Neues Tennisangebot für Immendorf

Im 50. Jahr seines Bestehens richtet sich der Rodenkirchener Tennisclub neu aus und eröffnet in Immendorf die „RTC-Tenniswelt“ mit vielfältigen neuen Angeboten. Das Jubiläum wird am Samstag, 26. Oktober, ab 19.00 Uhr in der Tennisanlage in Immendorf, Berzdorfer Str. 29 groß gefeiert. 

In Immendorf spielen künftig unter Rodenkirchener Fahne 15 Damen- und Herren-Mannschaften, davon 11 in Verbandsliga und Oberliga. Insgesamt spielen hier 200 aktive Tennis-Enthusiasten. Mit der „RTC Tennis-Welt“ wandelt sich der Verein zu einem Tennis-Zentrum gleichermaßen für den Breitensport wie den Wettkampfsport und steigert so seine Attraktivität auch für neue Interessenten. Dreh- und Angelpunkt dieses neuen Konzeptes ist Cheftrainer Alexander Jakubec.

Er wird die RTC Tennis-Welt leiten, die aus zwei Säulen besteht: Dem Clubtraining und der Tennis-Base. Im Bereich „Clubtraining“ wird das gesamte Training der Mitglieder und Mannschaften im Jugend- und im Erwachsenenbereich organisiert. Im Bereich „Tennis-Base“ werden spezielle Trainingsprogramme und Tenniskurse angeboten,  die auch für vereinsfremde Tennisspieler/-innen offen sind. 

Zu diesen Angeboten zählen z.B. „Schnellkurs“ TennisXpress für Einsteiger, Workshops, After-Work-Intensivkurse, Cardio-Tenniskurse, Ball- und Bewegungsschule für Kinder von 3-6 Jahren, DTB-Präventionskurse „Gesund auf dem Platz“, Tenniscamps für Erwachsene und Jugend, Match-Nachmittage für die Jugend und noch vieles mehr. Ab dem 1.Oktober wird die Anlage vom RTC in Eigenverantwortung betrieben. Die Gastronomie wird weiter Treffpunkt der Immendorfer bleiben; hier sollen Traditionen wie das Gänseessen, die stimmungsvollen Weihnachtsfeiern und die geselligen Clubabende wieder aufleben, aber auch neue Angebote und Veranstaltungen sollen das Interesse vieler Menschen für diese schöne Location wecken: Ganz gleich, ob Kinderfeste, Karnevalspartys, Taufen, Geburtstage.  Das Restaurant „Beim Sepp“ wird ab dem 17. Oktober 2019 in neuem Glanz erstrahlen.

Vereinsadresse: Berzdorfer Str. 29, 50997 Köln Immendorf, Tel.: 02236 63229

Offenes Atelier: Kunst in Hochkirchen

Mehr als 500 Kölner Künstler öffnen am letzten Wochenende im September ihre Arbeitsräume und zeigen ihre Werke. Mit dabei ist auch Annegret Heinl aus Hochkirchen: Sie gibt im Birkenweg 13 Einblicke in ihre ganz besondere Konzeptkunst und zeigt neuere Arbeiten, vorwiegend Konzepte, digitale Malerei, Zeichnung und Video. 

Annegret Heinl beschäftigt sich seit den 60iger Jahren mit visueller Kunst und ist seitdem in Ausstellungen, Projekten und Aktionen präsent. Sie entwickelt Ideen und Konzepte in Bildern, Objekten, Environments und Performances. Experiment und Spiel bestimmen in der intellektuellen Auseinandersetzung mit den Dingen den künstlerischen Prozess. Geplantes und Zufälliges bindet sie in ihre Konzepte ein, so dass sich die Grenzen zwischen beiden verwischen. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, die aus allen Lebensbereichen stammen können. Dabei erprobt sie auch neue Technologien und Medien mit dem Ziel, Bedingungen und Möglichkeiten der Wahrnehmung zu erforschen und erfahrbar zu machen. In subtiler Beschäftigung mit dem Stoff, seiner jeweiligen Beschaffenheit und Struktur verschafft sie einer eigenen bildnerischen Qualität Geltung. Bei Projekten, die an spezielle Orte gebunden sind, bilden Recherche und Berücksichtigung der spezifischen Umgebung und Situation einen Ansatz für ihre Arbeit.

Öffnungszeiten: Freitag, 27. September 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr; Samstag, 28. September, 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr; Sonntag, 29. September, 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr jeweils in ihren Atelierräumen im Birkenweg 13 in Hochkirchen.

