Einladung zum Frühjahrsempfang: Diskutieren Sie mit unserer Umweltministerin.

Wie können wachsende Städte wie Köln gleichzeitig den Erfordernissen des Klimaschutzes gerecht werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Frühjahrsempfangs der Dorfgemeinschaft am Samstag, 21. März, 11:00 Uhr in der St. George´s School in der Husarenstraße. Als prominenter Gast spricht NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu dem Thema: „Stadt im Klimawandel“. Dazu stellt sie sich auch den Fragen unserer Bürgerinnen und Bürger. Berno Huber, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft: „Wir stehen mit dem Neubaugebiet Rondorf Nordwest und anderen wichtigen örtlichen Bauprojekten mitten in dieser Debatte. Ich hoffe, wir finden mit den Experten, die an diesem Tag mit uns diskutieren, auch einige Antworten, die uns weiterführen“. Beim anschließenden get together besteht Gelegenheit, auch über weitere lokale Themen miteinander zu diskutieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu diesem Frühjahrsempfang eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bürgerversammlung: Stadt Köln informiert über Verkehrsplanung

Am Montag, 2. März 2020, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr führt die Stadt Köln in der Turnhalle der Anne-Frank-Schule, Adlerstraße 13 in Rondorf eine öffentliche Informationsveranstaltung durch. Thema: Um das geplante neue Stadtquartier „Köln-Rondorf Nordwest“ verkehrlich angemessen in die Umgebung einzubinden, sind mehrere Infrastrukturmaßnahmen geplant. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Entflechtungsstraße, die um Rondorf herum verläuft und den Ortskern von Durchgangsverkehren entlasten soll.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an Themeninseln über die unterschiedlichen geplanten Maßnahmen zu informieren und im Rahmen des Informationsabends mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften, und Markus Greitemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, werden die Anwesenden begrüßen. Die einleitenden Vorträge werden Eva Herr, Leiterin des Stadtplanungsamtes sowie Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrsentwicklung halten. Über die Planungen hat der SÜDBLICK in einer Sonderausgabe vom 18. Januar 2020 ausführlich berichtet. 

Infobroschüre zu Rondorf Nordwest

Sie haben Fragen zu dem Großbauprojekt Rondorf Nordwest? Projektentwickler Amelis hat eine umfangreiche Infobroschüre erstellt, die zum Stand der Planungen Auskunft gibt. Amelis-Geschäftsführer Michael Buchholz hat dem SÜDBLICK dazu einige Fragen beantwortet.

SÜDBLICK: Welche Bedeutung hat das Thema Entflechtungsstraße für Rondorf Nord-West?

Michael Buchholz: Der Bau der neuen Entflechtungsstraße ist wesentliche Voraussetzung für die Realisierung der weiteren Planungsschritte. Die Entflechtungsstraße ordnet die Verkehrsbeziehungen von Süd-West nach Nord-Ost unter zukünftiger Umgehung der Ortslage Rondorf und bindet den neuen Stadtteil direkt an das übergeordnete Verkehrsnetz an. Damit wird klar, was der Bau der Straße grundsätzlich bedeutet. In der gesamten Diskussion sollte aber auch nicht untergehen, dass die nördlich gelegene Erschließungsstraße durch die Anbindung an den Weißdornweg ebenfalls eine entlastende Funktion für den Ortskern hat. Aus unserer Sicht werden hier zwei Optionen genutzt, um die Verkehrsströme ideal zu organisieren.

SÜDBLICK: Ursprünglich wurde eine nördliche Variante diskutiert. Wie erklären Sie sich, dass die Verwaltung jetzt eine südliche Variante bevorzugt?

