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Grosses Echo: SÜDBLICK Leser testen E-Autos

Testen Sie ein E-Auto! Diesem Angebot des SÜDBLICK sind in den letzten Wochen zahlreiche Bürger unseres Wohngebietes gefolgt. Heute berichten einige von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Hauptforderung: Mehr öffentliche Schnellladesäulen für Elektroautos. Darauf muss unser Wohngebiet allerdings vorerst noch warten.

 

Und so bewerten SÜDBLICK-Leser das E-Auto.

Manfred Hensel:

Ich durfte den Renault Zoe Probe fahren. Es hat alles gut geklappt. Der 4 Personen – Kleinwagen fährt sehr spritzig und ist wendig. In den Vordersitzen hat man auch als größere Person genügend Platz, die hinteren Sitze sind schon etwas eingeschränkter vom Platzangebot. Der Kofferraum ist ausreichend bemessen. Die Instrumente sind gut ablesbar und bedienbar. Es gibt 2 Fahrmodi, Normal und Eco. Im Ecomodus ist die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt. Im Normalmodus erreicht man eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 140 km/h, was der Reichweite natürlich abträglich ist, wenn man in diesem Tempo dauerhaft über die Autobahn fahren würde. Im Navi werden Ihnen aber jederzeit die nächstgelegenen Ladestationen angezeigt. Mit dem genormten Ladestecker Typ 2 kann man an jeder Ladestation die Akkus problemlos aufladen, oder zu Hause über Nacht an einer fest installierten Wall-Box.

Eine Zusatzfunktion im Navi hat mir sehr gut gefallen, ich wurde immer vorausschauend vor dem nächsten fest installierten Blitzer gewarnt. Gesamtfazit: Ein gelungener Kleinwagen von Renault für die Stadt oder Kurzstrecke, den man nur empfehlen kann.

 

Cornelia Hoffmann

vielen Dank für die schöne Möglichkeit, den Renault ZOE mal ausgiebig testen zu können. Der erste Eindruck ist und war grandios, es ist schon ein großer Unterschied, wie das Fahrverhalten gegenüber einem Benziner ist. Bevor man losfahren kann, muss man den Startknopf neben dem Lenkrad drücken. Das Display fährt hoch und zeigt dann den Ladezustand bzw. die Reichweite, gemessen in km an. Dann muss die Fußbremse gedrückt und gehalten werden, der Fahrhebel von „P“ für Parken auf „D“ für Drive oder „R“ für rückwärts (je nach Situation) gestellt werden. Wenn die Fußbremse dann langsam gelöst wird, beginnt das Fahrzeug schon anzufahren. Dieses Verhalten ist schon gänzlich anders, als beim Benziner, an welches man sich unmittelbar gewöhnen muss. Ist die Bremse dann ganz gelöst, fährt der Wagen bereits mit Schrittgeschwindigkeit. Dieses ist sehr praktisch für das Befahren von Spielstraßen. Als ich nach einem Parkplatz gesucht hatte, konnte man ganz langsam dahinrollen, ohne stets aufpassen zu müssen, den Wagen nicht abzuwürgen. Ein Abwürgen gibt es beim E-Auto nicht.

Da es keiner Kupplung bedarf ist der Umstieg für Fahrer eines Automatikwagens kein Problem, die Schaltstufen sind identisch. Da die Steuerung aber sehr intuitiv ist, kommt ein Fahrer mit Gang-Fahrzeug problemlos zurecht.  Sehr schön ist die weiche Geschwindigkeitsregelung, der E-Motor bildet schon bei niedrigen Drehzahlen ein enormes Drehmoment und reagiert daher sehr schnell.

Man sollte schon technikaffin sein, weil das Fahrzeug sehr viel Elektronik beinhaltet, wie z.B. ein Multifunktionsradio mit Navi, Steuerzentrale für Klimaanlage, Sitzheizung etc. Bei so viel Elektronik muss man im Klaren sein, dass man auch sehr abhängig von der einwandfreien Funktion ist, ein selber Reparieren ist nicht mehr drin. Dafür gibt es für einen Aufpreis einen erweiterten Mobilitätsservice.