Weitere Infos: Homepage: www.aheinl.de; Blog: www.aheinlprojects.blogspot.com

Ausstellungsportal: https://offene-ateliers-koeln.art-now.online/Kuenstler/Index?KuenstlerId=20449_22640

Yogakurse gegen Stress

Sie interessieren sich für Yoga? Zu einem Kennenlern-Workshop lädt die ausgebildete Yogalehrerin Andrea Broichheuser  am Samstag, 5. Oktober von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr in ihr neues Yoga Studio Somoste In der Kapellenstraße 2 ein. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung  gebeten. Seit fünf Jahren unterrichtet sie in Rondorf Yoga für Erwachsene (in Gruppen und Einzelstunden), Yoga für Kinder und seit einem Jahr auch Yoga Business Yoga.  Jetzt wird das Angebot noch weiter ausgebaut. So sollen die Yoga Kurse von Krankenkassen zertifiziert werden und können künftig auch als Präventionskurse angeboten werden.

Andrea Broichheuser ist ausgebildete Yogalehrerin in der Tradition nach K. Pattabhi Jobs. Ihre Ausbildung umfasst knapp 2.000 Stunden und verschiedene Weiterbildungen in Deutschland, Spanien, Indien und Korea. Im Ashtanga Yoga verfolgt sie den therapeutischen Ansatz mit einer  

weltweit klaren und in sich geschlossenen Systematik. Es wird eine feste Abfolge an Körperhaltungen praktiziert. „Durch dehnen der Muskulatur wird das Becken beweglich und die Wirbelsäule aufgerichtet. Gelenke und Wirbelsäule werden mobilisiert und Blockaden gelöst. Dabei passe ich jede Körperhaltung individuell an. Auf diese Weise wird die natürliche Beweglichkeit des Körpers bei regelmäßiger Praxis langsam wieder hergestellt. Gleichzeitig lernt der Geist in der Körperpraxis loszulassen und zu reflektieren, ohne zu bewerten. Dadurch wird auf natürliche Weise Stress ab- und Gelassenheit aufgebaut“ erklärt Andrea Broichheuser die Ziele.

Aktuell bietet sie folgende Kurse in Rondorf an:

Für Erwachsene (Einstieg ist jederzeit möglich) immer mittwochs 17:30 – 18:45 Uhr in der Rondorfer Hauptstraße 11 (in den Tanz-Arkaden).

Immer donnerstags 17:30 – 18:45 Rodenkirchener Str. 158 (ab Dezember im neuen Yoga Studio Somoste Kapellenstraße 2).

Weitere Kurse sind in Planung, darunter Yoga für Teens.

Rückfragen: Andrea Broichheuser, Telefon: 0151-46442015, E-Mail: andrea@broichheuser.de

www.broichheuser.de (Website ist noch im Aufbau)

Viel Glück, Lotto King!

Mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge hat sich Dietmar Gratza nach 20 Jahren Anfang September von seinem „Lotto-Laden“ in der Rodenkirchener Straße 84 verabschiedet – und nimmt viele sehr persönliche Erinnerungen mit. An Glückskinder, die hier mit einem unerwarteten Geldgewinn überrascht wurden – aber auch an weniger schöne Momente. Ab jetzt ist Narmin Kerdary in dem frisch renovierten Laden mit dem neuen Namen „Lotto King“ für das kleine und große Lotterie-Glück verantwortlich.

Wo gibt es Karten für die vielen örtlichen Veranstaltungen? Wo bekommt man zuverlässig aktuellen Lesestoff her? Wo kann man wenigstens ein paar Minuten vom großen Lotto-Glück träumen? Der kleine Laden in der Rodenkirchener Straße 84 ist eine Institution – Dietmar Gratza hat ihn vor 20 Jahren aufgebaut. „Und manchmal war ich auch so etwas wie eine Sozialstation“ erzählt er dem SÜDBLICK beim Abschied. Denn jetzt hat der Mann mit dem stets offenen Ohr für alle Alltagsfälle seinen Platz hinter der Theke aufgegeben und widmet sich künftig ganz seinem erlernten Beruf als zertifizierter Hypnotiseur und Hypnosecoach. „Ja, damit habe ich vor 27 Jahren als Hobby angefangen. Und heute kommen so viele interessierte Kunden zu mir, dass sie manchmal bis zu drei Monaten auf einen Termin warten mussten“ berichtet er aus seinem bisherigen Leben zwischen zwei Jobs.

Der Abschied fiel ihm dennoch nicht ganz leicht: „Ein komisches Gefühl in der Magengegend war es schon, als ich die Schlüssel an meinen Nachfolger übergeben habe“, erzählt Dietmar Gratza. Und was war sein schönstes Erlebnis? Da braucht er nicht lange zurückzudenken. „Ich hatte eine ältere Dame, eine sehr liebe, einfache, richtige Oma. Die kam jede Woche, um drei Reihen Lotto zu spielen. Mehr Geld hatte sie nicht. Und dann hat sie eines Tages im Spiel 77 gewonnen. Es waren 777 Euro“. An diesem Tag kam die Witwe mit Tränen in den Augen zu ihm. Und bedankte sich überschwänglich mit einer großen Packung Pralinen. „Dabei war ich ja noch nicht einmal der Glücksbote“, erinnert sich der Ladenbesitzer und weiß noch bis heute, wie sich die Gewinnerin dann ganz fest an ihn drückte. „Endlich kann ich mir meinen Öltank vollladen lassen“, seufzte sie erleichtert. Und fügte hinzu: „Wie schön, wenn mich mal wieder jemand so in den Arm nimmt!“