Michael Buchholz: Inzwischen wurden von Stadt Köln und Gutachtern 16 verschiedene, theoretisch machbare Varianten für den Verlauf einer Entflechtungsstraße bewertet. Aufgrund neuer Ergebnisse der Gutachter, die geplante Wohnbauprojekte (Aufsiedlungen) aber auch konkret angedachte Verkehrsmaßnahmen (z.B. die KVB-Anbindung) im Umfeld bis zum Jahr 2030 berücksichtigten, favorisiert die Verwaltung gegenüber ersten Überlegungen jetzt die südliche Variante. Ich bin sicher, dass diese Haltungsänderung somit gute, fachliche Gründe hat – auch wenn diese Neuerung den Bürger jetzt ein wenig überrascht. Bei genauerem Hinsehen ist aber auch ersichtlich, dass die nördliche Erschließungsstraße Teilaufgaben der ehemaligen nördlichen Entflechtungsstraße übernimmt.

SÜDBLICK: Viele Einzelfragen werden derzeit diskutiert: Entflechtungsstraße, Verkehrsberuhigung, Seeverlegung, Neubaugebiet mit Schulen und Kindertagesstätten. Gibt es eine Möglichkeit, sich da einen Überblick zu verschaffen?

Michael Buchholz: Amelis und die Stadt Köln sind sich der Komplexität des Projektes bewusst: Wir haben mit Blick auf die Bürgerinformation aktuell eine Informationsbroschüre produziert, die in Form eines Fragen- und Antwortkataloges über wesentliche Themen informiert. Veröffentlicht wird auch ein Zeitplan, der je nach Verfahrensstand im Laufe der Zeit noch angepasst werden muss, der aber eine gute Orientierung bietet. Wir können da sicher nicht jede Frage beantworten, aber viele. Wir wollen alle Beteiligte bestmöglich informieren. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft durch geeignete Veranstaltungen in Abstimmung mit der Stadt, der Dorfgemeinschaft oder anderen Beteiligten alle Informationen auf den Tisch zu legen. 

SÜDBLICK: Wann wollen Sie konkret mit dem Bau von Wohnungen und Häusern beginnen?

Michael Buchholz: Grundsätzlich liegt es jetzt in der Hand der Politik und den Bewohnern von Rondorf. Wenn wir gemeinsam davon überzeugt sind, dass die positiven Aspekte überwiegen, besteht sicher die Möglichkeit, dass im Jahr 2023 nach der Fertigstellung der Entflechtungsstraße und dem Ende der Erschließung in Rondorf Nord-West die ersten Häuser bezogen werden können, auch könnte dann die erste Schule und die erste Kindertagesstätte in Rondorf Nord-West fertiggestellt sein. Wichtig ist uns, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen (Straße, Schule) vor dem Bezug der ersten Wohnungen soweit vorhanden sind, dass diese einen positiven Effekt auf Rondorf insgesamt haben. Die Schaffung von Wohnraum für 3.000 bis 3.500 Menschen ist auch eine wichtige Voraussetzung für die Förderfähigkeit des Stadtbahnprojektes, mit dem Rondorf und Meschenich durch die Kölner Verkehrs-Betriebe angebunden werden sollen. Wichtig ist jetzt, dass mit der positiven Entscheidung für die von der Verwaltung vorgeschlagene Verkehrsvariante im Rat der Stadt Köln die Planungen weiter konkretisiert werden können.

Die Broschüre soll bei der Informationsveranstaltung der Stadt am 02.03.2020 ausliegen. Sobald uns ein Exemplar als PDF vorliegt, werden wir dies hier zum Download bereitstellen.

Nachgefragt: Geht den Apotheken die Medizin aus?

Patienten müssen leider leiden: Warum geht den Apotheken die Medizin aus?

Ist Ihnen das auch in letzter Zeit passiert? Sie brauchen ein Mittel aus der Apotheke, aber das Medikament ist nicht verfügbar: „Lieferengpass“ heißt die Auskunft. Wo hakt es? Der SÜDBLICK hat bei Dominik Straub in der Dreikönigen-Apotheke nachgefragt.

SÜDBLICK: Wie viele Kunden müssen Sie momentan pro Woche vertrösten?