Um die Batterie aber adäquat aufladen zu können, macht es Sinn, bei sich zu Hause eine gescheite Schnell-Ladeeinrichtung, ggf. mit Solartechnik kombiniert, installieren zu lassen.

Fazit: Wegen der noch etwas geringen Reichweite von 300 km ist der ZOE für kurze Distanzen  ideal. Alles in allem ein toller Fahrspaß!!! Mein nächstes Fahrzeug wird höchstwahrscheinlich ein E-Fahrzeug sein.

 

Harald Treutinger

Zwei Tage lang testete ich den Renault Zoe in der besonders gut ausgestatteten Limited Version mit der 40 kw/h Batterie und dem 80 KW Motor. Fast lautlos, aber mit enormem Vortrieb fuhr der Wagen an. Im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kommt die Beschleunigung in vollem Umfang praktisch aus dem Stand und wird nicht durch Schaltvorgänge unterbrochen. Bei erster Gelegenheit habe ich natürlich an einer Ampel mal einen Start mit Vollgas (oder wie heißt das beim E-Auto) hingelegt und habe meinen Nebenmann förmlich stehengelassen. Ich glaube bis Tempo 50 kauft einem kaum ein Auto den Schneid ab. So mein Gefühl.

Beim Fahren selbst sollte man den digitalen Tacho immer mal wieder in den Blick nehmen. Als Schaltwagenfahrer ist man es gewohnt aus gewähltem Gang und Geräusch des Motors die Geschwindigkeit im Gefühl zu haben. Das fehlt einem beim E-Auto zunächst völlig. Das Geräusch des Motors ist nicht wahrnehmbar, im Stadtverkehr sind auch die Fahrgeräusche unauffällig. Freundlicherweise warnt das Fahrzeug vor jeder festen Radaranlage mit einem lauten Ton.

Beim Fahren war dann die nächste Überraschung, wie stark das Fahrzeug rekuperiert, d. h. Energie beim Gaswegnehmen bzw. beim Bremsen zurückgewinnt. Bei vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise konnte ich ca. 30 Prozent  weniger km „verbrauchen“, als ich tatsächlich gefahren habe. D. h. ich bin 15 km gefahren aber die Reichweite verringerte sich nur um 10 km.

Am späten Nachmittag wollte ich dann die kostenlose Ladestation bei Aldi in Sürth nutzen, um wieder etwas „aufzutanken“. Bei vielen Aldi-Märkten kann man sein Auto für eine Stunde umsonst aufladen. Die Säule war aber leider belegt. Abends bin ich auf die Autobahn gefahren. Bei Tempo 130 (Höchstgeschwindigkeit 135 km) schmolzen die Restkilometer dann aber deutlich schneller dahin. Ob man auf der Autobahn bei schneller Fahrt tatsächlich 300 km weit kommt, glaube ich nicht.

Am nächsten Tag dann ein weiterer Versuch bei Aldi. Das Tanken an der Ladesäule war recht einfach, die Entriegelung der Steckerabdeckung im Logo vorne geht über die Funkfernbedienung. Nach dem Anschließen verriegelt man den Stecker wieder mit der Fernbedienung und der

Ladevorgang startet. Der sollte hier bei 60 Prozent Restreichweite  eine Stunde und 45 Minuten dauern. Nach 40 Minuten habe ich den Ladevorgang gestoppt, das Ladekabel entriegelt und am Auto abgezogen. Dann wurde ich von einem anderen E-Auto-Fahrer angesprochen und als ich nach zwei Minuten das Kabel an der Ladesäule abziehen wollte, ging das nicht. Es gab keine mechanische Entriegelungsmöglichkeit. Das Rätsel war aber schnell gelöst. Nach dem Entriegeln muss das Kabel innerhalb einer Minute aus beiden Steckern herausgezogen werden, sonst verriegelt es sich automatisch wieder. Also den Ladevorgang noch einmal kurz gestartet, wieder beendet und die Kabel schneller abgezogen.