Als er dies erzählte, machte „Lotto Gratzer“, wie ihn seine Kunden oftmals nannten, eine Pause. Und erinnerte sich dann weiter. „Es gibt aber auch andere. Die gewinnen mehrere tausend Euro – und fragen dann vorwurfsvoll, warum sie für ihren Tipp nicht mehr bekommen!“

Seit Anfang September ist ein neuer Ladeninhaber für das Glück in Hochkirchen zuständig. Narmin Kerdary, die künftig übrigens zusätzlich auch Getränke in dem Laden verkauft, betreibt gemeinsam mit ihrem Mann bereits einen ähnlichen Shop in Meschenich. Rondorf kennen die beiden schon länger – durch die Schule und den Kindergarten für ihren Nachwuchs. Bunt leuchtet jetzt der neue Name auf: „Lotto King“. Wer möchte da nicht auf sechs Richtige hoffen?

Mehr Infos: hypnose-gratza.de; Waldkauzweg 36, Telefon: 0172/29 22 566

Meine Straße: Die Habichtstraße

Die Habichtstraße ist zwar nur eine von 5.254 Straßen in Köln – aber für SÜDBLICK-Leser Peter J. Bach etwas ganz Besonderes. Für Ortsunkundige kann die Fahrt durchaus unvermittelt an zwei mächtigen Pollern enden. Doch am anderen Ende der Straße findet der Kundige sogar Lamas.

Besuchern der Habichtstraße in Rondorf, die sich mit Hilfe ihres GPS-Geräts führen lassen, kann es passieren, dass sie „verführt“ werden. Denn die Habichtstraße hat einen blinddarmähnlichen Fortsatz, der nicht für Autos ausgebaut ist und von der Rodenkirchener Straße kommend vor zwei Pollern endet, die die Durchfahrt zu dem anderen Teil der Habichtstraße verhindern. Der durchgängige Weg zur Habichtstraße führt korrekt über die Reiherstraße und den richtigen Weg erkennt man an dem Hinweis- Schild: Achtung Sackgasse – keine Wendemöglichkeit!

Und tatsächlich endet die Habichtstraße abrupt an einem Zaun. Dahinter ist Wiese, mal mit natürlich frei wachsendem Gras, mal gemäht, und immer wieder auch die Aufgabe erfüllend, Tieren eine Weide zu sein. Das abrupte Ende der Straße erinnert an die Planung der neuen Siedlung, die durch den Verkauf der landwirtschaftlichen Nutzfläche an den Immobilieninvestor Otto Aue Ende der Siebzigerjahre mit 15 Reihenhäusern begann. Als die ersten Häuser bezogen wurden, gab es keine gebaute Straße, sondern nur einen festgefahrenen Ackerweg, der bei Regen zur Freude der Kinder zu einer herrlichen Matsch-Spielstraße wurde.

Nach einiger, für die Anwohnerkinder kurzweiligen Zeit baute die Stadt eine geteerte Straße mit Bürgersteigen und die Ordnung kehrte in die Habichtstraße ein – und endet am Sackgassenzaun.

Anfänglich tummelten sich hinter diesem Zaun die Schweine und gaben uns Städtern das Gefühl der ländlichen Idylle, was den Umzug in ein Eigenheim zusätzlich versüßte. Es waren für uns schon damals „freilaufende“ Schweine, die fast täglich aus ihrem Stall hinaus durften und so an das traditionelle „Sau rauslassen“ erinnerten.

Auch eine große Muttersau war dabei, die zu unserem Leidwesen das Besteigen des herbeigebrachten Ebers mit Knochenbruch bezahlen musste und mit dem Traktor des freundlichen Bauern August Füssenich abtransportiert wurde. Noch heute, 40 Jahre später, erfreuen wir uns an der bäuerlichen Nachbarschaft. Jahrelang bevölkerten im Frühjahr Junggänse die Wiese und schnatterten lustig in großer Gemeinschaft durch das Jahr, bis auch sie die alljährlich wiederkehrende Gänsebraten-Saison im November hinraffte. Inzwischen wird die Grasfläche von wechselnden Grasfressern besiedelt und führt zu regelmäßigen Besuchern der Habichtstraße, die Ihren Kindern die hier noch existierende Ländlichkeit des ehemaligen Dorfes Rondorf zeigen.

In letzter Zeit waren neben Schafböcken, die zur koscheren Schlachtung bestimmt, zwischendurch friedlich weiden durften, auch Lamas zu sehen. Stumm und ratlos schauten sich diese Tiere aus den Anden um und fragten sich vielleicht, wie es mit der Wiese am Ende der Habichtstraße wohl weitergehen wird. Kommt die Verlängerung zur Hahnenstraße und damit das Ende der Sackgasse oder darf die Beschaulichkeit einer Straße, die noch keine Durchgangsstraße ist, ihren Dornröschenschlaf weiter genießen?