Dominik Straub: In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit der Substitution eines Präparates durch eine Alternative. Hierdurch kann allerdings die Therapietreue leiden. Es gibt Umfragen unter Apotheken, die von 20 bis 80 Kunden pro Woche ausgehen, denen keine Alternative angeboten werden kann oder die nicht auf eine Alternative umsteigen möchten bzw. können.

SÜDBLICK: Welche Medikamente sind von den Lieferproblemen vor allem betroffen?

Dominik Straub: Die offiziellen Meldungen über Lieferengpässe betreffen etwas über 200 Arzneimittel, wobei ein Lieferengpass erst ab einer über zwei Wochen hinausgehenden Lieferunterbrechung gewertet wird. Schauen wir uns den Zeitraum unterhalb zwei Wochen an, so kann die Zahl wahrscheinlich verdoppelt werden. Dabei handelt es sich um Medikamente aus verschiedenen Indikationsbereichen, wie Blutdrucksenker, Antibiotika, Hormone und Impfungen. 

SÜDBLICK: Was sind die Ursachen dieser Engpässe?

Dominik Straub: Es gibt verschieden Gründe für Lieferenpässe. Angefangen von Umstellungen in der Herstellungslogistik, die zeitlich aus dem Rahmen gelaufen sind über eine „überraschende“ Nachfrage nach bestimmten Impfungen, mit der mehrere Pharmazieunternehmen nicht gerechnet haben. Die wohl bedeutendste Begründung liegt allerdings in der Tatsache, dass immer weniger Hersteller die Produktion eines Arzneimittels durchführen. Dabei ist die Synthese des Wirkstoffes gemeint und nicht die Pressung und Verpackung des Endproduktes. Etliche Monate gab und gibt es zum Teil noch große Probleme bei einem der meistverkauften Schmerzmittel Ibuprofen und verschiedenen blutdruckregulierenden Arzneimitteln, da es weltweit nur noch ein paar Produktionsstätten – teilweise in Asien – gibt, was bei einem Ausfall kein Ausweichen auf andere Produktionsstätten ermöglicht. Bis in solchen Fällen eine Produktion wieder aufgenommen und freigegeben werden kann, kann es durchaus mehrere Wochen bis Monate dauern.

SÜDBLICK: Wie kann das Problem gelöst werden?

Dominik Straub: Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Aus Teilen der Pharmaindustrie wird ein geringerer Kostendruck durch Rabattverträge gewünscht, da dies zu einer vermehrten Verlagerung und Konzentration von Produktionsstätten in Billiglohnländer geführt hat. Beispielsweise gibt es in Deutschland keine nennenswerte Produktionsstätte für gängige Antibiotika mehr. Aus den Reihen der Krankenkassen wird dies bestritten und eher auf die Gewinninteressen der Pharmaindustrie verwiesen. 

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen. Die Gestaltung von Rabattverträgen könnte auf jeden Fall Lieferengpässe von einigen Wochen begrenzen. Dazu gibt es bereits ein paar politische Forderungen, dass das betreffende Arzneimittel von mindestens drei Anbietern und zwei Wirkstoffherstellern angeboten werden soll. Des weiteren könnten Sicherstellungsaufträge vergeben werden, was im Fall von Antibiotika aus Ärztekreisen gefordert wird. 

Politische Ideen wie nationale Reserven werden die Ursachen nicht verändern, sondern lediglich vertagen und unter Umständen sogar verstärken. Letztendlich bedarf es einer nationalen oder sogar europaweiten gesellschaftlichen Entscheidung, die nicht eine ökonomische Priorisierung bei der Arzneimittelversorgung in den Vordergrund stellt, sondern eine Unabhängigkeit von Drittstaaten und pharmazeutischen Monopolisten.