Zum Renault Zoe ist zu sagen:

Das Auto ist in etwa in der Größe eines VW Polo. Vorne sitzt man etwas höher aber sehr bequem. Auf dem Rücksitz macht sich allerdings die im Wagenboden untergebrachte Batterie negativ bemerkbar, der Wagenboden liegt dort relativ hoch und man kann die Beine als Erwachsener nicht so gut unterbringen, Der Kofferraum ist durch die Batterie nicht eingeschränkt. Der Federungskomfort ist in Ordnung. Die Ausstattung war gut und ließ kaum Wünsche offen.Tatsächlich bereitet das Auto beim Fahren viel Spaß, weil die Beschleunigung jederzeit mehr als ausreicht und man sich eher bremsen muss, als dass man Leistung vermisst. Bis zur Höchstgeschwindigkeit lässt die Beschleunigung nicht nach. 300 Kilometer Reichweite reichen natürlich für Urlaubsreisen nicht aus. Aber für die Stadt oder Tagesausflüge ist dies mehr als ausreichend. Der Renault Zoe bietet beim Fahren eine Menge Fahrspaß und schont das Portemonnaie.

Ich bin an den zwei Tagen 171 km gefahren. Dabei habe ich 23 kw/h Strom verbraucht. Mein Durchschnittsverbrauch lag bei 13,8 kw/h pro 100 km. Alles das wertet der Bordcomputer automatisch für einen aus. Bei meinem Stromanbieter kostet mich eine kw/h ca. 26,4 ct. Auf 100 km fielen also 3,64 € Stromkosten an. Das entspricht einem Benzinverbrauch von ca. 2,6 l . Und das, obwohl ich nicht besonders verhalten gefahren bin.

Als Fazit bleibt also festzuhalten: Um die Luft in unseren Städten sauberer zu halten, sind aktuell Elektroautos eine sinnvolle Alternative. Der Renault Zoe ist ein Fahrzeug, das dem heutigen Stand der Technik entspricht und preislich gesehen auch einigermaßen im Rahmen bleibt. Die von mir getestete Version kostet 27.900 €, 5000 € bekommt man als E-Auto Prämie wieder. Die Batterie kostet je nach Fahrleistung mindestens 69 € Monatsmiete. Dafür bekommt man bei nachlassender Reichweite aber auch kostenlos eine Neue. Alternativ kann man sie für 8000 € kaufen. Auch dann bekommt man innerhalb von acht Jahren einen Ersatz, falls die Kapazität einen bestimmten Wert unterschreitet. Eine einfachere Ausstattung mit der kleinen Batterie ist auch schon für 21.900 € zu haben.

Da auch der Fahrspaß beim Renault Zoe nicht zu kurz kommt, stellt er aus meiner Sicht eine ernsthafte Alternative für Benzin- oder Dieselfahrzeuge dar. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Lademöglichkeit, die einem ständig zur Verfügung steht. Dafür muss man sich dann eine geeignete Ladestation (Wall-Box) am Haus installieren. Dafür entstehen noch einmal Kosten von etwa. 1000 € plus der elektrischen Vorarbeiten, da die Box eine eigene Absicherung inkl. FI-Schalter benötigt. Mit ihr dauert das Laden dann keine zwei Stunden. Das Laden an einer normalen Steckdose ist zwar möglich, dauert aber deutlich länger als eine Nacht. Ist man auf öffentliche Ladestationen angewiesen, sieht die Sache nicht so gut aus. Da muss man dann doch einigen Aufwand betreiben, um immer genug „Saft“ im Tank zu haben.

Und um auch auf die Kritik an den E-Autos einzugehen. Sicherlich fahren die nicht emissionsfrei, da der Strom ja nur an anderer Stelle erzeugt wird. Und zur Lebensdauer und zur Entsorgung der Batterien liegen auch noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Arbeitsbedingungen bei der Rohstoffgewinnung für die Batterien werden auch immer wieder thematisiert. Aber da könnte man auch einmal über die Umweltbelastungen bei der Ölförderung und Verarbeitung sprechen und z. B. über das Fracking. Zur Verbesserung der Luft in unseren Ballungsgebieten gibt es, wenn man ein Auto braucht, aktuell keine Alternative zum Elektroauto. An dieser Stelle dem SÜDBLICK  vielen Dank, dass ich mich einmal so hautnah mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen durfte.