Historisch gesehen wurde der anfängliche Siedlungskomplex durch den Straßenbau getrennt. Die etwas höher gelegenen Häuser, deshalb auch scherzhaft „Oberdorf“ genannt, liegen heute an der Reiherstraße. Erst Anfang der achtziger Jahre kam die Reihenhauszeile an der Ostseite der Habichtstraße hinzu. Aufgrund der Himmelsausrichtung der Vorgärten nach Südwesten entstanden lauschige Plätze in der Abendsonne vor der Haustüre und ermöglichten eine freundliche Kommunikation unter den Anwohnern.

Dies führte zu einer Gemeinschaft, deren Dynamik anfänglich zu spontan organisierten Straßenfesten führte. Mit den Jahren wurde das Straßenfest immer perfekter und professioneller bis hin zu Bierstand und Grillstation (nur ohne Toilettenhäuschen, da jeder nach Hause gehen konnte). Am Ende kam sogar der Spielmannszug Blau-Weiß Rondorf und brachte ein Ständchen. 

Heute sind wir Habichtsträßler der ersten Stunde älter geworden, einige haben uns verlassen, einige sind weggezogen und andere sind dazugekommen. Die Kinder der Gründergeneration besuchen jetzt ihre Eltern, die noch in dem Zuhause ihrer eigenen Kindheit wohnen. Es ist ruhiger geworden, der Generationenwechsel vollzieht sich langsam. Und so freut es umso mehr, dass durch Zuzug und durch die Enkelkinder der Gründergeneration wieder Kinder die Sackgasse beleben. Deshalb: Achtung an alle Autofahrer, die am Montagnachmittag am Ende der Straße wenden wollen oder einen Parkplatz für einen Einkauf suchen, denn dann ist die Habichtstraße durch mobile Poller zur Spiel-Straße für die Kinder der Kinder umfunktioniert und wird zu allerlei Spielstraßenaktivitäten genutzt. Doch auch zu anderen Zeiten bitten wir die Autofahrer, nicht in die Habichtstraße zu rasen, auch wenn sie ihr GPS diesmal richtig geführt hat.

Damit das Leben in der Habichtstraße munter weitergehen kann.

In jeder SÜDBLICK-Ausgabe stellt ein Bürger ganz persönlich „seine“ Straße vor, in der er lebt. Wollen Sie Ihrer Straße auch eine charmante Liebeserklärung schreiben oder einmal loswerden, was Sie dort so richtig nervt? Schreiben Sie an: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

Einer von uns: Marc Kevin Göllner

Mit seinem Markenzeichen, dem umgedrehtem Baseball-Käppi, stürmte Marc Kevin Goellner in den 1990er Jahren die Tennis-Weltrangliste. Er feierte als Profi 14 Jahre lang im internationalen „Tenniszirkus“ große Erfolge, konnte sechs ATP-Tour-Titel einfahren, holte olympisches Bronze und 1993 gleich in seiner Debutsaison für Deutschland den begehrten Davis Cup. Heute bietet er in seiner eigenen Tennisakademie in Hochkirchen professionelles Training und Unterstützung auf dem Weg nach oben an. Doch der Standort muss voraussichtlich Straßenplanungen weichen. Dem SÜDBLICK verriet „MKG“, wie es mit dem beliebten Leistungszentrum dann weitergehen soll. 

Wir treffen den 1,97-Meter-Mann auf dem gepflegten roten Court, der für ihn fast schon zum Wohnzimmer geworden ist. Braungebrannt, als käme er gerade vom Urlaub. Auch heute noch ist Marc Kevin Goellner fast jeden Tag und beinahe zu jedem Wetter hier. Denn er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und lacht: „Gibt es etwas Schöneres? Ich freue mich jeden Tag neu, hier weiter Tennis spielen zu können!“

2011 hat der Champion der schnellen Bälle auf dem Großrotter Hof seine eigene Tennisakademie gestartet – und zieht nunmehr zufrieden Bilanz: „Der Schritt hat sich definitiv gelohnt“. Die Anlage ist von morgens früh bis spät in die Nacht fast komplett ausgebucht und kaum noch ausreichend für die wachsenden Ansprüche. Denn Goellners Trainingskonzept kommt bestens an. Für alle Altersgruppen, für alle Leistungsklassen hat er ein spezielles Angebot. Erste Frage: Was macht einen guten Tennisspieler aus? Die Antwort kommt schnell: „Ehrgeiz, hohe Konzentration, Freude am Spiel. Talent natürlich auch, aber dies kann viele Facetten haben!“

»Be professional!« lautet Goellners Erfolgsmotto. Und er erklärt: „Ein bisschen Profi geht nicht, Du musst das Projekt schon hoch professionell anpacken!“ Dabei hat er erkannt: „Hier lernen schon Kinder und Jugendliche Disziplin, Charakter und Durchhaltewille. Das alles sind Tugenden, die später auch im beruflichen Leben den Erfolg ausmachen“.

