küche individuell ab. Dazu muss man nämlich wissen: „Die“ chinesische Küche gibt es eigentlich gar nicht – jede Region in dem Riesenreich hat ihre eigenen Favoriten. Werden im Norden eher Nudeln zu Fisch und Gemüse bevorzugt, so setzt Kam mehr auf die südchinesische Tradition mit Reis. Alleine von Reisnudeln gibt es hunderte verschiedene Arten. Spötter behaupten ja, der Einfallsreichtum der Chinesen sei unübertroffen und sie äßen einfach alles.

Und warum ist die chinesische Küche hierzulande, wo es inzwischen mehr als 10.000 Chinarestaurants gibt, immer beliebter? „Nun“, erklärt uns der Chef de cuisine, „Wir haben eine Esskultur mit 3.000 Jahren Erfahrung. Unsere Küche ist leicht, bekömmlich – und dennoch schmackhaft!“ Essen ist für Chinesen mehr als Ernährung. Es ist die Kunst, Seele und Körper mit „Lebens-Mitteln“ in fröhlicher Gesellschaft auszubalancieren. 

Gibt es für den Erfolg seiner Küche ein besonderes Geheimrezept? „Eigentlich brauche ich nur zwei Werkzeuge: Ein gutes Messer und meinen Wok“ zwinkert uns der Rondorfer aus Hongkong zu. Ja, der Wok. Nichts geht ohne ihn. Denn die wichtigste Methode für die Speisenzubereitung ist die des Pfannenrührens in einem Wok. Da winkt Biggi schon die Gäste heran, die noch etwas zögernd zuschauen, wie sie mit zwei der berühmten Holzstäbchen beginnt, die leckeren Teigtaschen im 175 Grad heißen Öl zu frittieren. Zwei Minuten später folgen die ersten Kostproben. Kleine Empfehlung: Nicht zu heiß essen! Das Urteil der Schüler wie ihrer Lehrer ist an diesem Abend einhellig: Sehr gelungen, sehr lecker! So verfliegen die Stunden an der heißen Herdplatte im Nu. Zum Abschluss stehen frische Mango in Kokos Eis, appetitlich dekoriert mit Pfefferminzblättern, auf der abendlichen Karte. Passionsfrüchte nicht zu vergessen.

Und was ist mit der versprochenen knusprigen „Grillente nach Peking Art“? Nun, so viel sei hier verraten: Sie kommt keineswegs aus dem Reich der Mitte nach Rondorf geflogen. Sondern stammt nach sorgfältiger Prüfung aus Oldenburg, weil dieses Fleisch einfach das Beste ist. Wie dann mit Ingwer, Sternanis, getrockneten Klementinenschalen, Zimtstangen, Sichuan Pfeffer und weiteren Küchengeheimnissen, die nur Kam kennt, daraus einer der beliebtesten Exportschlager des Landes der aufgehenden Sonne entsteht – also das geschickte Tranchieren sowie all die anderen Kniffe und Tricks, dies müssen sie schon selbst herausfinden, indem sie sich ebenfalls entschließen, Kam einmal über die Schulter zu schauen. Wetten, auch Sie werden auf den Geschmack kommen! Und das Rezept können Sie anschließend auch mitnehmen. Jeder Kochkurs besteht aus einem 3 Gänge Menü, dazu passender Wein oder Mineralwasser.

Wer aber meint, er sei als Hobbykoch trotz fürsorglicher Anleitung ganz und gar untauglich, kann in diesem freundlichen Rondorfer Ambiente auch ganz einfach nur Gast sein bei einer exklusiven Geburtstagsfeier oder zu welchem Anlass auch immer. Denn im hinteren Raum des Studios ist bereits ein großer langer Tisch festlich gedeckt. Diese „gute Stube“ ist stilvoll und einladend dekoriert; unter den Bildern an den Wänden auch eines, auf das die Familie besonders stolz ist: Es zeigt den letzten chinesischen Kaiser. Der Gastgeber ist überzeugt: „Auch der Rahmen muss bei einem gelungenen Essen stimmen. Dann kommt Freude auf!“

Wer hier aus der Asia-Welt wieder herausgeht, ist auf jeden Fall zufrieden. Das Gästebuch am Eingang, voller Komplimente und guter Wünsche, beweist es. „Super Service. Sie haben den Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht“ können wir dort auf einer der vielen Seiten nachlesen. Vor allem die Gastfreundschaft von Familie Yuen, zu der auch drei Söhne gehören, wird allseits gerühmt. Sogar bis nach Wetzlar. Und was sagen Gabriele und Klaus? „Bisher haben wir chinesisch nur gegessen, aber nie selbst gekocht!“ Das wollen sie jetzt ändern. Der SÜDBLICK wünscht Ihnen:

 请慢用 [請慢用] Qǐngmànyòng. Guten Appetit! Lassen auch Sie sich überraschen!