 

Harald  Müller:

Der Zoe hat alle Erwartungen an ein city-taugliches Fahrzeug erfüllt. Frau und Kind waren sehr angetan. Es war ein tolles Fahrerlebnis trotz erheblichem Seitenwind, besonders auf der A 4.

Die Tatsache, dass wir so zufrieden sind, liegt darin, dass das Auto technisch up to date ist, das Platzangebot für die City tauglich ist, nur die Rundumsicht optimierbar erscheint. Automatik, hohe Sitze, Bremswirkung, Geräuschentwicklung waren gut, das Infotainment sehr gut, das Navi ist allerdings eher nicht auf neuestem Kartenstand. Über Leistung, Material, Ökobilanz und Preis habe ich noch keine Vorstellungen.

 

Günther Boegel:

Meine Probefahrt mit dem Renault Zoe:  Sehr gutes geräuscharmes Fahrverhalten, gute Handhabung und sehr gute Beschleunigungswerte. Auch bei Steigungen gutes Durchzugsvermögen.

Als Zweitfahrzeug für Kurzstrecke und Stadtverkehr sehr zu empfehlen. Negativ muss ich leider die zu geringe Reichweite und die sehr langen Ladezeiten beurteilen. Ausserdem sind noch viel zu wenig Ladestationen  im Umkreis vorhanden. Als ich das Auto bekommen habe wurde eine Reichweite von ca. 290 km angezeigt, was der Leistung auch ungefähr entsprach. Nachdem ich das Fahrzeug aufgeladen habe, wurden bei 95 Prozent Ladung nur ca. 230 km Reichweite angezeigt.

Nach nochmaligem Aufladen wurden bei 100 Prozent nur 210 km Reichweite angezeigt. Warum?

 

Thomas Oehler

Man liest und hört ja immer mehr vom E-Auto. Da sollte man dies auch einmal testen, um sich selbst ein eigenes Bild machen zu können. Der Renault Zoe ist ein Kleinwagen der gehobenen Kategorie mit ausreichend Platz im Innenraum und einem ebenso ausreichenden Ladevolumen im Kofferraum (338-1225 Liter).Der Wagen war vollgetankt und hat so eine Reichweite von ca. 300 Kilometern. Diese kann sich jedoch bei häufigem Gebrauch der Klimaanlage und weiteren Stromfressern auch reduzieren. Das Cockpit ist übersichtlich, die Anordnung der Funktionsschalter und Regler für z.B. Licht und Scheibenwischer ist analog anderer Fahrzeuge. Das Fahrzeug verfügt über eingebautes Navi / Radio /Bluetooth / Freisprechanlage und einen Tempomat. Sehr schön ist, dass man im Grunde keinen KFZ-Schlüssel benötigt. Man hat ein kleines Schlüsselbrett, welches man mit sich führen muss und kann so die Türen, durch betätigen eines kleinen Kippschalters an der Tür öffnen und schließen.

Ebenso kann man den Wagen ohne Schlüssel durch Drücken des Startknopfes in Betrieb nehmen. Die Geräuschkulisse bei einem E-Auto ist etwas gewöhnungsbedürftig und erinnert ein Wenig an Raumschiff Enterprise. Das Fahren an sich habe ich in der Stadt, für mich überraschend, als sehr angenehm empfunden. Es ist im Grunde analog des Fahrens mit einem Automatik-Fahrzeug zu sehen. Die Beschleunigung ist ordentlich (von 0 auf 50 km in 3,5 Sek.) und man gleitet stressfrei und geräuscharm durch die Stadt. Der Drehstrom-Synchronmotor leistet 108 PS.