Über seine heutigen Aktivitäten erzählt er ganz freimütig: „ Ich habe in meiner Karriere auch Fehler gemacht. Die Jugendlichen sollen heute lernen, wie man solche Sachen vermeidet.” Welche Fehler? „Ach“, sagt er lachend, “Es reicht, wenn die Jugendlichen sie kennen.” Hier, herrlich im Grünen stellt Marc Kevin Goellner ambitionierten Tennisspielerinnen und -spielern ein Netzwerk zur Verfügung, welches sämtliche Möglichkeiten abdeckt. Dies beginnt bei kostenlosen Try-Out-Days.

Ganz besonders stolz ist der einstige Weltklassespieler auf sein Trainings- und Spielangebot für Kids ab vier Jahren. „Im Mittelpunkt steht hierbei ein spezielles Kinder-Tennisprogramm, welches mit einem durchdachten Konzept professionell und mit viel Spaß schnelle Lernerfolge verspricht“, erklärt „MKG“. Er sagt aber auch: „Es ist kein Zuckerschlecken, Profi zu werden. Denn das heißt zum Beispiel, nach einer Niederlage sofort wieder alles zu geben!“ Wer Marc Kevin Goellner zuhört, spürt nicht nur seine Freude am Sport, sondern auch seinen nach wie vor ungebremsten Ehrgeiz. „Einmal ein Talent unter die zehn besten der Welt zu begleiten, das wäre schon was“, sagt er mit breitem Grinsen im Gesicht. 

Dann erzählt er von seinem Herzensprojekt: Er ist Botschafter für das Rollstuhl-Tennis. „Was diese Menschen trotz Handicap auf dem Platz schaffen, fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Am meisten berührt mich dabei die Leichtigkeit, mit der sie trotz aller Probleme das Leben genießen! Das ist beispielhaft“.

Ihn selbst nannte die Presse in seiner Profi-Zeit „Baby Bum Bum“. Denn mit seiner starken rechten Spielhand besiegte der heute 48jährige unter anderem dreimal den mehrfachen Wimbledon-Sieger Stefan Edberg sowie weitere Tennislegenden wie Ivan Lendl, Michael Stich, Mats Wilander …. Mit seinen Big Points brachte er es in die Top 30 der ATP-Weltrangliste. Einer der Höhepunkte seiner steilen Karriere: Im Doppel holte er gemeinsam mit David Prinosil die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Sein größter Triumph jedoch war sein Finalsieg gegen Ivan Lendl 1993 in Nizza, sein erster Einzeltitel. „Und den Sieg im Daviscup kann uns auch keiner mehr nachmachen, weil es dieses Turnier so nicht mehr gibt“ schaut er zufrieden zurück. Immerhin: Acht Jahre lang lief er im bedeutendsten Mannschaftswettbewerb der Welt mit dem Adler auf der Brust auf. Knapp zwei Millionen Euro Preisgeld verdiente „MKG“ in seiner Karriere, die er 2005 beendete – seiner Familie zuliebe, für die er mehr Zeit aufbringen wollte.

Und was ist im „internationalen Tenniszirkus“ das Schwierigste? „Vielleicht das Heimweh“, hat er von so manchem erfahren. Nur er selbst hat dieses Gefühl so eigentlich nie gekannt, ist er doch viel in seinem Leben umgezogen: Geboren 1970 in Rio de Janeiro, wuchs er in Brasilien als Sohn eines Diplomaten auf. Weiter ging es nach Tel Aviv in Israel, dann nach Sydney in Australien und Recife in Brasilien. Erst mit 16 Jahren kam er nach Deutschland.

„Köln ist eine geile Sportstadt“, sagt er heute. Hier wohnt er im beschaulichen Stadtteil Widdersdorf in jenem Neubaugebiet, das manche als Vorbild, andere als abschreckendes Beispiel für das Projekt „Rondorf-Nordwest“ sehen. Wie ist seine eigene Meinung dazu? „Widdersdorf ist im Ganzen gut gelungen“ hält er der Kritik entgegen – und sieht auch die Pläne für Rondorf positiv: „ Die Vision, die dort entwickelt wird, ist richtig!“ Dieser Optimismus mag erstaunen, denn wenn die Pläne der Stadt Köln in den kommenden Jahren Wirklichkeit werden, könnte dies auch das „Aus“ für seine Tennis-Akademie am jetzigen Standort bedeuten. Das Gelände wird nämlich aller Voraussicht nach gebraucht für die geplante, viel diskutierte Umgehungsstraße. Bis Ende des Jahres rechnet der Tennisprofi dazu mit einer Entscheidung der Stadt Köln. Und dann? Da er täglich zwischen seinem Wohnort und der Tennis-Akademie hin- und herpendelt, kennt er die Verkehrsprobleme rund um Rondorf und Hochkirchen bestens aus eigener Anschauung. Er zeigt deshalb Verständnis für eine neue Entlastungsstraße und gibt sich im SÜDBLICK-Interview gesprächsbereit: „Wenn wir zu einer gemeinsamen guten Lösung kommen, bin ich dafür offen“. Klar, in seine Tennisakademie hat der Erfolgssportler viel Herzblut, Energie und auch Geld gesteckt. Und er möchte deshalb, dass es auf jeden Fall weitergeht. Dann eben an einem neuen Standort, aber auf alle Fälle in Rondorf, ist sein Wunsch. „Sollten wir neu bauen, wäre es gut, größer zu denken und für Sport, Wellness, Gesundheitsversorgung gemeinsam ein großes neues Dach mehrerer Partner zu schaffen“ denkt er schon einmal weit voraus. Er glaubt, die lokale Unterstützung für diese Idee hinter sich zu haben. Er denkt an die Schulen, die kein Schwimmbad in der Nähe haben, an die Vereine im Kölner Süden, die Trainingsmöglichkeiten brauchen. An Gesundheitseinrichtungen, die derzeit fehlen. Vorteil Goellner. 