So schööööön war unser Veedelszoch

Nicht nur die beiden Zugführer Marcus Rura und Jupp Scheer strahlten über das ganze Gesicht: „So einen großen Zug haben wir noch nie gehabt!“, lobten sie die insgesamt 30 tollen Abordnungen des Veedelszoch mit mehr als 900 Teilnehmern, der am Rosenmontag mehr zahllose ausgelassene Närrinnen und Narren auf unsere Straßen lockte. Sie alle verwandelten die fröhliche Parade von Hochkirchen nach Rondorf in eine einzige schunkelnde Partymeile. Für Stimmung pur sorgten lautstark zahlreiche Bands – von „Samba del Rondo“ bis zur Schweizer Guggenmusik. Zu den gefeierten Newcomern des Jahres gehörte die Bautruppe der Dorfgemeinschaft, die mit ihrer parodistischen Anspielung auf das Neubaugebiet Rondorf Nordwest viel Begeisterung auslöste. Höhepunkt zum Schluss: Das Rodenkirchener Dreigestirn von der KG „Löstige Öhs“, das nach rund 150 Terminen in der Session hier auf heimischem Boden seinen größten Auftritt erleben durfte. Danach sollen sogar etliche Freudentränen geflossen sein!

Danke allen Aktiven, Organisierenden, Helfenden, Ehrenamtlichen, Aufpassenden, Straßenreinigern, Besuchern und natürlich dem phantastischen Dreigestirn!

Hier gibt’s zahlreiche Impressionen des Zuges.
(c) Fotos: Eigene Bilder, Uwe Volk, Der Papagraph. Danke an alle Fotografen!

Kommunalwahl: Rondorf bekommt einen neuen Nachbarn

Am Sonntag, 13. September sind Kommunalwahlen: Der/die Kölner Oberbürgermeister/in, der Kölner Stadtrat, die Bezirksvertretung Rodenkirchen und der Integrationsrat werden gewählt. Soweit so gut. Und doch wird bei uns alles ein bisschen anders sein als bisher. Denn der Wahlkreis, zu dem Rondorf gehört, bekommt einen veränderten „Zuschnitt“.

Weil es der NRW-Verfassungsgerichtshof so will, müssen nämlich auch in Köln alle bisherigen Wahlkreise neu geordnet werden. Ergebnis: Rondorf bildet wie bisher mit Immendorf, Hahnwald, Meschenich sowie zusätzlich einem Stimmkreis von Raderthal den neuen Wahlkreis 10. Godorf gehört dann nicht mehr dazu. Insgesamt bekommt der Bezirk Rodenkirchen durch die neue Einteilung einen zusätzlichen Wahlkreis.

Warum diese Reform notwendig ist, erklärt die derzeitige Wahlkreisvertreterin im Kölner Stadtrat, Monika Ross-Belkner, die erneut antritt, so: „Das NRW-Verfassungsgericht hat am 20. Dezember 2019 in Münster geurteilt, dass die Stichwahlen bei Kommunalwahlen bleiben. Es hat gleichzeitig aber auch zur Größe der Wahlkreise entschieden, dass diese höchstens 15 Prozent von der durchschnittlichen Zahl der dort lebenden Wahlberechtigten abweichen dürfen. Deshalb muss Köln – wie viele andere Städte auch – nahezu alle Wahlkreise neu ordnen“. In einem Wahlkreis werden rund 18.000 Frauen und Männer ab 16 Jahren am 13. September wahlberechtigt sein.

Bei der Kommunalwahl 2014 waren in Rondorf 7.674 Personen wahlberechtigt.

Die Wahlbeteiligung lag allerdings nur bei 53,1 Prozent.

Autorenlesung: Die digitale Zukunft

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Können Sie sich vorstellen, im Alter von einem Roboter gepflegt zu werden? Oder würden Sie in einen Bus ohne Fahrer einsteigen? Die viel gefragte Autorin Andera Gadeib gibt am 3. März Antworten auf die Frage, wie der Einzelne und die Gesellschaft vom digitalen Wandel profitieren können. 

