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Politik hautnah in Berlin

16 Jugendliche des „Haus der Jugend“ konnten fünf Tage lang kostenfrei fünf Tage lang Berlin besuchen, vielfältige Gespräche führen und auf den Spuren wechselvoller deutscher Geschichte wandeln. Mit vielen spannenden Eindrücken kehrten sie zurück.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ Diesem Leitfaden des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl folgte die  Bildungsfahrt nach Berlin. Hier der Erfahrungsbericht der Jugendgruppe: 

Die demokratische Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass die Zukunft mitgestaltet wird und dementsprechend ist es uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit des Haus der Familie e.V., ein Auftrag, Kenntnisse zur Vergangenheit Deutschlands an junge Menschen zu vermitteln. 

Durch die Unterstützung der Bezirksjugendpflege, der Sozialraumkoordination, der Dorfgemeinschaft Rondorf und des Haus der Familie e.V. war es uns möglich, 16 unserer jugendlichen Besucherinnen und Besuchern eine kostenfreie, 5-tägige Fahrt in die Bundeshauptstadt anzubieten, um genau diesem Bildungsauftrag gerecht zu werden.

So konnten wir Ende Oktober mit den Jugendlichen Orte besuchen wie das Konzentrationslager Sachsenhausen oder die Gedenkstätte Berliner Mauer, die sinnbildlich für die grausamen Irrwege in Deutschlands jüngerer Geschichte stehen. Durch die damit verbundene umfangreiche Thematisierung der NS-Diktatur und des SED-Regimes gelang es, den jungen Menschen zu verdeutlichen, dass die Demokratie, in der wir heute leben können, keine Selbstverständlichkeit ist.

Der gemeinsame Besuch im Bundestag und das Interview, welches die Jugendlichen dort führen konnten, führte den Teilnehmenden vor Augen, dass es viele Bereiche gibt, auch abseits der Jugendorganisationen der Parteien, in denen man sich bereits als junger Mensch engagieren kann, um so einen positiven  gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Die deutlichen Eindrücke, die eine solche Fahrt mit sich bringt, boten eine gute Chance,  jungen Menschen, insbesondere wenn sie nicht in Deutschland geboren wurden, unsere Geschichte und die politische Gegenwart näher zu bringen. Dies ist eine sinnvolle und wertvolle Investition in unsere Zukunft, die von eben diesen Jugendlichen gestaltet werden wird.      

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