Freizeit gibt es für ihn nach wie vor nur wenig. Wenn es möglich ist, fährt er Ski. Doch momentan steckt er mitten in den Vorbereitungen für sein nächstes Projekt, die diesjährige »Marc-Kevin Goellner Herbstreise« in den Robinson Club Kyllini Beach als sportorientierter Urlaub für die ganze Familie in den Herbstferien vom 11. bis 25.Oktober 2019. Wer mitmachen will: Telefon: 02861/896520; Email: info@mundm-reisecenter.de) 

Kontakt: Marc-Kevin Goellner Tennis-Akademie, Großrotter Weg 33 | 50997 Köln, Tel.: Telefon: 0151/23064308, E-Mail: info@mkgoellner.de

Was mich ärgert: Warum gibt es bei uns kein Carsharing?

SÜDBLICK-Leser Ulrich Fink würde am liebsten seinen PKW ganz abschaffen und auf Carsharing umsteigen. Der Vater von vier mittlerweile erwachsenen Kindern ärgert sich: Warum gibt es in unserem Wohngebiet hierfür kein Angebot? Seine Meinung: Angesichts fehlender Alternativen unterhalten viele Familien und Bewohner Zweit- oder gar Drittwagen. Ist das sinnvoll? Und mit den geplanten neuen Wohngebieten Rondorf-Nordwest und am Falkenweg nimmt der Verkehr noch mehr zu. Das muss sich dringend ändern – durch „Carsharing im Quartier“. Lesen Sie hier seinen Vorschlag. Was meinen Sie dazu? Wollen Sie mitmachen?

Die Idee: Wenn wir den Verkehr im Veedel verringern wollen, muss das Carsharing Fahrzeug an einem günstigen Standort angeboten werden, für Einkaufsfahrten, Termine, Besorgungen. Nur dann, wenn der Nutzer das Angebot schnell und bequem erreichen kann und es tagtäglich sieht, wird er davon Gebrauch machen. Bekanntlich kann ein Carsharing-Fahrzeug acht bis zehn Fahrzeuge ersetzen. Gut für das Klima, gut für die Wohnqualität. Je mehr Bürger sich für diese Idee engagieren, desto größer ist die Chance auf Realisierung. Denn ohne deren aktive Beteiligung wird das Umdenken in der aktuellen Verkehrssituation nicht gelingen. 

Daher das Ziel: Ein eigenes Carsharing-Angebot in unserem Wohngebiet. Es soll nur einem begrenzten Nutzerkreis der dort Wohnenden zugänglich sein, die bereit sind, bei dem Projekt mitzumachen. Vorteil: Die Nutzer kennen sich untereinander.

Wer hat Interesse, an einem solchen Carsharing-Projekt für Rondorf, Hochkirchen, Höningen mitzumachen? Schreiben Sie an: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

Prima fürs Klima – Machen Sie unser Wohngebiet grün!

Noch ist einiges zu tun in dem schmucken Haus mit Garten, das Familie Hässler vor zwei Jahren in Rondorf gekauft hat. „Da kommt das Programm der Stadt Köln „Grün hoch 3“ gerade richtig“, freut sich Thomas, der junge Vater von drei Kindern. Denn mit dieser finanziellen Hilfe kann der Bioverfahrenstechniker jetzt nicht nur ein größeres Flachdach, sondern auch einen ehemaligen breiten Betonweg begrünen – und so selbst etwas für ein besseres Klima tun. Wer nämlich Dächer, Fassaden, Flächen an Haus und Hof begrünt, bekommt dafür seit einem Jahr bares Geld aus der Stadtkasse. Die Idee dahinter: Die Bepflanzung sorgt für ein besseres Klima, indem sie schädliches Kohlendioxid aufnimmt – und die Temperatur geht so selbst mitten im heißen Sommer angenehm nach unten. Im SÜDBLICK berichtet Thomas Hässler über seine durchweg positiven Erfahrungen mit dem Programm. Und rät Eigenheimbesitzern: Machen Sie ebenfalls mit!