Die Digitalexpertin liest am 3. März 2020 ab 18:30 Uhr aus Ihrem erfolgreichen Buch “Die Zukunft ist menschlich“ in der Bücherei Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße. Der Buchtitel ist gelebte Überzeugung der anerkannten Expertin. In alle Lebensbereiche dringt Digitalisierung inzwischen vor: Bei den Themen Arbeit, Freizeit, Mobilität und selbst Gesundheit sind digitale Technologien nicht mehr wegzudenken. Die Autorin aus Aachen möchte mit Ihrem Buch zu einem neuen Chancendenken aufrufen, die Digitalisierung intelligent zu gestalten. Anhand von konkreten Zahlen, Studien und anschaulichen Beispielen aus allen wesentlichen Lebensbereichen zeigt sie, dass wir alle gefordert sind, ein Mindestmaß an Verständnis für die digitalen Möglichkeiten zu entwickeln und gleichzeitig die Verantwortung für unsere persönliche Zukunft, aber auch für die der Gesellschaft zu übernehmen. 

Die Wirtschaftsinformatikerin und -wissenschaftlerin Andera Gadeib berät als Mitglied des Beirats Junge Digitale Wirtschaft den Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik ebenso NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Karten gibt es im Vorverkauf sowie für Schüler und Studenten für 5 € während der Öffnungszeiten der Bücherei (dienstags von 15:00-16:00 Uhr, donnerstags von 17:30-19:00 Uhr und sonntags von 10:30-12:30 Uhr) oder per E-Mail. Am 3. März 2020 kosten die Karten an der Abendkasse 10 €.

Nach der Lesung kann das Buch für knapp 25 € vor Ort erworben und durch die Autorin signiert werden. 

Ein Plakat zum ansehen, ausdrucken oder verteilen gibt’s hier zum Download.

Lesepaten gesucht: Lern-Spaß durch Lese-Spaß

Wollen Sie gern Kindern die Freude am Lesen vermitteln? Ehrenamtliche Lesepatinnen und -paten können sich jetzt melden, um einmal in der Woche für eine Stunde mit einer Gruppe von maximal fünf Kindern den Spaß an Büchern zu entdecken.

Initiator der Aktion ist der Sozialdienst katholischer Männer SKM Köln. Die Treffen können zum Beispiel in der neuen modernen Bücherei der Pfarrei Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße stattfinden. Der SKM Köln ist seit vielen Jahren Träger verschiedener Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. 

Kontakt: buecherei@heilige-drei-koenige.de oder michael.zeihen@skm-koeln.de, Tel. 0221/ 2074 344

Auch die Grundschule Anne Frank sucht Lesepaten, die einmal in der Woche für 45 Minuten mit einem Kind Buchstaben, Wörter, Bücher oder kleine Texte gemeinsam lesen. Erstes Informationstreffen: Montag, 2. März, 12:00 Uhr in der Aula der Schule. 

Kontakt:judith.schaefer@anne-frank-gs.de

Wau, hier werden Hunde zum Star

Ein Leben ohne Hunde ist für ihn nicht mehr vorstellbar. So hat sich der „Papagraf“ mit Sitz in Rondorf in ganz Deutschland einen Namen gemacht für ausdrucksstarke Hundefotografie. Ihm gelingt es, den individuellen Charakter jedes treuen Vierbeiners so gekonnt in den Blick seiner Aufnahmen zu rücken, dass der stolze Besitzer anschließend denkt: „Wau, genau das isser!“. Demnächst erscheint sogar ein Bildband, in dem Hunde aller 86 Kölner Veedel aus ihrer Perspektive Geschichten ihrer Stadt erzählen.

„Die Sprache dieser Tiere ist einmalig. Ihre kleinen Eigenheiten und ihre Lebensfreude optisch einzufangen, ist immer wieder spannend. Denn niemand weiß genau, was der kleine Freund auf vier Pfoten in dieser Aufnahmesituation macht. Nichts kann man planen. Aber mit kleinen Tricks gelingt es eigentlich immer. Und das ist es, was den Reiz an der Hundefotografie ausmacht“, erzählt Michael. Für den 30jährigen Kaufmann und Profifotografen sind es oft die kleinen Besonderheiten seines Modells, die zu einmaligen unvergesslichen Momenten führen. „Egal, ob es der kleine Sturkopf oder vielleicht die ängstliche Diva ist – jedes Tier ist einzigartig und verdient eine einzigartige Fotografie“, so lautet sein Motto. Deshalb arbeitet er nach der Devise: Du hast Deinen Fellfreund und möchtest wertvolle Erinnerungen, wir haben die Ausrüstung, das nötige Know How und Feingefühl!