Wer es selbst ausprobieren will: ZEN Kochstudio, Rondorfer Hauptstraße 35, 50997 Köln-Rondorf

Tel.: 02233-805396, E-Mail: info@zen-kochstudio.de. Geschäftsinhaber: Chiu Kam Yuen.

Drei Sterne für unseren Fastelovend

Große Ehre für unsere KG „Löstige Öhs“ aus Rondorf: Sie stellt in der neuen Session das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen. Auf Prinz Stephan I., Bauer Lutz, Jungfrau Chrissi kommen jetzt viele wichtige Termine und Aufgaben zu. Wie Sie sich auf ihr närrisches Marathonprogramm vorbereiten, verrieten sie dem SÜDBLICK.

Für das neue Rodenkirchener Dreigestirn laufen die Vorbereitungen schon seit etwa zwei Jahren, „wenn auch anfangs sehr langsam, da ja noch sooo viel Zeit war“ schildert Bauer Lutz. Lutz Schmiedel, im Hauptberuf Polizeibeamter beim Land NRW, hat auch einige Gespräche mit seinem Vorgänger geführt, „der mir wertvolle Tipps gegeben hat. Auf die bevorstehenden Auftritte bereiten wir uns ansonsten als Team vor“. Da der leidenschaftliche Tänzer außerdem bereits seit 2015 Geschäftsführer der „Löstige Öhs“ ist, hat er ohnehin viel Übung im Karnevalsbetrieb. Sein Hauptwunsch für die kommende Session: „Ich wünsche mir, dass unser ganzes Team fit bleibt und wir keine gesundheitlichen Ausfälle beklagen müssen. Mein größter Wunsch ist jedoch, dass all die Jecken und wir zusammen die 5. Jahreszeit genießen; wir möchten in den Sälen und Kneipen, in Kindertagesstätten und Schulen, in Krankenhäusern und Seniorenheimen, auf den Straßen und überall dort, wo der Fasteleer friedlich, fröhlich, ausgelassen und weltoffen gefeiert wird, den Menschen schöne Momente bereiten, die ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie die Sorgen des Alltags vergessen lassen“.

Prinz Stephan I., ist 59 Jahre alt. Stephan Albrech, Vorstandsmitglied in der Vermögensverwaltung, engagiert sich als Vater von vier Kindern besonders in Nachbarschaftshilfen wie „Kölsch Hätz“ und sieht als Mitbegründer des Vereins „Kölsche Jecke für jode Zwecke“ die Aufgabe seines Dreigestirns vor allem darin, gerade auch solchen Menschen Freude zu bringen. 

Christian Buchmüller übt schon eifrig für seine neue Rolle als Jungfrau Chrissi im neuen Rodenkirchener Dreigestirn: „Momentan bin ich intensiv damit beschäftigt, meine weibliche Seite zu erkunden. Dazu gehört dann etwa zu üben, wie man auf hohen Schuhen läuft, sich schminkt und ansprechend bewegt. Und der Bart muss selbstverständlich zu gegebener Zeit ebenfalls ab“, verriet der 38jährige lachend dem SÜDBLICK. Er ahnt bereits: „Die kommenden Monate werden natürlich sehr karnevalslastig sein, beginnend mit den Ordensappellen der Karnevalsvereine. Die „heiße Phase“ im Ornat geht im nächsten Jahr unmittelbar nach der Proklamation am 11. Januar los“. Hier rechnet das Dreigestirn mit Auftritten im dreistelligen Bereich bei diversen Sitzungen und Veranstaltungen; aber besonders wichtig sind ihnen auch die Besuche in Kindergärten, Schulen, Altenheimen und Krankenhäusern. Chrissi ist voller Tatendrang: „Ein strammes Programm, aber wir brennen für den Karneval im Kölner Süden, weshalb die Vorfreude schon jetzt riesengroß ist“.

Für die Einsatzplanung der „glorreichen Drei“ ist Prinzenführer Wilfried Widdig zuständig, der schon etliche Termine vereinbart hat und fast täglich neue Anfragen bekommt. Da ist es gut, dass ihnen mit der Gaststätte „Alte Post“ in Rondorf eine funktionsfähige Hofburg zur Verfügung steht.