Auch die Straßenlage des Renault Zoe ist ordentlich. Nach meinem Dafürhalten ist der Wagen aber nur etwas für die Stadt. Ich bin auch mal auf der Autobahn von Köln nach Bonn gefahren. Bei Tempo 98 km war Feierabend und ich bin teilweise von LKW´s überholt worden.

 

Jürgen Köhn:

Was hat unser Interesse für ein Elektroauto geweckt? Wir sind eine 4-köpfige Familie mit einem Auto und unzähligen Fahrädern. Wir erledigen die meisten Fahrten, auch wenn wir in Rondorf wohnen mit dem Fahrrad. Trotzdem muss eingekauft werden, die Schwiegermutter muss mal zum Arzt oder oder.  Also ganz auf ein Auto können wir nicht verzichten. Würde ein E-Auto mit geringer Reichweite für den Alltag reichen? Da kam das Angebot von SÜDBLICK einen ganzen Tag einen Smart EQ testen zu können genau richtig.

Zunächst wollten wir mal mitten in die Stadt fahren, um dort einer der kostenlosen Ladesäulen zu testen. Angenehm war, dass im Smart das Navi die Ladestationen anzeigt und man sich dorthin navigieren lassen kann. Allerdings ist es eher Glücksache eine freie Ladestation zu finden. Auch das Anmelden an der Ladesäule mittels App am Smartphone ist etwas umständlich.

Danach sind wir noch über Hürth mit vier Personen nach Sankt Augustin über die Autobahn gefahren. Hier zeigte sich, dass der Akku Autobahnfahrten gar nicht mag. Man sollte Geschwindigkeiten über 110 km/h vermeiden sonst kommt man nicht weit. Es reichte aber hin und zurück.

Was hat uns gefallen:

  • Dass derzeitan vielen Ladestationen in Köln das Parken und Laden Kostenlos ist
  • Das leise und schaltfreie Fahren
  • Es ist sehr klein und wendig
  • Ideal für die Stadt
  • E-Auto fahren macht einfach Spaß

Was hat uns nicht gefallen:

  • Der hohe Anschaffungspreis trotz Umweltprämie
  • Die geringe Reichweite (100-130 km)
  • Die verschiedenen Systeme der Ladestationen
  • Dass es in Rondorf noch keine Ladestationen gibt

Fazit: Trotz einigen Nachteilen hat uns E-Auto fahren sehr begeistert. So sehr, dass wir uns tatsächlich einen Smart Forfour EQ zugelegt haben. Bisher haben wir es nicht bereut.

Wir können nur jedem empfehlen eine Probefahrt mit einem E-Auto zu machen.

 

Hansjörg  Enkrich

Für einen Tag konnte ich mir im CCC Car Center Colonia in Godorf einen EQ Smart fourtwo Cabrio ausleihen. Die Ausstattungslinie war ein “Prime”, die höchste Ausstattungsvariante, die der EQ Smart zu bieten hat. Der Kaufpreis für diese Smart EQ “fourtwo” Cabrio Variante beträgt ca. 27.200 Euro. Der Smart hat einen Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von ca. 17,6 KW/h und einer Reichweite, je nach Fahrstil, von ca. 160 Kilometern. Der sehr nette Verkäufer zeigte mir den Wagen und nach einer kurzen Einweisung fuhr ich los. Ich war erstaunt, wie leise der Smart im Stand ist. Um genau zu sagen, man hört ihn im Stand nicht. Die Beschleunigung war, wie erwartet sehr flott. Hier merkt man halt den E-Antrieb. Das Auto fuhr sich einwandfrei, ein kleiner Stadtflitzer der viel Spaß macht.

Auch auf der Autobahn konnte der Smart gut bei ca. 110 Km/h mithalten, was aber dann natürlich zu Lasten der Reichweite geht. Da ich ein Cabrio fuhr, waren die Fahrgeräusche doch etwas laut, besonders im hinteren Bereich, da ist die Isolation wohl nicht perfekt. Hier fiel die fehlende Abtrennung des Kofferraumes auf. Das Kofferraumvolumen ist erwartungsgemäß nicht sonderlich groß, ca. 300 Liter, reicht aber für den kleinen Einkauf. Somit für einen Single-Haushalt oder als Zweitwagen völlig ausreichend. Im Smart EQ forfour ist dies besser gelöst. Der Smart fährt sich sehr sicher im Straßenverkehr, besonders ist hier der Aktiver Brems-Assistent zu erwähnen.