2018 hatte der Kölner Stadtrat beschlossen, Köln soll grüner und das Stadtklima dadurch besser werden. Deshalb hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz im Oktober 2018 das Programm „Grün hoch 3 – Dächer, Fassaden, Höfe“ gestartet. Es soll Hauseigentümer, Mieter, die sich mit ihrem Vermieter abgestimmt haben, ebenso wie Vereine, Initiativen oder kleine Gewerbebetriebe motivieren, private Haus- und Höfflächen zu begrünen. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe kühlen das Gebäude und die Umgebung ganz natürlich durch Verschattung und/oder Verdunstung.

Als finanziellen Anreiz stellt die Stadt drei Millionen Euro bis zum Jahr 2023 bereit. Pro Jahr stehen somit 600.000 Euro zu Verfügung. 50 Prozent der Kosten, maximal 40 Euro pro Quadratmeter und 20.000 Euro pro Antragsteller und Jahr werden bezuschusst. 

Denn Grün hilft dabei, Wasser zu binden. Verdunstet es, zieht dies einen deutlich kühlenden Effekt nach sich. Aber dort, wo es viele bebaute Flächen gibt, steigen die Temperaturen. Beton und Steine nehmen die Sonnenstrahlung nämlich auf und speichern die Wärmeenergie. Es gibt noch einen weiteren günstigen Effekt, wenn Grün Vorrang vor Beton hat: Das Wasser kann besser abfließen, Überflutungsrisiken bei Starkregen werden verringert. Deshalb spielt auch die Entsiegelung von Flächen bei dem Programm der Stadt Köln eine wichtige Rolle – auch dafür kann ein Zuschuss beantragt werden. Das genau hat Thomas Haessler getan, der sich schon früh im Naturschutz engagiert hat. „Dass durch den Garten früher ein breiter grauer Betonweg mit einer Fläche von 30 Quadratmetern geführt hat, hat mir gar nicht gefallen. In Zukunft wachsen da Pflanzen wie Sukkulenten oder Steinkraut!“ berichtet er im SÜDBLICK-Gespräch.

Und auch für die Begrünung des 45 Quadratmeter großen angebauten Flachdaches hat er schon Ideen. Mit der Abwicklung seines Antrages bei der Kölner Stadtverwaltung ist der ehemalige Dresdner sehr zufrieden: „Das lief alles sehr gut. Schon nach fünf Wochen war die Genehmigung da!“

Die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen gilt bei Experten als wichtiger Beitrag für den Klimaschutz gerade in den hoch belasteten Städten. Denn sie verringert die sommerliche Hitzebelastung, verbessert die Staubbindung und erhöht die Verdunstungskühlung. Durch die dezentrale Zwischenspeicherung von Regenwasser auf Dächern und in entsiegelten, begrünten Höfen wird ein Beitrag zum Rückhalt von Niederschlagswasser vor Ort, eine Steigerung der Verdunstungskühlung und die Schadensminderung von Starkregenereignissen geleistet. Denn begrünte Flächen halten Niederschlagswasser zurück, kühlen die Luft ab und feuchten sie an. Dies ist besonders bei lang anhaltender sommerlicher Hitze wichtig. Die Pflanzen können je nach Regenereignis hohe Mengen an Wasser speichern und in Form von Verdunstung wieder abgeben.

Weitere Vorteile: Begrünte Dächer und Fassaden verbessern die Energiebilanz und die Schalldämmung des Gebäudes. Durch die Bepflanzung erhalt das Gebäude eine “grüne Dämmung”. So kann die Wärme im Winter innen besser gespeichert und im Sommer besser mit Hitzewellen umgegangen werden. Begrünte Flächen wie Dächer, Fassaden oder Höfe können stadttypische Schadstoffe und Stäube aus der Luft filtern beziehungsweise binden und tragen somit zu einer verbesserten Luftqualität bei. Durch die Begrünung des Gebäudes ist es außerdem nicht mehr so stark umweltbedingten Klima- und Witterungseinflüssen, wie zum Beispiel Niederschlägen, Sonneneinstrahlung, Temperaturschwankungen und Wind, ausgesetzt. Der direkte Kontakt wird durch die grüne Schutzschicht verhindert und verlängert somit die Lebensdauer des Gebäudes.

Und nicht zuletzt: Durch die verbesserte Energiebilanz des Gebäudes, die verringerte Niederschlagswassergebühr und die verlängerte Haltbarkeit der Flächen kann Geld eingespart werden.

Alles Vorteile, die offenbar immer mehr Bürger überzeugen. Die bisherige Zahl der Anträge auf Dach- und/oder Fassadenbegrünung oder Entsiegelung zum Zwecke der Begrünung bezeichnet Boris Grob von der Stadt Köln gegenüber dem SÜDBLICK als im Vergleich zu anderen Städten ein „ansehnliches Ergebnis“, die Nachfrage könne durchaus als hoch angesehen werden. Fördergelder können zum Beispiel für den Aufbau einer Vegetationsschicht, die Entfernung von versiegelnden Bodenbelägen, Rankhilfen und bodengebundene Fassadenbegrünungssysteme beantragt werden. Das Fördergebiet, bisher auf einige Stadtregionen begrenzt, soll deshalb generell ausgeweitet werden – aber Ausnahmen sind jetzt schon möglich.

