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Initiative gegen Einbrecher: Vernetzte Nachbarn

Einbrecher sind in der dunkleren Jahreszeit besonders aktiv. Wie schützt man sich? Bewohner aus dem Birkenweg haben mit der „Initiative vernetzte Nachbarn“ eine besonders clevere Idee entwickelt. Wie es funktioniert und was die Polizei außerdem rät, lesen Sie hier.

Auch wenn die Zahl der Wohnungseinbrüche rückläufig ist, gingen doch allein aus Rondorf in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei der Polizei  mehrere Anzeigen „ im einstelligen Bereich“ ein. Auch aus Hochkirchen und Höningen liegt bisher eine Anzeige vor. Die Strasseninitiative „ vernetzte Nachbarn“ macht auf großen Schildern darauf aufmerksam, dass Einbrecher im Birkenweg  wenig Chancen haben. „Vor einem Jahr habe ich in einem anderen Ort ähnliche Hinweisschilder entdeckt und daraufhin mit einem Dutzend Nachbarn unsere eigene Gruppe gebildet“, berichtet einer der Initiatoren. Seine Erfahrungen sind positiv: Durch diese Form der gegenseitigen Information fühlen sich die Anwohner besser und sicherer. „Seitdem besteht wechselseitig eine größere Aufmerksamkeit. Die Nachbarn sind sensibler und hellhöriger geworden“ so die Bilanz. Die Nachbarn passen nicht nur auf, sondern sind untereinander  per whatsapp vernetzt. Auffälligkeiten werden sofort  ausgetauscht. Sozusagen als Frühwarnsystem. „Das schreckt potenzielle Täter ab. Es ist wichtig, vernetzt zu sein. Denn die Tätergruppen sind es auch”, heisst es zur Begründung.

Kontakt: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln

Auch die Kripo Köln gibt viele nützliche Tipps:

Einbruchschutz beginnt im Kopf: Man sollte sich das Thema Einbruch bewusst machen und das eigene Verhalten in den eigenen vier Wänden prüfen. Auch bei kurzfristigem Verlassen der Wohnung/des Hauses alle Sicherungen konsequent nutzen. Auf verdächtige Personen am und im Umfeld des Hauses achten, bei Verdacht 110 wählen.  Besucherkontrolle insbesondere in Mehrfamilienhäusern bedeutet soziale Kontrolle: Nachbarn achten auf Nachbarn!       Haus/Wohnung nie unbewohnt aussehen lassen (Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren, Licht ein-/ausschalten, Rollladen zeitgerecht auf- bzw. ablassen). Objektsicherung mittels technisch-/mechanischen Sicherungen an Türen und Fenstern (Nachrüstung mechanisch, elektronisch oder Austausch).  Bei Fenster- und Türsicherungen nicht auf Billigprodukte vertrauen. Zeitschaltuhren für die Beleuchtung einrichten; TV-Simulatoren aufstellen; elektronisches Hundegebell; elektronischer Türstopper; Gartenbeleuchtung mit Bewegungsmelder einrichten. Keine fremde      Personen ohne Überprüfung hereinlassen.

Die Polizei Köln bietet kostenlose Beratung.  Terminvereinbarung: Kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de; Telefon:  0221/229-8008 

 

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