Die feierliche Proklamation des Dreigestirns mit anschließender Prunksitzung findet am Samstag, 11. Januar 2020, ab 19:00 Uhr in der Turnhalle der Anne-Frank-Schule, Adlerstraße 13, statt. Kartenvorbestellungen zum Preis von 33€ Euro nimmt ab sofort Schatzmeister Achim Bayertz oder die Geschäftsstelle der KG „Löstige Öhs“ entgegen. info@loestige-oehs.de

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Flohmarkt rund ums Kind

Rund 10.000 Artikel stehen auf zwei Ebenen im Angebot, wenn am Sonntag, 10. November 2019 von 12:15-15:00 Uhr der Flohmarkt „Rund ums Kind“ wieder seine Türen im evangelischen 

Gemeindezentrum Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1 öffnet. Im Erdgeschoss befinden sich Fahrräder, Laufräder, Autokindersitze, Taschen,Rucksäcke, Lampen, Kleinmöbel, diverse Spielwaren. Dazu Gesellschaftsspiele, Puppen, Puzzle, Bücher, CDs, DVDs. Im Untergeschoss finden die Besucher nach Größen gut sortiert Bekleidung Größe 50-176, Matschkleidung, Skianzüge, Schuhe und Stiefel. 
Wegen der positiven Resonanz wird wieder ein separater Raum für die Babyausstattung eingerichtet, im Untergeschoss rechts. Ein Geheimtipp für alle Besucher mit oder ohne Kinder ist das Kuchenbuffet direkt am Eingang im Erdgeschoss rechts. Alle Kuchen sind garantiert selbstgebacken und werden auch zum Mitnehmen angeboten!

Weitere Infos: https://www.facebook.com/flohmarktrondorf/

Rondorfer Hauptstraße: Raser und enge Bürgersteine

Seit Jahren beklagen Anwohner in der Rondorfer Hauptstraße die beengten und prekären Verkehrsverhältnisse im Kreuzungsbereich mit der Hahnenstraße. Nachdem es dort zu einem schlimmen Unfall gekommen war, machte bereits vor einem Jahr eine Bürgereingabe auf die Probleme aufmerksam. Jetzt konnte eine Anliegerin, die dort bereits seit sieben Jahren wohnt, in einer Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen das Problem persönlich vortragen. Einer der Kritikpunkte: „Der Bürgersteig ist hier auf der Hauptstraße teilweise so schmal, dass ein Kinderwagen kaum durchkommt. Busse und LKWs fahren so dicht und schnell an der Bordsteinkante vorbei, dass man sich jedes Mal erschreckt!“ Am Dienstag, 5. November wollen jetzt um 17:00 Uhr bei einem Ortstermin der Bezirksvertretung Experten der Straßenplanung Verbesserungsmöglichkeiten prüfen.

Bürger, die das Anliegen unterstützen, haben auch schon Vorschläge.

Weil die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h des durchfahrenden Bus/LKW-und Autoverkehrs überwiegend nicht eingehalten werden, fordern die Bürger, die das Anliegen unterstützen, darunter zum Beispiel eine Familie mit kleinen Kindern, endlich eine Geschwindigkeitskontrolle der durchfahrenden Autos. Ihre Meinung: „Für durchfahrende LKWs sollte diese Straße grundsätzlich gesperrt werden!“ Ein weiteres Problem: Der Straßenbelag aus Pflastersteinen verursacht in diesem Straßenabschnitt zusätzlich einen sehr erhöhten Geräuschpegel. Eine Anwohnerin erklärt dem SÜDBLICK: „Beim Öffnen der Eingangstüre ist wegen der Lautstärke noch nicht einmal mehr das eigene Wort zu verstehen. Außerdem ist eine massive Erschütterung im Haus festzustellen, was einfach nicht mehr hinnehmbar ist“.

Zahlreiche genervte Anwohner appellieren jetzt: „Die Sicherheit der Bürger sollte die oberste Priorität der Stadt Köln haben, diese Sicherheit ist hier nicht mehr gewährleistet. Nachts rasen auf der Rondorfer Hauptstraße Autos mit einer Geschwindigkeit von sicherlich 80 km/h durch die enge Straße. Deshalb würde sich mit Sicherheit dort eine Blitzanlage rechnen. Hinzu kommt der hohe Durchgangsverkehr auf der Rondorfer Hauptstraße und auch das erhöhte Verkehrsaufkommen durch die „St. George‘s The British International School“.

Ein Fußgängerüberweg, um die Straße im Kreuzungsbereich mit der Hahnenstraße gefahrlos überqueren zu können und die Geschwindigkeit zu drosseln, wurde kürzlich nach längerer Prüfung durch die Verwaltung allerdings abgelehnt, weil es eine solche Querungshilfe bereits wenige Meter weiter vor der Kreuzung mit der Kappellenstraße gibt. Trotzdem geben die Initiatoren nicht auf und verweisen zudem auf einen weiteren kritischen Punkt: Die viel frequentierte Hahnenstraße ist in diesem Abschnitt so eng, dass dort abbiegende Autofahrer nicht selten auf die schmalen Bürgersteige ausweichen. Immerhin: Einen Mitstreiter haben sie bereits gefunden: Peter Heinzlmeier, Rondorfer Mitglied in der Bezirksvertretung, sagt: „Ohne einen weiteren Fußgängerüberweg auf unserer Hauptstraße kann es so nicht bleiben. Wir können auch nicht warten, bis wieder etwas passiert!“ 

Wie sehen Sie das Verkehrsproblem? Welche Beobachtungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie an: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln 

Fotos: © Susanne Wächter