Das Aufladen des Smart im Einkaufcenter Weiden hat so ohne weiteres nicht funktioniert. Dafür hätte ich mich erst einmal online registrieren müssen und hätte dann eine Chipkarte oder einen Schlüsselanhänger zugesendet bekommen, mit dem ich mich an der Ladestation für das Bezahlen anmelden hätte müssen. Ein Kilowatt hätte hier dann 44 Cent gekostet, was ich doch etwas teuer fand.

Hier in Köln gibt es wohl verschiedene Anbieter, beispielsweise auch die Rheinenergie. Also suchte ich in der Nähe nach einer solchen Ladesäule und fand sie an einem P+R Parkplatz. Hier konnte ich problemlos das Aufladen des Smart testen, sogar kostenlos. Um diese Stationen zu finden, ist es sinnvoll, eine App auf seinem Handy zu installieren oder man hat, wie ich in diesem Fall einen Smart, der mit einem TomTom Navi (770€) ausgestattet ist, der auch die Ladestationen anzeigt.

Zwei Dinge sollte man sich aus meiner Sicht gleich mit bestellen: Zum einen den akustischen Umfeldschutz für ca. 120€, und zum anderen die Einparkhilfe hinten für ca.300€ oder noch besser die Rückfahrkamera für 350€.

Mein Gesamteindruck vom Smart ist sehr positiv, jedoch würde ich mich für den Smart forfour in der Ausstattung für ca. 24.700 € entscheiden, was allerdings für einen Kleinwagen sehr viel Geld ist. Und auch hier gilt, die Aufpreisliste ist recht lang! Außerdem sollte man eine Garage oder einen Carport mit Stromanschluss haben, denn an der Straße kann man den Kleinen wohl schlecht über Nacht am 220 V Stromnetz aufladen. Bei mir stand das Auto über Nacht in der Garage und war am nächsten Morgen aufgeladen. Ca. 11 KW, entspricht im ECO Modus 100 km, die mich im Rheinenergie Tarif ca. 2,75 € gekostet haben. An der Tankstelle hätten die Kosten bei einen Verbrauch von 6,0 Liter Super auf 100 km ca. 7,80 € (1,30€/Liter) betragen.

 

Heinz Kockelmann:

Auch ich hatte das Vergnügen, den  EQ Smart fourtwo Cabrio ein paar Stunden zu testen.

Es war ein Erlebnis der besonderen Autoart. Der Wagen ist bis auf die Sorge der Reichweite auf jeden Fall zu empfehlen. Die Ladung über die normale Steckdose ist okay, was schon sehr beruhigend ist.

Weitere Vorteile: Gutes Anzugs und Beschleunigungsverhalten sowie einen Wendekreis, der nicht kleiner sein könnte. Wenn mich jemand fragt, würde ich jedenfalls dazu raten, sich ein e-Smart zu kaufen .Zudem es noch die Prämie gibt. Wer keine Riesenstrecken fahren muss ist bestens aufgehoben.

Ein Gedanke zu „Grosses Echo: SÜDBLICK Leser testen E-Autos

  1. Seit Ende August 2018 besitze ich ein Elektro Auto, bin seit dem ohne Probleme 15000 km gefahren. Alles kein Problem war auch schon in Landsberg bei München für ein verlängertes Wochenende. Gerne bin ich bereit interessierten Leuten Famielien rede und Antwort zu stehen, auch eine Probefahrt mit meinem Auto wäre Möglich. Mein wissen über die Elektromobilität ist sehr gut und Teile dieses gerne mit. Wohne auch in Rondorf und fahre einen Ioniq. Ich bereue den Schritt vom Verbrenner zum Elektro in keiner Sekunde es war genau der richtige!

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