Peter Heinzlmeier, Vertreter aus Rondorf in der Rodenkirchener Bezirksvertretung, möchte angesichts der positiven Erfahrungen erreichen, dass noch mehr Haushalte auf „Grün hoch 3“ setzen: „In unserem Wohngebiet gibt es besonders viele Eigenheimbesitzer, für die dieses Programm der Stadt Köln ein ideales Angebot ist, selbst aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Ich bin deshalb sehr dafür, dass diese Initiative weiter ausgebaut wird. Auch alle öffentlichen Gebäude wie Schulen, Ämter sollten auf Dach- und Fassadenbegrünung achten. Ebenso könnte die Stadtbahn Rasengleise bekommen und könnten Fahrgastunterstände an unseren Haltestellen eine grüne Bepflanzung erhalten und mehr Flächen ökologisch bewirtschaftet werden. Das ist Umweltschutz, der schnell und nachhaltig wirkt!“ Thomas Hässler und seine Familie sind davon bereits überzeugt.

Rückfragen und Antragstellung: Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln

Tel. 0221/ 221 25384 oder 221 3 6164 Email: gruenhoch3@stadt-koeln.de; weitere Infos und Rahmenbedingungen zum Programm: www.stadt-koeln.de/gruenhoch3

Machen auch Sie mit beim Programm „Grün hoch 3“? Oder haben Sie weitere Ideen, eigene Initiativen, damit unser Wohngebiet noch grüner wird? Schreiben Sie Ihre Vorschläge an: 

newsletter@dorfgemeinschaft.koeln 

Führung durch unser Veedel

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Für alle, die Geschichten aus der stolzen Geschichte von Rondorf erfahren wollen, bieten die Frauen der kfd am Samstag, 5. Oktober, eine lohnende und unterhaltsame Führung zu Fuß mit anschließendem Kaffeetrinken an. Jutta Müller zeigt und erzählt Interessantes über unseren Ort mit seinen vielen Gesichtern – denn kaum einer weiß darüber mehr. Wussten Sie zum Beispiel, dass um die Mitte des 14. Jahrhunderts hier in Rondorf Ritter Ulrich und sein Sohn Wilhelm auf dem Büchelhof lebten und auf die Schenkung des Hofes zu Rumenthorp der Ortsname Rondorf zurückgeht? Und Funde belegen, dass bereits vor dem ersten Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Rondorf Menschen gesiedelt haben?

Auch von dramatischen Ereignissen weiß Stadtführerin Jutta Müller zu berichten – etwa, dass das Rheinhochwasser mehrmals über einen ausgetrockneten Rheinarm bis nach Rondorf floss; das letzte Mal 1920 über die Rodenkirchener Straße bis zum Höfchen. Noch viel mehr Überraschendes und Unbekanntes gibt es auf der Erlebnistour zu erfahren, zu der übrigens auch Herren willkommen sind.

Treffpunkt: Samstag, 5.Oktober um 14:00 Uhr vor dem Pfarrzentrum Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße 21. Kosten: Der Teilnehmerbeitrag von fünf Euro wird vor Ort eingesammelt und geht als Spende an die Amigonianer. Um Anmeldung wird gebeten unter kfd-Rondorf@t-online.de

oder unter der Rufnummer 02233-923106.

Pfarrfest mit großem Programm

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren für das Pfarrfest rund um die Kirche Heilige Drei Könige am Samstag, den 07. September 2019 ab 14 Uhr. Eine der besonderen Attraktionen ist das Sternsingermobil. Auf dem Fahrzeug von stattlichen fünf mal acht Metern können Kinder und Ju-gendliche spielerisch Neues und Vertrautes rund um das Thema entdecken. 

Auf die Kinder warten ferner z.B. Wasserschwamm-Laufen, Sackhüpfen, Eierlaufen, Bobby Car-Rennen, Eimer-Werfen. Gesucht werden noch Betreuer. Kontakt: petra.burgartz@t-online.de

Tel.: 0157 / 75 74 62 21 

Im Rahmen des Nachmittags wird auch Gemeindereferent Mattia Zurlo verabschiedet und seine Nachfolgerin Hiltrud Görres vorgestellt, die bisher in Leverkusen gearbeitet hat. Das neue Gemeindezentrum mit Cafeteria zeigt sich in allen Räumen von seiner schönsten Seite. Übrigens: Wer für das Fest einen Kuchen spenden will, kann ihn am Samstagvormittag im Pfarrhaus abgeben. Auch werden noch Helfer gesucht für den Aufbau am Freitag ab 17.00 Uhr und für den Abbau ab Sonntag um 11.00 Uhr.