Mit dem Ablichten von seinen Sittichen und Papageien hat es angefangen. Als er vor elf Jahren beschloss, Hunde zu seinem Lebensthema zu machen, war der Name schnell gefunden: Eine Wortsynthese aus Papagei und Fotograf führte zum Firmenlogo „Papagraf“, „denn schon der Name soll ausdrücken, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht“. 2013 realisierte Michael als einer der ersten die ungewöhnliche Idee: Hunde in der urbanen Umgebung der Kölner Altstadt wurden in einer eigenen Fotostrecke dargestellt. Seitdem wurden viele Magazine und Sender auf den Mann aus Rondorf aufmerksam.

Jetzt arbeitet der „Papagraf“ an seinem bislang spektakulärsten Werk: Er porträtiert die „VeedelDogs“: Hunde aus allen Kölner Stadtteilen, so bunt gemischt wie die Rheinmetropole selbst, stellen demnächst in einem Buch ihre Stadt vor. Die meisten Bilder und Texte sind bereits fast fertig, Rondorf selbstverständlich voran. 5000 Tierliebhaber haben sich für das Projekt in kurzer Zeit beworben. Es ist eine Liebeserklärung an die offiziell 28.500 Hunde in Köln und ihre Herrchen. Aber auch ein Wink mit der Pfote: „Köln ist nicht die hundefreundlichste Stadt, da könnte sie mehr tun.“

„Und auch der gegenseitige Respekt von Hundebesitzern und solchen ohne Vierbeiner sollte größer sein“, mahnt Michael, der auch einen ganz persönlichen Favoriten hat: Der American Staffordshire Terrier ist sein besonderer Liebling, „denn hat man erst einmal sein Vertrauen gewonnen, ist er in seinem Verhalten einfach großartig und treu!“

Kontakt: Tel.: 0 22 33 60 535 88, E-Mail: info@derpapagraf.koeln

Ein Tag für Afrika

Der Eine-Welt-Kreis der Pfarrei Heilige Drei Könige lädt am Sonntag, 22. März zu einem Afrika-Tag ein mit aktuellen Informationen zum Projekt Amigo Doumé. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst, anschließend Beisammensein mit Essen und Trinken im Pfarrzentrum.

Das Centre Amigo-Doumé wurde bereits im September 1996 von den Amigoianern (www.amigonianer.org) gegründet . Bis heute wurden dort 500 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren aufgenommen, darunter auch etliche Straßenkinder und Kriegsflüchtlinge. Viele der Jugendlichen haben ihre Ausbildung beendet und sind erfolgreich in Gesellschaft und Familie integriert.

Zurzeit bietet Amigo Doumé drei Ausbildungsrichtungen an: Schreinerei, Landwirtschaft und Schweißen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Die Unterbringung erfolgt zum Teil in einem Internat. Nach Beendigung der Ausbildung beginnt der Versuch, die Mädchen und Jungen im Alter von bis zu 20 Jahren in die Arbeitswelt eintreten zu lassen. Für diesen Prozess ist es wichtig, jeden einzelnen von ihnen zu begleiten. Schwierig ist vor allem die Deckung laufender Kosten, für die Spenden dringend erwünscht sind.

Jeweils am ersten Sonntag des Monats verkauft die Eine-Welt-Gruppe vor und nach der 11:00-Uhr-Messe fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao, Honig und mehr, darunter viele Sorten Schokolade und andere Süßigkeiten. Für ihre Aufgaben sucht die Eine-Welt-Gruppe noch personelle Verstärkung. 

Die jährlichen Sternsingergelder, die in Rondorf/Hochkirchen, Meschenich, Godorf und Immendorf gesammelt werden, fließen über das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” e.V. regelmäßig  in  dieses Projekt.